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7 Days to Die serverconfig.xml erklärtAlle wichtigen Server-Einstellungen

Die serverconfig.xml steuert deinen 7 Days to Die Server: Name, Passwort, Port, Spielerzahl, Welt und Anti-Cheat. Seit Version 3.0 (Juni 2026) stecken Schwierigkeit, Loot, XP und der Blutmond-Zyklus nicht mehr in einzelnen Einträgen, sondern gebündelt im SandboxCode. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Property-Einträge, den SandboxCode und wie du beides über den Config-Editor oder per FTP bearbeitest.

serverconfig.xmlSandboxCodeGameWorldEACEnabled

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Aufbau der serverconfig.xml

Die Datei besteht aus einer Liste von <property>-Zeilen mit Name und Wert. Du bearbeitest sie über den Config-Editor im Webinterface oder per WebFTP/SFTP:

<property name="ServerName" value="Mein 7DtD Server"/>
<property name="ServerPassword" value=""/>
<property name="ServerPort" value="26900"/>
<property name="ServerMaxPlayerCount" value="8"/>

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Welt & Karte

Über GameWorld wählst du zwischen der handgebauten Karte Navezgane und einer zufällig generierten Welt (RWG). Bei RWG steuern WorldGenSeed und WorldGenSize das Ergebnis:

<property name="GameWorld" value="RWG"/>
<property name="WorldGenSeed" value="MeinSeed"/>
<property name="WorldGenSize" value="6144"/>

Mehr dazu im Ratgeber Navezgane & RWG: Welt & Seed. Diese drei Einträge sind von der Umstellung auf Version 3.0 nicht betroffen.

Seit Version 3.0: der SandboxCode

Mit dem Update 3.0 „Dead Hot Summer" (stabil seit dem 29. Juni 2026) hat The Fun Pimps die Spielregeln grundlegend umgebaut. Rund 150 Sandbox-Optionen bestimmen jetzt, wie sich eine Runde anfühlt - und sie werden nicht mehr einzeln in der serverconfig.xml gepflegt, sondern in einem einzigen Code zusammengefasst:

<property name="SandboxCode" value="AAAJABJACJADJARFBNC"/>

Der Beispielwert entspricht dem früheren Standard-Schwierigkeitsgrad. Rund 30 bekannte Einträge sind dafür entfallen und werden von einem aktuellen Server ignoriert - darunter GameDifficulty, XPMultiplier, LootAbundance, LootRespawnDays, DayNightLength, BloodMoonFrequency, BloodMoonRange, BloodMoonEnemyCount, AirDropFrequency, DropOnDeath, EnemyDifficulty, die BlockDamage-Werte und die ZombieMove-Einträge.

Der Code ist nicht dafür gedacht, von Hand gelesen oder geschrieben zu werden. Der Weg führt über das Spiel selbst:

  1. 7 Days to Die lokal starten und beim Anlegen eines neuen Spiels das Menü mit den Sandbox-Optionen öffnen.
  2. Ein offizielles Preset wählen oder die Werte einzeln einstellen - Schwierigkeit, XP, Loot, Tageslänge, Blutmond und vieles mehr.
  3. Den erzeugten Code kopieren.
  4. Server stoppen, den Code im Config-Editor oder per FTP als Wert von SandboxCode einfügen und den Server starten.

Hast du eine serverconfig.xml aus einer Version vor 3.0 übernommen, stehen die alten Einträge womöglich noch darin. Sie schaden nicht, wirken aber auch nicht mehr - wer sich wundert, warum ein geänderter XPMultiplier nichts bewirkt, hat hier die Erklärung. Räume sie beim nächsten Bearbeiten heraus, damit die Datei nicht mehr verspricht, als sie hält.

Schwierigkeit, Fortschritt und Loot

Die Stellschrauben selbst sind geblieben, nur der Ort hat sich geändert: Sie liegen jetzt in den Sandbox-Optionen. Die wirksamsten Hebel sind dieselben wie früher:

  • Schwierigkeit - wie viel Schaden Zombies austeilen und einstecken. Der wirksamste Hebel, wenn eine Gruppe entweder überrannt wird oder sich langweilt.
  • XP-Multiplikator - die Fortschrittsgeschwindigkeit. Höhere Werte lassen die Runde schneller aufsteigen.
  • Loot-Menge - wie viel in Kisten und Behältern liegt.
  • Tageslänge und Blutmond - wie lang ein Spieltag dauert, alle wie viele Tage die Horde kommt und wie groß sie ausfällt.

Für eine Feierabendrunde, die nur wenige Stunden pro Woche spielt, sind ein erhöhter XP-Multiplikator und längere Tage meist wirksamer als eine gesenkte Schwierigkeit: Die Runde bleibt fordernd, kommt aber überhaupt voran. Wer umgekehrt eine harte Survival-Erfahrung will, senkt zuerst die Loot-Menge - Knappheit verändert das Spiel stärker als zähere Gegner. Spielen Konsolenspieler mit, gelten für einige dieser Werte feste Bereiche, siehe Crossplay einrichten.

EAC & Sichtbarkeit

EACEnabled steuert EasyAntiCheat - für DLL-Mods und Overhauls muss der Wert auf false stehen (siehe EAC deaktivieren). Über ServerVisibility regelst du, ob der Server öffentlich in der Serverliste (2), nur für Freunde (1) oder privat (0) erscheint.

Ein privater Server auf ServerVisibility=0 ist dabei nicht unerreichbar, sondern nur ungelistet: Wer die feste Adresse aus IP und Port kennt, kann weiterhin beitreten. Für eine geschlossene Runde gehört deshalb zusätzlich ein ServerPassword dazu - siehe Server beitreten.

