Bei 7 Days to Die hängt fast alles an zwei Weichen, die beide in der serverconfig.xml stehen. Die erste ist die Welt: Navezgane ist die handgebaute, immer gleiche Karte mit bekannten Points of Interest - planbar, sparsam und gut für Einsteiger. RWG erzeugt aus WorldGenSeed und WorldGenSize eine zufällige Welt, die länger überrascht, dafür aber mehr Ressourcen verlangt. Beides steuerst du über GameWorld, und beides legst du besser vor dem ersten Abend fest, denn ein Weltwechsel bedeutet einen Neuanfang.
Die zweite Weiche ist EasyAntiCheat, und sie entscheidet darüber, welche Mods überhaupt in Frage kommen. Rein serverseitige Modlets - zusätzliche Quests, Quality-of-Life-Änderungen, mehr Zombies - laufen mit aktivem EAC und oft ganz ohne Anpassung beim Mitspieler. Sobald ein Mod eigene DLLs mitbringt, wie es die großen Overhauls tun, muss EAC über EACEnabled aus, und zwar auf dem Server und im Client. Damit fällt zugleich Crossplay weg: Konsolenspieler kommen nur auf einen Server mit aktivem EAC und unveränderten Spieldateien. Wer also PC, PlayStation und Xbox zusammenbringen will, entscheidet sich damit automatisch gegen DLL-Mods.
- Klären, ob Konsolenspieler mitspielen - das legt EAC und damit den Mod-Rahmen fest.
- Welt wählen: Navezgane oder RWG mit Seed und Größe.
serverconfig.xmlsetzen: Servername, Passwort,ServerMaxPlayerCount, Schwierigkeit und Blutmond-Zyklus.- Eigene SteamID64 mit
permission_levelin dieserveradmin.xmleintragen - Level 0 ist die höchste Stufe. - Vor dem ersten Blutmond eine Sicherung des Speicherordners ziehen.
Ein Wert, der oft übersehen wird: ServerMaxPlayerCount steht ab Werk auf 8 und lässt sich in der Konfiguration erhöhen - Slots rechnen wir nicht ab und begrenzen sie auch nicht. Entscheidend für die Paketwahl ist ohnehin nicht die Spielerzahl allein, sondern das Zusammenspiel aus Weltgröße, Zombie-Anzahl und Mod-Last. Genau dieses Zusammenspiel wird in der Blutmondnacht auf die Probe gestellt: Sie ist die planbare Lastspitze des Spiels, und wenn ein Server ruckelt, dann fast immer dort. Verbunden wird über IP und Port zusammen - der Standardport 26900 dient nur zur Orientierung, maßgeblich ist der Port im Webinterface. Sicherungen sind Self-Service: Speicherordner, generierte Welt und serverconfig.xml holst du dir per SFTP oder WebFTP selbst, automatisch geschieht das nicht.
Einstieg: verbinden und verwalten
Auf den Server kommen und dir die nötigen Rechte geben. Adminrechte laufen bei 7 Days to Die nicht über ein Passwort im Spiel, sondern über die serveradmin.xml: Dort steht deine SteamID64 zusammen mit einem permission_level, das den Umfang der freigeschalteten Konsolenbefehle bestimmt. Der Crossplay-Ratgeber gehört hierher, sobald Konsolenspieler dabei sind - er beschreibt die Wertebereiche, die dafür eingehalten werden müssen.
Per IP und Port direkt verbinden oder den Server im Serverbrowser favorisieren.
SteamID64 mit permission_level in die serveradmin.xml eintragen.
PC, PS5 und Xbox auf einem Server - mit EAC, 8 Slots und festen Wertebereichen.
Speicherordner, generierte Welt und serverconfig.xml sichern.
Konfiguration & Welt
Die serverconfig.xml ist die zentrale Datei - hier steht, was darin zählt.
ServerName, Ports, Spielerzahl, GameWorld, Schwierigkeit und Blutmond-Zyklus.
Feste Karte oder Zufallswelt wählen, Seed und Größe festlegen.
Mods & Overhauls
Serverseitige Modlets laufen mit EAC, echte Overhauls brauchen ihn ausgeschaltet.
Modlets vs. DLL-Overhauls und was das für Server und Client bedeutet.
EACEnabled auf false setzen und den Client passend ohne EAC starten.
Den bekanntesten Overhaul aufspielen - inkl. Versionswahl und neuer Welt.
Fehler beheben
Die Blutmondnacht ist der Lastfall, an dem sich alles entscheidet - und der einzige, der sich zuverlässig vorhersagen lässt. Wer die übrige Woche über flüssig spielt und nur in dieser Nacht einbricht, hat kein Netz-, sondern ein Entity-Problem: zu viele gleichzeitig aktive Zombies. Die passenden Stellschrauben stehen in der Konfiguration, nicht im Paket. Bleibt der Server dagegen dauerhaft unerreichbar, führt der Weg über Adresse und Port.
BloodMoonEnemyCount und MaxSpawnedZombies senken, Entity-Last und RWG.
Wie sich die Serveradresse zusammensetzt und wo eine Sperre dazwischenfunkt.
Vor der Bestellung
Spielübergreifende Kaufberatung - gilt auch für 7 Days to Die.
Preisfaktoren und Einstiegspreise aller zwölf Spiele im Überblick.
Richtwerte für alle zwölf Spiele im direkten Vergleich.
Häufige Fragen
Eigenen 7 Days to Die Server mieten
Navezgane oder Zufallswelt, Modlets und große Overhauls wie Darkness Falls, volle Kontrolle über die serverconfig.xml - Prepaid ohne Kündigungsfrist, Standort Frankfurt am Main.
Tarife & Preise ansehenZum Produkt
Ratgeber zu Spielen
- Minecraft
- Rust
- Counter-Strike 2
- Palworld
- DayZ
- Project Zomboid
- Terraria
- FiveM
- Garry's Mod
- Valheim
- ARK: Survival Evolved
Weitere Themen
Mehr entdecken