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Der einfachste Weg: Serverpasswort
Rust bringt ein Serverpasswort mit. Es wird in der server.cfg gesetzt:
server.password "deinPasswort"
Danach fragt der Client beim Verbinden nach dem Passwort. Alternativ hängen deine Mitspieler es direkt an den Verbindungsbefehl in der F1-Konsole an.
- Vorteil: kein Plugin nötig, sofort wirksam, leicht zu ändern.
- Nachteil: Ein Passwort, das alle kennen, ist schnell weitergegeben - und du merkst nicht, wenn es passiert.
- Beachte: Ein Server mit Passwort verhält sich in der Serverliste anders und wird von vielen Spielern gar nicht erst angezeigt.
Für eine feste Freundesrunde ist das völlig ausreichend. Für einen Clan-Server mit wechselnden Mitgliedern taugt es weniger.
Die saubere Lösung: Whitelist per Plugin
Rust hat keine eingebaute Whitelist wie Minecraft. Dafür braucht es ein Plugin auf Basis von Oxide/uMod oder Carbon.
Ein Whitelist-Plugin arbeitet mit Steam-IDs statt mit einem geteilten Passwort. Das ist der entscheidende Unterschied: Zugang lässt sich einzeln vergeben und einzeln entziehen, ohne dass alle anderen ein neues Passwort brauchen.
- Spieler werden über ihre Steam-ID eingetragen - wie du sie ermittelst, steht in Admin & Moderator eintragen.
- Die Liste lässt sich im laufenden Betrieb per Konsole oder RCON pflegen.
- Nach jedem Force Wipe gehört geprüft, ob das Plugin noch zur aktuellen Framework-Version passt.
Der letzte Punkt ist wichtig: Ein Whitelist-Plugin, das nach dem Wipe nicht lädt, macht deinen Server ungewollt öffentlich - oder unerreichbar, je nachdem wie es scheitert.
Bans: einzelne aussperren
Für den umgekehrten Fall - der Server ist offen, aber einzelne sollen draußen bleiben - reichen die Bordmittel. Über Konsole oder RCON:
banid <SteamID> "Name" "Grund"
unban <SteamID>
banlistex
Die Bans werden serverseitig gespeichert und überleben einen Neustart. Nach einem Wipe bleiben sie ebenfalls bestehen - anders als der Spielfortschritt.
Für Community-Server mit mehreren Moderatoren lohnt sich ein Plugin, das Bans mit Begründung, Dauer und ausführendem Admin protokolliert. Ohne das ist nach drei Monaten nicht mehr nachvollziehbar, warum jemand gesperrt wurde.
Welcher Weg passt wann?
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Feste Freundesrunde | Serverpasswort - schnell, ohne Plugin |
| Clan mit Fluktuation | Whitelist-Plugin über Steam-IDs |
| Öffentlicher Server | offen lassen, mit Bans arbeiten |
| Testphase vor dem Start | Passwort, bis alles läuft - danach entfernen |
Ein praktischer Hinweis für den letzten Fall: Nimm das Passwort nach der Testphase wirklich heraus. Ein vergessenes server.password ist ein häufiger Grund dafür, dass ein frisch gestarteter öffentlicher Server leer bleibt - siehe auch In die Serverliste eintragen.
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