Privatkunde Geschäftskunde

7 Days to Die Admin einrichtenserveradmin.xml, Permission-Level & Telnet

Um deinen 7 Days to Die Server zu moderieren, trägst du dich als Admin in die serveradmin.xml ein. Dieser Ratgeber zeigt, wie du deine SteamID64 hinterlegst, Berechtigungsstufen vergibst und Befehle über Konsole oder Telnet nutzt.

serveradmin.xmlSteamID64permission_levelTelnet

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Wo trägst du dich als Admin ein?

Die komplette Admin- und Rechteverwaltung von 7 Days to Die steckt in einer Datei: der serveradmin.xml im Server-Datenordner. Anders als in manchen anderen Spielen gibt es kein Admin-Passwort, mit dem du dich im Spiel anmeldest - deine Rechte hängen fest an deinem Steam-Account. Bearbeiten kannst du die Datei per WebFTP/SFTP oder über den Config-Editor im Webinterface.

Ein Eintrag besteht aus deiner SteamID64 und einem Berechtigungslevel:

<admins>
    <user platform="Steam" userid="7656119..." permission_level="0" />
</admins>

Die SteamID64 ist die lange Zahlenfolge deines Profils, nicht dein Anzeigename. Nach dem Eintragen startest du den Server neu - erst dann greifen die Rechte. Danach öffnest du im Spiel mit F1 die Konsole und hast vollen Zugriff. In dieselbe Datei trägst du später auch jeden weiteren Admin und Moderator ein: eine Zeile pro Person, jeweils mit eigener SteamID64 und eigenem Level.

Die SteamID64 richtig ermitteln

Der mit Abstand häufigste Grund für einen wirkungslosen Eintrag ist eine falsche Kennung. Die SteamID64 ist eine 17-stellige Zahl, die mit 7656119 beginnt - weder dein Anzeigename im Spiel noch der frei wählbare Name aus der Profil-URL. Drei Wege führen zu ihr:

  • Über das Steam-Profil: Wer keine eigene Profil-URL gesetzt hat, sieht die Zahl direkt in der Adresszeile seines Profils.
  • Über den laufenden Server: War jemand schon einmal verbunden, stellt listplayers Name und Kennung nebeneinander. Das ist der bequemste Weg, um Mitspieler einzutragen, ohne sie nach Links fragen zu müssen.
  • Über das Server-Log: Verbindungen werden mit der Kennung protokolliert - per WebFTP oder SFTP lässt sich das auch später noch nachvollziehen.

Trage die Zahl vollständig und ohne Leerzeichen zwischen die Anführungszeichen. Eine um eine Stelle verkürzte Kennung erzeugt keine Fehlermeldung - der Eintrag verweist dann einfach auf einen Account, der sich nie verbindet, und du suchst den Fehler an der falschen Stelle. Wie Mitspieler überhaupt auf den Server kommen, steht in Server beitreten.

Wie gibst du Moderatoren eingeschränkte Rechte?

Über dasselbe permission_level, nur mit einer höheren Zahl. Die Skala reicht von 0 (volle Admin-Rechte) bis 1000 (normaler Spieler) - je niedriger die Zahl, desto mehr darf der Account. Jeder Konsolenbefehl hat ein zugeordnetes Mindestlevel; ausführen darf ihn, wer gleich hoch oder besser berechtigt ist.

Damit staffelst du dein Team: Ein Moderator auf Level 100 kann die Befehle des Moderationsalltags nutzen, während alles Weitere den Level-0-Admins vorbehalten bleibt. Auch Änderungen an den Leveln greifen erst nach einem Neustart - ein zu streng gesetzter Wert fällt sonst erst auf, wenn ein Moderator im Ernstfall einen Befehl nicht ausführen kann. Das sind die Befehle, die du in der Konsole am häufigsten brauchst:

  • kick / ban - Spieler entfernen bzw. sperren.
  • settime - Tageszeit setzen.
  • giveself / spawnentity - Items bzw. Entitäten spawnen.
  • listplayers - verbundene Spieler anzeigen.

