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Was kostet ein Gameserver?Preisfaktoren, Spannen je Spiel und versteckte Kosten

Der Preis eines Gameservers hängt an drei Dingen: dem Spiel, der benötigten Leistung und dem Abrechnungsmodell. Dieser Ratgeber erklärt, warum ein Rust-Server mehr kostet als ein Minecraft-Server, welche Spannen realistisch sind und worauf du bei vermeintlich günstigen Angeboten achten solltest.

PreisfaktorenSpannen je SpielPrepaid ohne Vertrag

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Die kurze Antwort

Ein Gameserver bei MainHoster.de kostet zwischen 2,99€ und 35,99€ pro Monat. Welcher Wert es wird, entscheidet fast ausschließlich das Spiel: Minecraft startet bei 2,99€ / Monat, ARK: Survival Evolved bei 9,99€ / Monat. Der Unterschied liegt nicht an der Spielerzahl - Slots berechnen wir nicht -, sondern daran, wie viel Arbeitsspeicher und CPU-Leistung das jeweilige Spiel braucht.

Zwei Dinge kommen bei uns nicht dazu: eine Vertragsbindung und eine automatische Verlängerung. Du laedst Guthaben auf und verlängerst selbst - läuft es aus, endet der Server, ohne dass du kündigen musst. Wie sich das gegen ein klassisches Abo rechnet, steht in Prepaid oder Abo.

Die vollständige Aufstellung je Spiel findest du weiter unten; welche Faktoren den Preis treiben, erklärt der nächste Abschnitt.

Was den Preis bestimmt

Gameserver werden nicht nach Spielerzahl abgerechnet, sondern nach der Leistung, die das Spiel braucht. Drei Faktoren dominieren:

  • Das Spiel selbst. Ein Rust- oder DayZ-Server berechnet eine große, persistente Welt mit tausenden Objekten. Ein Terraria-Server tut das nicht. Dieser Unterschied schlägt direkt auf den Preis durch.
  • Arbeitsspeicher. Der wichtigste einzelne Kostentreiber. Modpacks und Overhauls vervielfachen den Bedarf gegenüber Vanilla.
  • CPU-Leistung pro Kern. Fast alle Spieleserver sind stark single-thread-limitiert - die Leistung eines einzelnen Kerns entscheidet über die Tickrate, nicht die Zahl der Kerne.

Was den Preis bei uns nicht bestimmt: die Slot-Zahl. Die Slots sind unbegrenzt - Details dazu in Slots erklärt.

Preisspannen je Spiel

Die Einstiegspreise unserer zwölf Spiele, jeweils pro Monat:

Spielab / Monat
Minecraft2,99€ / Monat
Terraria3,99€ / Monat
Garry's Mod4,99€ / Monat
Valheim5,99€ / Monat
Counter-Strike 25,99€ / Monat
Palworld7,99€ / Monat
FiveM7,99€ / Monat
7 Days to Die7,99€ / Monat
DayZ8,99€ / Monat
Rust8,99€ / Monat
Project Zomboid9,99€ / Monat
ARK: Survival Evolved9,99€ / Monat

Die Reihenfolge spiegelt genau den Leistungsbedarf: Minecraft, Terraria und Garry's Mod am unteren Ende, ARK und Rust am oberen - dort werden große, dauerhaft persistente Welten mit tausenden Objekten berechnet. Nach oben reichen die Tarife je Spiel bis zu größeren Ausbaustufen für Modpacks, Script-Sammlungen und große Communitys - die vollständigen Staffeln stehen auf den jeweiligen Produktseiten.

Prepaid statt Vertrag

Beim Abrechnungsmodell trennt sich der Markt. Zwei Ansätze:

  • Vertrag mit Laufzeit: günstiger Monatspreis, dafür Bindung und Kündigungsfrist. Wer nach zwei Monaten aufhört, zahlt weiter.
  • Prepaid: Du lädst Guthaben auf und der Server läuft, solange es reicht. Kein Vertrag, keine Kündigungsfrist, keine automatische Verlängerung.

Wir arbeiten ausschließlich mit Prepaid. Gerade bei Gameservern passt das zur Realität: Eine Community lebt selten exakt zwölf Monate. Den Vergleich im Detail zieht Prepaid oder Abo?.

Versteckte Kosten - worauf achten?

Der Monatspreis allein sagt wenig. Diese Punkte entscheiden mit:

  • Slots extra? Viele Anbieter rechnen pro Slot ab - dann steigt der Preis mit jedem Mitspieler.
  • Traffic begrenzt? Ein Limit fällt erst auf, wenn es erreicht ist.
  • DDoS-Schutz inklusive? Bei uns ja, mit 250 GBit/s - siehe DDoS-Schutz erklärt.
  • Backups? Bei uns Self-Service über SFTP und WebFTP - kostenlos, aber du machst sie selbst.
  • Spielwechsel? Ob ein Wechsel des Spiels möglich ist, ohne neu zu bestellen.

Lohnt sich Selbsthosten?

Rein auf den Monatspreis geschaut wirkt der eigene Rechner kostenlos. Die vollständige Rechnung sieht anders aus: Strom im Dauerbetrieb, eine Anbindung, die Upload-seitig reicht, kein DDoS-Schutz, die eigene Heim-IP nach außen und ein Rechner, der nicht ausgeschaltet werden darf.

Für eine kurze Runde unter Freunden geht das. Sobald der Server dauerhaft erreichbar sein soll, kippt die Rechnung schnell - den ausführlichen Vergleich zieht Mieten oder selbst hosten?.

Die dritte Möglichkeit ist ein vServer mit Root-Zugriff, auf dem du den Spielserver selbst betreibst. Wann sich das lohnt, klärt Gameserver oder vServer?.

Häufige Fragen

Das hängt stark vom Spiel ab. Minecraft und Terraria starten im niedrigen einstelligen Bereich pro Monat, Rust und DayZ liegen deutlich darüber - weil sie große, persistente Welten berechnen und entsprechend mehr Arbeitsspeicher und CPU-Leistung brauchen.

Wegen des Leistungsbedarfs. Rust berechnet eine große Karte mit sehr vielen Objekten und Entities dauerhaft mit; Minecraft kommt in der Grundausstattung mit deutlich weniger aus.

Bei uns nicht - die Slots sind unbegrenzt. Der Preis richtet sich nach der Ausstattung des Servers, nicht nach der Zahl der Mitspieler.

Nein. Alle Gameserver laufen auf Prepaid-Basis: Du lädst Guthaben auf, der Server läuft solange es reicht. Es gibt keinen Vertrag, keine Kündigungsfrist und keine automatische Verlängerung.

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