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Rust RCON verbindenWebRCON mit RustAdmin, WebRcon-Konsole & BattleMetrics

Über RCON steuerst du deinen Rust Server aus der Ferne - Kick, Ban, Broadcast, Config-Änderungen und Live-Konsole. Rust nutzt WebRCON (WebSocket). Dieser Ratgeber zeigt die Zugangsdaten und die Verbindung mit RustAdmin, der Facepunch-WebRcon-Konsole und BattleMetrics.

WebRCONRustAdminBattleMetrics

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Was ist WebRCON?

Rust setzt auf WebRCON - eine RCON-Variante über WebSocket. Damit verbinden sich externe Tools mit deinem Server und senden Konsolenbefehle in Echtzeit. Du brauchst dafür drei Angaben, die du im Webinterface findest: die RCON-IP, den RCON-Port und das RCON-Passwort.

RCON-Zugangsdaten

Serverseitig steuern diese Convars das RCON (bei uns bereits vorkonfiguriert):

rcon.web 1
rcon.port 28016
rcon.password "DeinSicheresPasswort"

Die konkreten Werte für deinen Server stehen im Panel. Vergib immer ein starkes RCON-Passwort - wer es kennt, hat volle Kontrolle über den Server.

Verbinden mit RustAdmin

RustAdmin ist ein kostenloses Desktop-Tool zur Serververwaltung:

  1. Lade RustAdmin (Desktop) herunter und öffne die Verbindungseinstellungen.
  2. Trage RCON-IP, RCON-Port und RCON-Passwort aus dem Panel ein.
  3. Verbinde dich - du siehst Live-Konsole, Spielerliste, Chat und Ban-Verwaltung.

Alternativ nutzt du die offizielle WebRcon-Konsole von Facepunch (rcon.facepunch.com) direkt im Browser: IP:Port und Passwort eingeben, fertig.

RCON über BattleMetrics

BattleMetrics ist eine Serverüberwachungs- und Verwaltungsplattform. Du kannst deinen Server dort per RCON anbinden, um Spieler, Chat und Bans komfortabel im Browser zu verwalten sowie Trigger und geplante Befehle zu nutzen. Auch hier trägst du RCON-IP, -Port und -Passwort ein. BattleMetrics eignet sich zusätzlich zur Sichtbarkeit und Statistik deines Servers.

Befehle, die du über RCON brauchst

Der eigentliche Nutzen von RCON zeigt sich im Alltag: Du erledigst Dinge, ohne das Spiel zu starten. Die wichtigsten Befehle:

BefehlWirkung
statusZeigt verbundene Spieler mit SteamID64 und Ping.
say "Text"Nachricht an alle - etwa zur Ankündigung eines Neustarts.
kick "Name" "Grund"Wirft einen Spieler vom Server.
ban "SteamID" "Grund"Sperrt dauerhaft. Die ID liefert status.
server.saveSchreibt den Serverstand sofort weg.
server.writecfgSichert Admin-Liste und Konfiguration dauerhaft.
quitFährt den Server sauber herunter, mit vorherigem Speichern.

Ein wichtiger Punkt: Änderungen an Convars gelten nur bis zum nächsten Neustart, sofern du sie nicht mit server.writecfg festschreibst oder in die server.cfg überträgst. Genau daran scheitern die meisten Einstellungen, die „nicht halten".

Das RCON-Passwort schützen

Wer dein RCON-Passwort kennt, hat vollen Zugriff auf den Server - inklusive der Möglichkeit, ihn herunterzufahren oder alle Spieler zu sperren. Behandle es wie Zugangsdaten:

  • Ein eigenes, langes Passwort, das du nirgendwo sonst nutzt - insbesondere nicht identisch mit einem Serverpasswort für den Beitritt.
  • Nicht in Streams, Screenshots oder geteilten Configs. Die WebRCON-Oberfläche zeigt es beim Verbinden im Klartext.
  • Nach jedem Wechsel im Admin-Team ändern.

Wenn Moderatoren mitverwalten sollen, gib ihnen nicht das RCON-Passwort, sondern Rechte im Spiel: moderatorid reicht für Kicken und Bannen völlig aus - siehe Admin einrichten. Über BattleMetrics lassen sich Berechtigungen zusätzlich pro Person vergeben, ohne dass jemand die Zugangsdaten selbst sieht.

Wenn WebRCON nicht verbindet

Drei Ursachen decken praktisch alle Fälle ab. Falscher Port: Der RCON-Port ist nicht der Spielport, über den Spieler beitreten - nimm den Wert aus dem Webinterface. Server noch im Start: Rust braucht nach einem Neustart mehrere Minuten, bis die Karte erzeugt und RCON erreichbar ist; bei großen Karten dauert es entsprechend länger. Kein Passwort gesetzt: Ohne RCON-Passwort ist die Schnittstelle deaktiviert und der Verbindungsversuch läuft ins Leere.

Als erster Test eignet sich status: Kommt die Spielerliste zurück, steht die Verbindung.

Häufige Fragen

Du brauchst die RCON-IP, den RCON-Port und das RCON-Passwort. Alle drei findest du im Webinterface deines Rust-Servers. Damit verbindest du RustAdmin, die WebRcon-Konsole oder BattleMetrics.

Rust verwendet WebRCON über WebSocket. Die gängigen Tools (RustAdmin, Facepunch-WebRcon, BattleMetrics) unterstützen das nativ - du gibst einfach IP, Port und Passwort ein.

RCON gibt volle Serverkontrolle. Verwende ein langes, einzigartiges Passwort und teile es nur mit vertrauenswürdigen Admins. Bei Verdacht änderst du das RCON-Passwort im Panel und startest den Server neu.

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