Privatkunde Geschäftskunde

Rust server.cfg & StartparameterConvars, Aufbau und wichtige Einstellungen

Die server.cfg und die Startparameter bestimmen, wie dein Rust Server heißt, wie groß die Karte ist und wie er sich verhält. Dieser Ratgeber erklärt den Aufbau, die wichtigsten Convars und den Unterschied zwischen Startparametern und Laufzeit-Config.

server.cfgConvarsStartparameter

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Wo liegt die server.cfg?

Die Datei liegt im Server-Identity-Ordner unter server/<identity>/cfg/server.cfg. Sie enthält Befehle (Convars), die beim Serverstart ausgeführt werden. Du bearbeitest sie per WebFTP oder SFTP - oder über die Konfigurationsfelder im Webinterface.

Wichtige Convars

Eine typische server.cfg enthält u. a.:

server.hostname "Mein Rust Server | 5x | Wipe Do"
server.description "Willkommen! Regeln im Chat."
server.maxplayers 100
server.worldsize 4000
server.seed 1337
server.tickrate 30
server.url "https://mainhoster.de"
server.headerimage "https://example.com/header.png"
  • server.hostname - Name in der Serverliste.
  • server.maxplayers - Slot-Obergrenze.
  • server.worldsize / server.seed - Karte.
  • server.tickrate - Server-Tickrate (Standard 30, Bereich 15-30).

Startparameter vs. server.cfg

Manche Werte werden bereits beim Start als Startparameter übergeben (mit vorangestelltem +), z. B. +server.identity, +server.port oder +server.seed. Diese legen das grundlegende Verhalten fest, bevor die server.cfg greift. Faustregel:

  • Startparameter: Identität, Ports, worldsize/seed - alles, was beim Hochfahren feststehen muss.
  • server.cfg: Name, Beschreibung, Slots, Adminliste, Feineinstellungen.

Bei MainHoster.de sind die Kern-Startparameter im Panel hinterlegt; die Feinkonfiguration erledigst du in der server.cfg.

Änderungen speichern & übernehmen

Änderungen an der server.cfg greifen nach einem Neustart. Convars, die du zur Laufzeit über RCON setzt, machst du mit server.writecfg dauerhaft - andernfalls gelten sie nur bis zum nächsten Neustart. Wiederkehrende Aktionen (z. B. Neustart oder Broadcast) automatisierst du über den Aufgabenplaner im Webinterface.

writecfg: die Falle beim Bearbeiten

Ein Detail sorgt regelmäßig für verlorene Arbeit: server.writecfg schreibt die server.cfg neu - mit den Werten, die der Server gerade im Speicher hält. Bearbeitest du die Datei per FTP, während der Server läuft, und setzt danach jemand writecfg ab, sind deine Änderungen weg.

Die saubere Reihenfolge lautet deshalb:

  1. Server stoppen.
  2. server.cfg per WebFTP oder SFTP bearbeiten.
  3. Server starten.

Umgekehrt gilt: Was du im laufenden Betrieb über RCON ausprobierst, ist erst nach server.writecfg dauerhaft. Ein bewährter Ablauf ist, Werte per RCON zu testen und anschließend mit writecfg festzuschreiben - dann stimmen Speicher und Datei überein.

Eine sinnvolle Grundkonfiguration

Für einen neuen Server reicht ein überschaubarer Satz an Werten. Alles Weitere kommt erst dazu, wenn du es wirklich brauchst:

server.hostname "[DE] MeinServer | 2x | Monthly"
server.description "Willkommen! Discord: ..."
server.url "https://meinserver.example"
server.headerimage "https://meinserver.example/header.png"
server.maxplayers 100
server.saveinterval 300
server.worldsize 3500
server.seed 1234567

server.saveinterval verdient dabei besondere Beachtung: Der Wert bestimmt, wie viel bei einem unerwarteten Abbruch verloren geht. 300 Sekunden sind ein guter Kompromiss - deutlich kürzere Abstände kosten bei jedem Speichern kurz Leistung, deutlich längere kosten im Ernstfall Spielfortschritt.

Name, Beschreibung und Bild entscheiden darüber, ob jemand deinen Server anklickt - dazu mehr unter Servername & Beschreibung und Serverliste.

Werte, die nicht greifen

Wenn eine Einstellung partout keine Wirkung zeigt, liegt es meist an einem dieser Punkte:

  • Der Wert gehört in die Startparameter. Manche Angaben liest Rust nur beim Programmstart, nicht aus der server.cfg. Sie werden im Panel hinterlegt.
  • Der Wert wirkt nur bei neuer Welt. server.seed und server.worldsize greifen erst mit einem Map-Wipe, siehe worldsize & seed.
  • Ein Plugin überschreibt ihn. Sammelraten, Stack-Größen und Craft-Tempo laufen bei Rust über Plugins, nicht über die server.cfg - siehe Gather-Raten.
  • Der Server wurde nicht neu gestartet. Der häufigste Fall, und der am schnellsten behobene.

Sichere die server.cfg vor größeren Umbauten per WebFTP oder SFTP. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen.

Häufige Fragen

Im Identity-Ordner unter server/<identity>/cfg/server.cfg. Du bearbeitest sie per WebFTP oder SFTP oder über die Konfigurationsfelder im Webinterface.

Startparameter (mit + davor) legen grundlegende Dinge wie Identität, Ports und worldsize/seed beim Hochfahren fest. Die server.cfg enthält die Laufzeit-Konfiguration wie Name, Beschreibung, Slots und Adminliste.

server.tickrate steht standardmäßig auf 30 (Bereich 15-30). Anders als bei manchen Shootern ist eine höhere Zahl nicht frei wählbar; entscheidend für ein flüssiges Spiel sind stabile Server-FPS und CPU-Leistung.

Eigenen Rust Server mieten

Vanilla oder modded mit Oxide/uMod & Carbon, 1-Klick-Wipe zum Force Wipe, Custom Maps, WebRCON & Rust+ - ab 13,95 € / Monat, made in Germany.

Tarife & Preise ansehen