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Rust Server privat machenServerpasswort, Whitelist-Plugin und Bans

Ein privater Rust-Server für Freunde oder ein geschlossener Clan-Server braucht eine Zugangsbeschränkung - und Rust bietet dafür weniger Bordmittel als andere Spiele. Dieser Ratgeber zeigt die drei praktikablen Wege, ihre Grenzen und wann welcher passt.

server.passwordWhitelist per PluginBans verwalten

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Der einfachste Weg: Serverpasswort

Rust bringt ein Serverpasswort mit. Es wird in der server.cfg gesetzt:

server.password "deinPasswort"

Danach fragt der Client beim Verbinden nach dem Passwort. Alternativ hängen deine Mitspieler es direkt an den Verbindungsbefehl in der F1-Konsole an.

  • Vorteil: kein Plugin nötig, sofort wirksam, leicht zu ändern.
  • Nachteil: Ein Passwort, das alle kennen, ist schnell weitergegeben - und du merkst nicht, wenn es passiert.
  • Beachte: Ein Server mit Passwort verhält sich in der Serverliste anders und wird von vielen Spielern gar nicht erst angezeigt.

Für eine feste Freundesrunde ist das völlig ausreichend. Für einen Clan-Server mit wechselnden Mitgliedern taugt es weniger.

Die saubere Lösung: Whitelist per Plugin

Rust hat keine eingebaute Whitelist wie Minecraft. Dafür braucht es ein Plugin auf Basis von Oxide/uMod oder Carbon.

Ein Whitelist-Plugin arbeitet mit Steam-IDs statt mit einem geteilten Passwort. Das ist der entscheidende Unterschied: Zugang lässt sich einzeln vergeben und einzeln entziehen, ohne dass alle anderen ein neues Passwort brauchen.

  • Spieler werden über ihre Steam-ID eingetragen - wie du sie ermittelst, steht in Admin & Moderator eintragen.
  • Die Liste lässt sich im laufenden Betrieb per Konsole oder RCON pflegen.
  • Nach jedem Force Wipe gehört geprüft, ob das Plugin noch zur aktuellen Framework-Version passt.

Der letzte Punkt ist wichtig: Ein Whitelist-Plugin, das nach dem Wipe nicht lädt, macht deinen Server ungewollt öffentlich - oder unerreichbar, je nachdem wie es scheitert.

Bans: einzelne aussperren

Für den umgekehrten Fall - der Server ist offen, aber einzelne sollen draußen bleiben - reichen die Bordmittel. Über Konsole oder RCON:

banid <SteamID> "Name" "Grund"
unban <SteamID>
banlistex

Die Bans werden serverseitig gespeichert und überleben einen Neustart. Nach einem Wipe bleiben sie ebenfalls bestehen - anders als der Spielfortschritt.

Für Community-Server mit mehreren Moderatoren lohnt sich ein Plugin, das Bans mit Begründung, Dauer und ausführendem Admin protokolliert. Ohne das ist nach drei Monaten nicht mehr nachvollziehbar, warum jemand gesperrt wurde.

Welcher Weg passt wann?

SituationEmpfehlung
Feste FreundesrundeServerpasswort - schnell, ohne Plugin
Clan mit FluktuationWhitelist-Plugin über Steam-IDs
Öffentlicher Serveroffen lassen, mit Bans arbeiten
Testphase vor dem StartPasswort, bis alles läuft - danach entfernen

Ein praktischer Hinweis für den letzten Fall: Nimm das Passwort nach der Testphase wirklich heraus. Ein vergessenes server.password ist ein häufiger Grund dafür, dass ein frisch gestarteter öffentlicher Server leer bleibt - siehe auch In die Serverliste eintragen.

Häufige Fragen

Nein. Rust bringt ein Serverpasswort mit, aber keine Whitelist. Für eine Zugangsliste auf Basis von Steam-IDs brauchst du ein Plugin auf Oxide/uMod oder Carbon.

Über server.password in der server.cfg. Der Client fragt danach beim Verbinden; alternativ hängen deine Mitspieler es an den Verbindungsbefehl in der F1-Konsole an.

Ja. Bans werden serverseitig gespeichert und überleben sowohl Neustarts als auch Wipes - anders als der Spielfortschritt der Spieler.

Ein häufiger Grund ist ein vergessenes Serverpasswort aus der Testphase - Server mit Passwort werden von vielen Spielern gar nicht erst angezeigt. Prüfe server.password in der server.cfg.

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