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Aufbau der serverconfig.xml
Die Datei besteht aus einer Liste von <property>-Zeilen mit Name und Wert. Du bearbeitest sie über den Config-Editor im Webinterface oder per WebFTP/SFTP:
<property name="ServerName" value="Mein 7DtD Server"/>
<property name="ServerPassword" value=""/>
<property name="ServerPort" value="26900"/>
<property name="ServerMaxPlayerCount" value="8"/> Welt & Schwierigkeit
Über GameWorld wählst du zwischen der handgebauten Karte Navezgane und einer zufällig generierten Welt (RWG). Bei RWG steuern WorldGenSeed und WorldGenSize das Ergebnis:
<property name="GameWorld" value="RWG"/>
<property name="WorldGenSeed" value="MeinSeed"/>
<property name="WorldGenSize" value="6144"/>
<property name="GameDifficulty" value="2"/>
Mehr dazu im Ratgeber Navezgane & RWG: Welt & Seed.
Blutmond & Spielzeit
Der 7-Tage-Zyklus ist das Herzstück des Spiels. Über BloodMoonFrequency legst du fest, alle wie viele Tage die Horde kommt, BloodMoonRange streut den Termin zufällig, und DayNightLength bestimmt die Länge eines Tages in Minuten. So machst du den Rhythmus entspannter oder härter.
Schwierigkeit, Fortschritt und Loot
Diese Gruppe entscheidet darüber, wie sich eine Runde anfühlt - und ist die einzige, an der du gefahrlos nachjustieren kannst, während die Welt schon läuft:
GameDifficulty- die Grundschwierigkeit. Sie regelt, wie viel Schaden Zombies austeilen und einstecken. Der wirksamste Hebel, wenn eine Gruppe entweder überrannt wird oder sich langweilt.XPMultiplier- die Fortschrittsgeschwindigkeit, prozentual angegeben.100ist der Standard, höhere Werte lassen die Runde schneller aufsteigen.LootAbundance- wie viel in Kisten und Behältern liegt, ebenfalls prozentual mit100als Standard.DayNightLength- die Länge eines Spieltags in Minuten. Längere Tage verschieben das Verhältnis von Erkunden zu Verteidigen deutlich, weil zwischen zwei Hordennächten mehr Zeit liegt.
Für eine Feierabendrunde, die nur wenige Stunden pro Woche spielt, sind ein erhöhter XPMultiplier und ein längerer DayNightLength meist wirksamer als eine gesenkte Schwierigkeit: Die Runde bleibt fordernd, kommt aber überhaupt voran. Wer umgekehrt eine harte Survival-Erfahrung will, senkt zuerst LootAbundance - Knappheit verändert das Spiel stärker als zähere Gegner.
EAC & Sichtbarkeit
EACEnabled steuert EasyAntiCheat - für DLL-Mods und Overhauls muss der Wert auf false stehen (siehe EAC deaktivieren). Über ServerVisibility regelst du, ob der Server öffentlich in der Serverliste (2), nur für Freunde (1) oder privat (0) erscheint.
Ein privater Server auf ServerVisibility=0 ist dabei nicht unerreichbar, sondern nur ungelistet: Wer die feste Adresse aus IP und Port kennt, kann weiterhin beitreten. Für eine geschlossene Runde gehört deshalb zusätzlich ein ServerPassword dazu - siehe Server beitreten.
Wie die XML-Syntax funktioniert
Anders als bei einer INI-Datei steht jeder Wert in einem eigenen Element mit zwei Attributen - name für den Schlüssel, value für den Wert:
<?xml version="1.0"?>
<ServerSettings>
<property name="ServerName" value="Mein 7DTD Server"/>
<property name="ServerPassword" value=""/>
<property name="ServerMaxPlayerCount" value="8"/>
<property name="GameWorld" value="Navezgane"/>
<property name="GameDifficulty" value="2"/>
</ServerSettings>
Daraus folgen die häufigsten Fehler: ein fehlender Schrägstrich am Zeilenende, ein nicht geschlossenes Anführungszeichen oder ein & im Servernamen. Alle drei führen dazu, dass 7 Days to Die die gesamte Datei verwirft und mit Standardwerten startet - der Server läuft dann normal, nur eben mit ganz anderen Einstellungen. Sonderzeichen im Namen schreibst du deshalb als &, oder du lässt sie weg.
Ändere pro Durchgang wenige Werte und starte dazwischen neu. Wer zehn Zeilen gleichzeitig anfasst und danach feststellt, dass nichts übernommen wurde, sucht den Tippfehler deutlich länger.
Welche Werte einen Neustart überstehen
Ein Teil der Einstellungen greift jederzeit, ein anderer nur beim Erzeugen der Welt. Diese Unterscheidung erspart viel vergebliche Fehlersuche:
| Wirkt sofort nach Neustart | Nur bei neuer Welt |
|---|---|
ServerName, ServerPassword, ServerMaxPlayerCount, ServerVisibility | GameWorld, WorldGenSeed, WorldGenSize |
GameDifficulty, XPMultiplier, LootAbundance, DayNightLength | GameName - ein neuer Name legt einen neuen Spielstand an |
BloodMoonFrequency, BloodMoonRange, EnemyDifficulty | Änderungen an der Kartengröße oder am Seed |
Besonders GameName wird oft unterschätzt: Der Wert ist kein Anzeigename, sondern der Ordnername des Spielstands. Wer ihn ändert, startet unbeabsichtigt eine neue Welt - der alte Stand bleibt dabei erhalten und ist über den ursprünglichen Namen wieder erreichbar. Wie sich Karte und Seed gezielt steuern lassen, steht unter Weltgenerierung.
Vor größeren Änderungen lohnt eine Sicherung: Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP, siehe Backups erstellen.
Nach dem Speichern: prüfen statt hoffen
Weil eine fehlerhafte Datei kommentarlos verworfen wird, ist die Kontrolle nach dem Neustart der eigentlich wichtige Schritt. Ein kurzer Ablauf, der jeden Tippfehler sofort sichtbar macht:
- Server stoppen, bevor du speicherst - eine Änderung im laufenden Betrieb kann beim Beenden überschrieben werden.
- Eine Kopie der funktionierenden Datei behalten, bevor du mehrere Zeilen anfasst.
- Starten und den
ServerNameprüfen. Steht dort wieder der Standardname statt deinem, wurde die Datei verworfen - dann liegt ein Syntaxfehler vor, und keine einzige deiner Änderungen ist aktiv. - Einen zweiten Wert gegenprüfen, der sich im Spiel sofort zeigt, etwa die Tageslänge oder das Passwort.
Der Servername ist dabei absichtlich der erste Prüfpunkt: Er ist der einzige Wert, den du von außen siehst, ohne dich einloggen zu müssen. Verbunden wird über die feste Server-Adresse aus IP und Port - der Port steht in ServerPort und liegt bei 26900, sofern du ihn nicht änderst. Maßgeblich ist immer der Port, der dir im Webinterface angezeigt wird; wie beides zusammen zum Verbinden genutzt wird, steht in Server beitreten.
Und noch ein Hinweis zur Reihenfolge: Wenn du gleichzeitig Mods installierst und die Konfiguration änderst, tu es nacheinander. Startet der Server danach nicht, ist sonst nicht zu unterscheiden, ob die XML oder der Mods-Ordner die Ursache ist.
Häufige Fragen
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