Wenn die Admin-Rechte nicht greifen

Typisches Bild: Du stehst in der Datei, drückst im Spiel F1 - und der Server verweigert den Befehl trotzdem. Vier Ursachen decken nahezu alle Fälle ab, in dieser Reihenfolge geprüft:

  1. Kein Neustart. Der Server liest die serveradmin.xml beim Start ein. Eine Änderung im laufenden Betrieb bleibt bis zum nächsten Start folgenlos - das erklärt die Mehrzahl der Fälle.
  2. Falsche oder unvollständige Kennung. Gleiche die eingetragene Zahl mit der ab, die dir listplayers für deinen eigenen Account anzeigt.
  3. Beschädigte XML. Ein fehlender Schrägstrich vor dem schließenden Klammerzeichen, ein nicht geschlossenes Anführungszeichen oder ein & im Kommentar reichen aus. Dieselbe Mechanik wie bei der serverconfig.xml: Die Datei wird als Ganzes verworfen, der Server startet ohne jeden Admin-Eintrag - und zwar ohne sichtbare Warnung im Spiel.
  4. Die Datei wurde überschrieben. Der Server liest die Rechte- und Sperrlisten beim Start ein und arbeitet danach mit der Fassung im Speicher. Bearbeite die Datei deshalb bei gestopptem Server: Änderungen an einer Datei, die ein laufender Prozess geöffnet hat, sind die häufigste Erklärung dafür, dass eine Anpassung nach dem nächsten Neustart wieder verschwunden ist.

Praktisch heißt das: Immer stoppen, bearbeiten, starten, prüfen - und nicht mehrere Personen gleichzeitig eintragen, solange der erste Eintrag noch nicht nachweislich funktioniert. Lege vor größeren Umbauten an der Rechteverwaltung eine Kopie der Datei an; sie gehört ohnehin in jede vollständige Sicherung, siehe Backups erstellen.

Telnet: Verwaltung außerhalb des Spiels

Die F1-Konsole setzt voraus, dass du im Spiel bist. Für alles andere gibt es Telnet: In der serverconfig.xml aktivierst du es über TelnetEnabled und legst mit TelnetPort sowie TelnetPassword Zugang und Absicherung fest. Vergib dort ein eigenes, starkes Passwort - über Telnet laufen dieselben Befehle wie über die Konsole.

Der praktische Nutzen liegt weniger im manuellen Verbinden als in dem, was sich daran anschließt: Über Telnet koppeln sich Verwaltungstools und Discord-Bots an deinen Server. Damit lassen sich Befehle absetzen, Neustarts planen und der Ingame-Chat in einen Discord-Kanal spiegeln - der Server ist also auch dann moderierbar, wenn gerade kein Admin online ist.

Behandle die Telnet-Zugangsdaten deshalb wie ein Admin-Passwort: Wer sie kennt, steuert deinen Server vollständig, ohne dafür in der serveradmin.xml zu stehen. Lässt du Telnet deaktiviert, bleibt die F1-Konsole im Spiel der einzige Weg, Befehle abzusetzen.

Häufige Fragen

Trage deine SteamID64 mit permission_level="0" in die serveradmin.xml ein und starte den Server neu. Danach hast du im Spiel über die F1-Konsole volle Admin-Rechte.

Sie reichen von 0 (volle Rechte) bis 1000 (normaler Spieler). Jeder Befehl hat ein Mindestlevel - niedrigere Zahl = mehr Rechte. So gibst du Moderatoren abgestufte Befugnisse.

Über Telnet: In der serverconfig.xml TelnetEnabled aktivieren sowie TelnetPort und TelnetPassword setzen. Damit verbinden sich auch Verwaltungstools und Discord-Bots.

Eigenen 7 Days to Die Server mieten

Vanilla oder modded mit Overhauls wie Darkness Falls, EAC steuerbar, Navezgane & RWG-Welten, RCON & Config-Editor - prepaid, made in Germany.

Tarife & Preise ansehen