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Oxide / uMod installierenDas Plugin-Framework für deinen Rust Server

Oxide (heute unter dem Dach von uMod) ist das etablierte Modding-Framework für Rust und Voraussetzung für die meisten Plugins. So aktivierst du Oxide auf deinem Server, lädst Plugins hoch - und das musst du nach dem monatlichen Force-Wipe-Update beachten.

uMod / umod.orgoxide/pluginsForce-Wipe-Hinweis

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Was ist Oxide / uMod?

Oxide ist eine Modding-Erweiterung, die sich in den Rust-Dedicated-Server einklinkt und eine Plugin-Schnittstelle bereitstellt. Die Plugin-Plattform dahinter heißt heute uMod (umod.org) - dort findest du tausende kostenlose Plugins von Kits über Clans bis zu kompletten Eventsystemen. Ohne Framework läuft dein Server „Vanilla", also ohne Plugins.

Oxide im Webinterface aktivieren

Bei MainHoster.de wählst du das Framework direkt im Panel, statt es manuell einzuspielen:

  1. Öffne die Server-Konfiguration deines Rust-Servers im Webinterface.
  2. Wähle als Modding-Framework Oxide / uMod aus.
  3. Starte den Server neu. Beim Hochfahren wird die passende Oxide-Version installiert.

Nach der Installation existiert der Ordner oxide/ mit den Unterordnern plugins/, config/, data/ und lang/.

Plugins hochladen

Plugins sind einzelne .cs-Dateien. So installierst du sie:

  1. Lade das Plugin von umod.org herunter (Datei PluginName.cs).
  2. Verbinde dich per WebFTP oder SFTP und lege die Datei in oxide/plugins/ ab.
  3. Oxide lädt neue Plugins automatisch (Hot-Reload) - alternativ oxide.reload PluginName in der Konsole.

Die Feinkonfiguration und Berechtigungen erklärt der Ratgeber Plugins installieren & konfigurieren.

Wichtig: Oxide nach dem Force Wipe aktualisieren

Beim monatlichen Force-Wipe-Update aktualisiert Facepunch die Spieldateien - dabei wird die Oxide-Erweiterung überschrieben und zunächst unbrauchbar. Deine Plugins laufen erst wieder, wenn eine zum neuen Spiel-Build passende Oxide-Version installiert ist. In der Praxis heißt das: nach dem Update kurz warten, bis der neue Oxide-Build verfügbar ist, dann den Server neu starten bzw. Oxide neu installieren. Wer am Wipe-Day sofort spielbereit sein will, findet in Carbon eine oft schneller aktualisierte Alternative.

Berechtigungen: Gruppen statt Einzelrechte

Oxide bringt ein eigenes Berechtigungssystem mit, das unabhängig von den Rust-Admin-Rechten arbeitet. Damit gibst du einzelnen Plugins gezielt frei, wer sie nutzen darf - ohne jemandem Vollzugriff auf den Server zu geben.

o.group add moderator
o.grant group moderator pluginname.use
o.usergroup add 76561198XXXXXXXXX moderator
o.show groups

Der Aufwand lohnt sich ab dem Moment, in dem mehr als eine Person moderiert. Statt jedem Einzelnen Rechte zu geben, pflegst du Gruppen - und wer das Team verlässt, wird aus der Gruppe entfernt, fertig. Die Rust-eigenen Auth-Level bleiben davon unberührt und werden weiterhin über ownerid und moderatorid vergeben.

Standardmäßig gilt: Ohne ausdrückliche Berechtigung kann niemand ein Plugin nutzen. Wenn ein Befehl bei einem Moderator nicht funktioniert, fehlt fast immer genau diese Freigabe.

Plugin-Konfigurationen verstehen

Beim ersten Start legt jedes Plugin eine JSON-Datei unter oxide/config/ an - vorher gibt es nichts zu bearbeiten. Wer die Datei sucht, bevor das Plugin einmal geladen wurde, findet sie schlicht nicht.

Beim Bearbeiten gilt die übliche JSON-Regel: kein Komma hinter dem letzten Eintrag, alle Klammern paarweise. Ein Syntaxfehler führt dazu, dass Oxide die Datei verwirft und mit Standardwerten arbeitet - das Plugin läuft dann, aber deine Einstellungen sind wirkungslos. Nach Änderungen lädst du das Plugin mit o.reload pluginname neu, ein Serverneustart ist dafür nicht nötig.

Getrennt davon liegen unter oxide/data/ die von Plugins erzeugten Daten - Zonen, Punkte, Statistiken. Diese Dateien sind der eigentlich wertvolle Teil: Konfigurationen sind schnell wieder eingerichtet, gewachsene Daten nicht. Sichere beide Ordner regelmäßig per WebFTP oder SFTP; Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen.

Wenn ein Plugin nicht lädt

Diese Reihenfolge führt am schnellsten zur Ursache:

  1. o.plugins über RCON zeigt alle geladenen Plugins. Fehlt eines, wurde es gar nicht erst angenommen.
  2. Prüfe den Ablageort: oxide/plugins/, als .cs-Datei, ohne zusätzlichen Unterordner.
  3. Prüfe, ob die Plugin-Fassung zur aktuellen Oxide-Version passt. Nach einem Force Wipe ist das die häufigste Ursache.
  4. Die Serverkonsole nennt beim Ladeversuch den Fehler mitsamt Zeilennummer - meist reicht das zur Einordnung.

Oxide lädt Plugins im laufenden Betrieb nach: Eine neu hochgeladene Datei wird nach wenigen Sekunden von selbst aktiv, ein Neustart ist nicht nötig. Das macht das Ausprobieren angenehm - und die Fehlersuche schnell.

Häufige Fragen

Es ist praktisch dasselbe Ökosystem: Oxide ist die Server-Erweiterung, uMod (umod.org) die zugehörige Plugin-Plattform, unter der Oxide weiterentwickelt und verteilt wird. Plugins von umod.org laufen auf einem Server mit Oxide.

Das Monats-Update überschreibt die Oxide-Erweiterung. Erst wenn eine zum neuen Rust-Build passende Oxide-Version installiert ist, funktionieren die Plugins wieder. Starte den Server nach dem Update neu bzw. installiere Oxide neu.

Kostenlose Oxide/uMod-Plugins findest du auf umod.org. Die heruntergeladene .cs-Datei lädst du per FTP/SFTP in den Ordner oxide/plugins/ deines Servers.

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