Wie die XML-Syntax funktioniert

Anders als bei einer INI-Datei steht jeder Wert in einem eigenen Element mit zwei Attributen - name für den Schlüssel, value für den Wert:

<?xml version="1.0"?>
<ServerSettings>
    <property name="ServerName"      value="Mein 7DTD Server"/>
    <property name="ServerPassword"  value=""/>
    <property name="ServerMaxPlayerCount" value="8"/>
    <property name="GameWorld"       value="Navezgane"/>
    <property name="SandboxCode"     value="AAAJABJACJADJARFBNC"/>
</ServerSettings>

Daraus folgen die häufigsten Fehler: ein fehlender Schrägstrich am Zeilenende, ein nicht geschlossenes Anführungszeichen oder ein & im Servernamen. Alle drei führen dazu, dass 7 Days to Die die gesamte Datei verwirft und mit Standardwerten startet - der Server läuft dann normal, nur eben mit ganz anderen Einstellungen. Sonderzeichen im Namen schreibst du deshalb als &amp;, oder du lässt sie weg.

Ändere pro Durchgang wenige Werte und starte dazwischen neu. Wer zehn Zeilen gleichzeitig anfasst und danach feststellt, dass nichts übernommen wurde, sucht den Tippfehler deutlich länger.

Welche Werte einen Neustart überstehen

Ein Teil der Einstellungen greift jederzeit, ein anderer nur beim Erzeugen der Welt. Diese Unterscheidung erspart viel vergebliche Fehlersuche:

Wirkt sofort nach NeustartNur bei neuer Welt
ServerName, ServerPassword, ServerMaxPlayerCount, ServerVisibilityGameWorld, WorldGenSeed, WorldGenSize
EACEnabled, ServerPort, MaxSpawnedZombiesGameName - ein neuer Name legt einen neuen Spielstand an
SandboxCode (siehe Hinweis unten)Änderungen an der Kartengröße oder am Seed

Besonders GameName wird oft unterschätzt: Der Wert ist kein Anzeigename, sondern der Ordnername des Spielstands. Wer ihn ändert, startet unbeabsichtigt eine neue Welt - der alte Stand bleibt dabei erhalten und ist über den ursprünglichen Namen wieder erreichbar. Wie sich Karte und Seed gezielt steuern lassen, steht unter Weltgenerierung.

Zum SandboxCode: Einen neuen Code liest der Server beim Start ein. Weil der Code seit 3.0 sehr viele Regeln auf einmal bündelt, prüfe nach dem Neustart im Spiel, ob die geänderten Werte in der laufenden Welt tatsächlich ankommen - bei einer grundlegend anderen Konfiguration ist eine neue Welt oft der sauberere Weg.

Vor größeren Änderungen lohnt eine Sicherung: Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP, siehe Backups erstellen.

Nach dem Speichern: prüfen statt hoffen

Weil eine fehlerhafte Datei kommentarlos verworfen wird, ist die Kontrolle nach dem Neustart der eigentlich wichtige Schritt. Ein kurzer Ablauf, der jeden Tippfehler sofort sichtbar macht:

  1. Server stoppen, bevor du speicherst - eine Änderung im laufenden Betrieb kann beim Beenden überschrieben werden.
  2. Eine Kopie der funktionierenden Datei behalten, bevor du mehrere Zeilen anfasst.
  3. Starten und den ServerName prüfen. Steht dort wieder der Standardname statt deinem, wurde die Datei verworfen - dann liegt ein Syntaxfehler vor, und keine einzige deiner Änderungen ist aktiv.
  4. Einen zweiten Wert gegenprüfen, der sich im Spiel sofort zeigt, etwa die Tageslänge oder das Passwort.

Der Servername ist dabei absichtlich der erste Prüfpunkt: Er ist der einzige Wert, den du von außen siehst, ohne dich einloggen zu müssen. Verbunden wird über die feste Server-Adresse aus IP und Port - der Port steht in ServerPort und liegt bei 26900, sofern du ihn nicht änderst. Maßgeblich ist immer der Port, der dir im Webinterface angezeigt wird; wie beides zusammen zum Verbinden genutzt wird, steht in Server beitreten.

Und noch ein Hinweis zur Reihenfolge: Wenn du gleichzeitig Mods installierst und die Konfiguration änderst, tu es nacheinander. Startet der Server danach nicht, ist sonst nicht zu unterscheiden, ob die XML oder der Mods-Ordner die Ursache ist.

Häufige Fragen

Über die Properties ServerName, ServerPassword und ServerMaxPlayerCount in der serverconfig.xml - bequem im Config-Editor oder per FTP. Nach der Änderung den Server neu starten.

Über GameWorld: Navezgane für die feste Karte, RWG für eine Zufallswelt. Bei RWG steuern WorldGenSeed und WorldGenSize (z. B. 6144) das Ergebnis.

Standardmäßig alle 7 Tage. Seit Version 3.0 stellst du Rhythmus, Streuung und Hordengröße in den Sandbox-Optionen ein; der daraus erzeugte Code kommt als SandboxCode in die serverconfig.xml. Die alten Einträge BloodMoonFrequency und BloodMoonRange wirken nicht mehr.

Weil 7 Days to Die diese Einträge seit Version 3.0 ignoriert. Schwierigkeit, XP, Loot, Tageslänge und Blutmond stecken jetzt im SandboxCode, den du im Spiel über die Sandbox-Optionen erzeugst und in die serverconfig.xml einfügst.

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