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Carbon installierenDas moderne Framework - und der Unterschied zu Oxide

Carbon ist das modernere Modding-Framework für Rust: Fokus auf Performance und schnelle Update-Verfügbarkeit, dazu eine Kompatibilitätsschicht für bestehende Oxide/uMod-Plugins. So richtest du Carbon ein und so entscheidest du dich zwischen Carbon und Oxide.

Oxide-kompatibelcarbon/pluginsschnell nach Force Wipe

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Carbon vs. Oxide - der Unterschied

Beide Frameworks stellen eine Plugin-Schnittstelle bereit, verfolgen aber unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Oxide / uMod: Der etablierte Standard mit dem größten Plugin-Katalog. Nahezu jedes Plugin ist primär für Oxide gebaut.
  • Carbon: Modernere Architektur mit Fokus auf Performance. Carbon lädt bestehende Oxide/uMod-Plugins über eine Kompatibilitätsschicht und ist nach dem monatlichen Force Wipe häufig schneller wieder einsatzbereit.

Faustregel: Wer maximale Plugin-Auswahl und den ausgetretenen Pfad will, bleibt bei Oxide. Wer Wert auf Performance und schnelle Wipe-Day-Verfügbarkeit legt, testet Carbon.

Carbon aktivieren

Im Webinterface wechselst du das Framework, ohne Dateien manuell zu tauschen:

  1. Öffne die Server-Konfiguration deines Rust-Servers.
  2. Wähle als Modding-Framework Carbon statt Oxide.
  3. Starte den Server neu - Carbon wird beim Hochfahren installiert.

Danach existiert der Ordner carbon/ mit plugins/, configs/, data/ und lang/. Läuft der Server zuvor mit Oxide, sichere vorher deine Plugin-Configs.

Plugins unter Carbon nutzen

Plugins lädst du wie gewohnt per FTP/SFTP hoch - nur in den Carbon-Ordner:

  1. Lade die PluginName.cs von umod.org oder aus der Carbon-Community.
  2. Lege sie in carbon/plugins/ ab.
  3. Carbon lädt sie automatisch; in der Konsole hilft c.reload PluginName.

Die meisten Oxide-Plugins laufen dank Kompatibilitätsschicht unverändert. Bei sehr hardwarenahen oder exotischen Plugins lohnt vor dem Live-Einsatz ein kurzer Test.

Kann ich zwischen Carbon und Oxide wechseln?

Ja. Du fährst immer nur ein Framework gleichzeitig. Ein Wechsel ist über die Framework-Auswahl im Webinterface jederzeit möglich - am saubersten zu einem Wipe. Sichere vorher deine Plugin-Konfigurationen (config/ bzw. configs/), damit du deine Einstellungen im neuen Framework wieder einspielen kannst.

Was du beim Wechsel mitnehmen kannst

Ein Framework-Wechsel ist kein Neuanfang, aber auch kein reines Umschalten. Diese Übersicht zeigt, was übernommen wird und was du von Hand nachziehen musst:

WasWandert mit?
Welt, Basen, SpielerfortschrittJa - das Framework fasst den Spielstand nicht an.
Admin-Liste und Bans (users.cfg)Ja, das ist Rust selbst, nicht das Framework.
Plugin-DateienNein - jeder Ordner muss neu bestückt werden.
Plugin-KonfigurationenMeist ja, aber der Ordner heißt anders. Vorher kopieren.
Plugin-Daten (Zonen, Punkte, Statistiken)Meist ja, denselben Weg wie die Konfigurationen.
BerechtigungsgruppenNein, in aller Regel neu anzulegen.

Zieh dir vor dem Wechsel den kompletten Serverordner. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP, siehe Backups erstellen. Damit ist auch der Rückweg offen, falls ein wichtiges Plugin unter dem anderen Framework nicht läuft.

Welches Framework passt zu deinem Server?

Die Entscheidung hängt weniger an Leistungswerten als an deiner Plugin-Liste und deiner Geduld am Wipe-Tag:

  • Oxide / uMod ist die etablierte Wahl. Praktisch jedes Plugin, das es gibt, wurde dafür geschrieben, und zu jedem Problem findet sich eine Anleitung. Wenn dein Server einfach laufen soll, ist das der sichere Weg - siehe Oxide installieren.
  • Carbon ist die schnellere Alternative und steht nach einem Rust-Update oft früher bereit. Das ist am Force-Wipe-Tag ein echter Vorteil: Wer als Erster online ist, bekommt die Spieler. Der Preis ist eine etwas kleinere Auswahl an geprüften Plugins.

Der pragmatische Weg: Prüfe deine drei bis fünf wichtigsten Plugins auf Carbon-Kompatibilität. Laufen sie, ist Carbon eine gute Wahl. Hängt dein Serverkonzept an einem Plugin, das nur unter Oxide läuft, ist die Entscheidung ohnehin gefallen.

Wenn Plugins nicht laden

Nach dem Wechsel oder nach einem Rust-Update liegt es fast immer an einem dieser Punkte: Die Plugins liegen im Ordner des anderen Frameworks und werden schlicht nicht gesehen. Oder eine Plugin-Fassung passt nicht zur Framework-Version. Oder das Framework selbst hat nach dem Rust-Update noch nicht nachgezogen.

Welche Plugins tatsächlich geladen sind, zeigt c.plugins über RCON. Der Abgleich dieser Liste mit dem Ordnerinhalt klärt in wenigen Sekunden, ob es ein Ablage- oder ein Versionsproblem ist.

Häufige Fragen

In der Regel ja. Carbon bringt eine Kompatibilitätsschicht mit, die bestehende Oxide/uMod-Plugins lädt. Bei einzelnen hardwarenahen Plugins kann es Ausnahmen geben - kurz testen schadet nicht.

Carbon legt seinen Fokus auf Performance und ist nach dem monatlichen Force-Wipe-Update oft schneller wieder verfügbar. Der spürbare Unterschied hängt von Serverlast, Map-Größe und Plugin-Anzahl ab.

Nein. Es läuft immer nur ein Framework. Du wählst im Webinterface entweder Oxide/uMod oder Carbon und startest den Server neu.

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