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Die vier Convars
Alles steht in der server.cfg:
server.hostname "[EU] Mein Server | 2x | Wipe Do+So"
server.description "Mehrzeilige Beschreibung"
server.headerimage "https://example.com/header.jpg"
server.url "https://example.com"
| Convar | Wirkung |
|---|---|
server.hostname | der Name in der Liste - das Wichtigste |
server.description | Text im Detailbereich, mehrzeilig möglich |
server.headerimage | Bild über der Beschreibung, per URL |
server.url | Link zu Website oder Discord |
Wie beim Ressourcenpack in Minecraft gilt: Das Header-Bild liegt nicht auf dem Gameserver, sondern muss per direktem HTTP-Link erreichbar sein - etwa auf einem Webspace.
Was in den Servernamen gehört
Der Name ist die einzige Information, die in der Listenansicht sicher ankommt. Spieler filtern damit in Sekunden. Bewährt hat sich diese Reihenfolge:
- Region - [EU], [DE]. Wer weite Wege scheut, filtert zuerst danach.
- Name - kurz und unterscheidbar.
- Raten - Vanilla, 2x, 5x. Das zweitwichtigste Filterkriterium, siehe Gather Rates.
- Wipe-Zyklus - „Wipe Do+So" oder „Monthly".
- Besonderheiten - PvE, Noob-friendly, Solo/Duo/Trio.
Halte dich kurz: Lange Namen werden in der Liste abgeschnitten, und alles hinter dem Schnitt ist verloren. Verzichte auf Sonderzeichenketten, die nur Platz kosten.
Die Beschreibung
Hier hast du Platz für Details - aber nur die ersten Zeilen werden verlässlich gelesen. Stelle das Wichtigste nach vorn:
- Wipe-Zyklus präzise: Map-Wipe wann, BP-Wipe wann. Siehe Blueprints wipen.
- Raten und Modding - welche Multiplikatoren, welche Plugins.
- Teamgrößen-Limit, falls vorhanden.
- Regeln in Stichworten, nicht als Textwand.
- Discord-Link für alles Weitere.
Zeilenumbrüche funktionieren, indem du die Beschreibung mehrzeilig anlegst. Achte darauf, dass Anführungszeichen sauber geschlossen sind - eine offene Zeichenkette macht den Rest der server.cfg wirkungslos.
Wenn Änderungen nicht ankommen
- Neustart nötig - viele dieser Werte greifen erst beim Serverstart.
- Zwischenspeicher der Serverliste - Änderungen brauchen manchmal einige Minuten, bis sie überall sichtbar sind.
- Header-Bild nicht erreichbar - die URL muss direkt auf die Bilddatei zeigen, nicht auf eine Vorschauseite.
- Server taucht gar nicht auf - das ist ein anderes Problem, siehe In die Serverliste eintragen.
Ein häufiger Sonderfall: Ein gesetztes server.password aus der Testphase blendet den Server bei vielen Spielern komplett aus - siehe Whitelist & Serverpasswort.
Das Header-Bild vorbereiten
Das Header-Bild ist das einzige Element deines Eintrags, das nicht aus Text besteht - entsprechend stark wirkt es im Detailfenster. Verbreitet ist das Format 512 x 256 Pixel; ein Bild mit anderem Seitenverhältnis wird gestaucht oder beschnitten dargestellt.
- Direkter Link zur Bilddatei. Die URL muss auf die Datei selbst zeigen und ohne Anmeldung erreichbar sein.
- Keine Freigabeseite eines Cloud-Speichers. Solche Links liefern eine Vorschauseite aus, kein Bild - im Client bleibt die Fläche leer.
- Dauerhaft erreichbare Adresse. Verschwindet der Speicherort, verschwindet das Bild - ohne Hinweis und ohne dass du es merkst, weil du deinen eigenen Server selten aus der Liste heraus anklickst.
- Datei klein halten. Das Bild wird jedes Mal geladen, wenn jemand deinen Eintrag öffnet.
- Wenige, große Worte statt kleiner Schrift. Bei 512 Pixeln Breite ist ein Regelwerk im Bild unlesbar - Servername, Raten und Wipe-Rhythmus reichen.
Ein Webspace ist dafür der unkomplizierteste Ort: Datei hochladen, Adresse kopieren, in server.headerimage eintragen. Der Gameserver selbst kommt als Ablageort nicht in Frage - er ist über die feste Server-Adresse aus IP und Port erreichbar, nicht als Webserver, der Dateien ausliefert.
Name, Beschreibung und Tags müssen dasselbe sagen
Der Eintrag in der Liste ist ein Versprechen. Spieler filtern nach Raten, Wipe-Rhythmus und Gruppengröße - und steigen wieder aus, sobald sich auf dem Server etwas anderes zeigt. Meist wortlos und dauerhaft, denn eine zweite Chance vergibt in Rust kaum jemand.
Drei Stellen müssen deshalb dieselbe Aussage tragen: der server.hostname, die server.description und die server.tags, mit denen der Ingame-Browser filtert (siehe In die Serverliste eintragen). Ein Server, der sich „Vanilla" nennt, aber über Gather-Plugins doppelte Raten fährt, gilt als Etikettenschwindel - selbst wenn er der bessere Server ist.
Genauso wichtig ist das Nachziehen. Der Wipe-Zyklus im Namen ist der Wert, der am schnellsten veraltet: Wer von wöchentlich auf 14-tägig wechselt und den alten Namen stehen lässt, verärgert genau die Spieler, die sich darauf verlassen haben. Ob du zusätzlich die Baupläne zurücksetzt, gehört ebenfalls in die Beschreibung - Formulierungen dafür stehen unter Blueprints wipen, die Termine unter Force Wipe.
Für die Beschreibung selbst gilt: kurze Zeilen, das Wichtigste oben, keine Textwand. Wer alles erklären will, verlinkt über server.url auf Discord oder eine eigene Seite. Dort ist Platz für Regeln und Ansprechpartner - im Serverbrowser nicht.
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