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Der Mods-Ordner
Mods liegen in 7 Days to Die im Ordner Mods im Server-Verzeichnis. Jede Mod ist ein Unterordner mit einer ModInfo.xml. Du lädst sie per WebFTP-Dateimanager im Browser oder per SFTP-Client hoch. Nach dem Hochladen ist ein Server-Neustart nötig, damit die Mods geladen werden.
Modlets: serverseitig & unkompliziert
Modlets sind kleine Mods, die per XML/XPath bestehende Werte anpassen - etwa größere Stacks, mehr Slots, neue Rezepte oder zusätzliche Zombies. Viele davon sind rein serverseitig: Sie laufen mit aktivem EAC und ohne dass Spieler etwas installieren müssen. Ideal, um Vanilla vorsichtig zu erweitern, ohne die Einstiegshürde zu erhöhen.
Overhauls: großer Umbau, EAC aus
Overhaul-Mods wie Darkness Falls, Undead Legacy oder War of the Walkers verändern das Spiel grundlegend und enthalten oft DLL-/Harmony-Code. Sie erfordern:
- EAC aus - in der serverconfig.xml und im Client-Launcher.
- Client-Dateien - jeder Mitspieler installiert dieselbe Mod-Version.
- Mehr RAM - Overhauls sind deutlich ressourcenhungriger.
Versionen im Blick behalten
Mods sind an eine bestimmte Spielversion gebunden. Nach einem großen Spiel-Update kann eine Mod vorübergehend nicht laufen, bis der Autor sie aktualisiert. Prüfe deshalb vor dem Update, ob deine Mods bereits für die neue Version freigegeben sind - besonders bei Overhauls, die viele Einzeldateien mitbringen.
Ziehe vor jedem Update eine Sicherung. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP - siehe Backups erstellen. Damit bleibt der Weg zurück offen, wenn eine Mod noch nicht nachgezogen hat.
Müssen Spieler die Mods auch installieren?
Das ist die Frage, die über den Aufwand deines Servers entscheidet - und die Antwort hängt allein davon ab, ob die Mod nur Daten oder auch Darstellung verändert:
- Rein serverseitig. Modlets, die ausschließlich Werte anpassen - Sammelraten, Rezepte, Loot-Tabellen, Blutmond-Verhalten -, laufen allein auf dem Server. Deine Mitspieler installieren nichts und merken nur das veränderte Spiel.
- Auch clientseitig. Sobald neue Gegenstände, Blöcke, Gegner oder Benutzeroberflächen dazukommen, braucht jeder Spieler dieselbe Mod in derselben Version. Fehlt sie, bricht der Beitritt ab oder es fehlen Texturen.
Für einen offenen Server sind serverseitige Modlets deshalb die deutlich pflegeleichtere Wahl: Du kannst sie jederzeit ändern, ohne dass jemand etwas tun muss. Sobald ein Overhaul im Spiel ist, brauchst du dagegen eine kurze Anleitung für deine Community - und musst sie bei jedem Update erneuern.
Fehlersuche, wenn der Server nicht startet
Fehlerhafte Mods melden sich in 7 Days to Die selten mit klaren Worten. Diese Reihenfolge führt am schnellsten zur Ursache:
- Ordnerstruktur prüfen. Jede Mod braucht einen eigenen Ordner mit einer
ModInfo.xmldirekt darin. Ein Ordner, der nur einen weiteren Ordner enthält - der klassische Fehler beim Entpacken -, wird ignoriert. - EAC. Bringt eine Mod eine
.dllmit, muss EasyAntiCheat aus sein. Siehe EAC deaktivieren. - Einzeln testen. Alle Mods aus dem Ordner nehmen und einzeln wieder hinzufügen, mit Neustart dazwischen. Das klingt mühsam, ist aber der einzige zuverlässige Weg, die schuldige Mod zu finden.
- Logs lesen. Die Server-Logdatei nennt die Mod, bei der das Laden abgebrochen ist - meist mit einer Zeile, die den Ordnernamen enthält.
Läuft der Server, aber Spieler fliegen beim Beitritt heraus, ist es kein Ladeproblem, sondern ein Abgleichproblem zwischen Client und Server - dazu mehr unter Server beitreten.
Häufige Fragen
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