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Rust Server Backup erstellenWas gesichert gehört und wie du es zurückspielst

Rust-Server sichern sich nicht von selbst - Backups sind bei uns durchgehend Self-Service. Das ist weniger Aufwand als es klingt, wenn man weiß, welche Dateien überhaupt zählen. Dieser Ratgeber zeigt, was im Identity-Ordner steckt, wann sich eine Sicherung lohnt und wie das Zurückspielen abläuft.

Self-ServiceIdentity-OrdnerVor jedem Eingriff

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Was gesichert gehört

Der gesamte Spielzustand eines Rust-Servers liegt im Identity-Ordner. Alles Wesentliche steckt dort:

  • Die Speicherdateien mit Karte und allen platzierten Objekten.
  • Die Blueprint-Daten aller Spieler - siehe Blueprints wipen.
  • Bans und weitere serverseitige Listen.

Dazu kommen zwei Dinge außerhalb: die server.cfg und - bei einem modded Server - der Plugin-Ordner samt Konfigurationsdateien. Gerade Letzteres wird gern vergessen: Eine über Monate feinjustierte Plugin-Konfiguration ist oft mehr Arbeit als die Welt selbst.

Sicherung anlegen

  1. Server stoppen. Eine Sicherung im laufenden Betrieb kann Dateien mitten im Schreibvorgang erwischen.
  2. Per WebFTP oder SFTP verbinden.
  3. Den Identity-Ordner, die server.cfg und gegebenenfalls den Plugin-Ordner herunterladen.
  4. Lokal mit Datum benennen, etwa rust-2026-08-09.zip.
  5. Server wieder starten.

Wenn ein Stopp nicht in Frage kommt, hilft zumindest ein server.save über die RCON-Konsole unmittelbar vor dem Download - dann ist der Stand auf der Platte aktuell.

Wann sichern?

Ein Rust-Server wird ohnehin regelmäßig gewipet - eine tägliche Sicherung ist deshalb selten sinnvoll. Diese Zeitpunkte dagegen schon:

  • Vor jedem Framework-Update - der Wechsel von Oxide- oder Carbon-Versionen nach dem Force Wipe ist der häufigste Anlass für Probleme.
  • Vor der Installation neuer Plugins oder größerer Konfigurationsänderungen.
  • Vor dem Wechsel auf eine Custom Map.
  • Am Ende eines Wipe-Zyklus, wenn du den Stand als Erinnerung behalten willst.

Kurz gesagt: vor jedem Eingriff, der den Server nicht mehr starten lassen könnte. Was dann typischerweise schiefgeht, steht in Server startet nicht.

Backup zurückspielen

  1. Server stoppen.
  2. Den aktuellen Identity-Ordner umbenennen statt zu löschen - falls die Sicherung doch nicht die richtige war.
  3. Die gesicherten Dateien an ihre ursprüngliche Stelle hochladen.
  4. Ordner- und Dateinamen prüfen: Der Identity-Name muss zu dem passen, den der Server verwendet.
  5. Server starten und die Konsole beobachten.

Wichtig: Eine Welt aus einem alten Rust-Stand lässt sich nach einem Force Wipe nicht sinnvoll weiterbetreiben - das Update ändert die Kartengenerierung. Backups sind Schutz vor Fehlern, kein Weg zurück in einen vergangenen Wipe-Zyklus.

Häufige Fragen

Nein, Backups sind bei uns durchgehend Self-Service. Du lädst die Dateien per WebFTP oder SFTP selbst herunter - dafür hast du die volle Kontrolle darüber, was und wann gesichert wird.

Den Identity-Ordner mit Karte, Objekten und Blueprint-Daten, dazu die server.cfg und bei einem modded Server den Plugin-Ordner samt Konfigurationsdateien.

Am besten ja, damit keine Datei mitten im Schreibvorgang erwischt wird. Geht das nicht, setze unmittelbar vorher ein server.save über die RCON-Konsole ab.

Nein. Das Monats-Update ändert die Kartengenerierung, alte Spielstände sind danach nicht mehr kompatibel. Backups schützen vor Fehlern, sind aber kein Weg zurück in einen vergangenen Wipe-Zyklus.

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