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IP und Port finden und per F1-Konsole verbinden
Jeder Server bei MainHoster.de hat eine feste Adresse aus IP und Port. Beides findest du nach der Bestellung im Webinterface auf der Server-Übersicht - in der Form IP:Port, zum Beispiel 12.34.56.78:28015. Der Rust-Standard-Spielport ist 28015, er dient aber nur der Orientierung: Maßgeblich ist immer der Port, den dir das Panel anzeigt. Trage deshalb IP und Port grundsätzlich zusammen ein, nie die IP allein.
Der direkteste Weg auf den Server führt anschließend über die Konsole:
- Starte Rust und drücke im Hauptmenü oder im Spiel die Taste
F1, um die Konsole zu öffnen. - Gib den Verbindungsbefehl ein:
client.connect 12.34.56.78:28015
Ersetze IP und Port durch die Werte aus deinem Panel. Rust verbindet sich und lädt die Karte. Dieser Weg funktioniert unabhängig davon, ob dein Server öffentlich gelistet ist - genau deshalb ist er auch der zuverlässigste, den du deinen Mitspielern weitergeben kannst.
Die Adresse an deine Mitspieler weitergeben
Weitergegeben wird immer das Paar aus IP und Port. Die IP allein reicht nicht: Auf ihr liegen viele Gameserver nebeneinander, und erst der Port bestimmt, welcher davon gemeint ist. Ein Beitrittsversuch ohne Port landet deshalb nicht bei dir, sondern ins Leere - und für den Spieler sieht das genauso aus, als wäre dein Server offline.
Bewährt hat sich, die fertige Zeile zum Kopieren zu verschicken, statt IP und Port getrennt zu diktieren:
client.connect 12.34.56.78:28015
Wer den Server dauerhaft betreibt, pinnt diese Zeile zusätzlich im Discord an - dann findet sie auch, wer die Nachricht verpasst hat. Den Discord selbst verlinkst du über server.url in der server.cfg, sodass er im Serverinfo-Fenster auftaucht.
Läuft auf deinem Server ein Passwort, gehört es zur Adresse dazu: Der Client fragt beim Verbinden danach. Welche Wege es gibt, den Zugang zu beschränken, und warum ein vergessenes Passwort aus der Testphase deinen Server unsichtbar macht, zeigt Whitelist & Serverpasswort.
Ändert sich die Adresse - etwa nach einem Wechsel auf ein größeres Paket - sind alle weitergegebenen Zeilen, gesetzten Favoriten und Rust+-Kopplungen hinfällig. Gib die neue Kombination dann aktiv weiter, statt darauf zu warten, dass sich jemand meldet.
Wie findest du deinen Server im Serverbrowser?
Über den Serverbrowser im Hauptmenü. Öffentliche Server erscheinen dort je nach Konfiguration im Reiter Community oder Modded - welcher es ist, hängt davon ab, ob auf deinem Server ein Framework wie Oxide oder Carbon läuft. Suchst du im falschen Reiter, findest du deinen Server nicht, obwohl er einwandfrei läuft.
Gesucht wird über den Servernamen, also den Wert aus server.hostname. Hast du ihn gefunden, setze ihn per Stern auf Favoriten: Danach steht er im entsprechenden Reiter ganz oben, und du musst weder suchen noch die IP parat haben.
Ein frisch aufgesetzter Server braucht mitunter einige Minuten, bis er in der Liste auftaucht. Die Favoriten sind auf Dauer ohnehin der verlässlichere Weg als die Suche: Bei vielen ähnlich benannten Servern findest du deinen sonst nur über den exakten Namen wieder. Was einen Eintrag ausmacht, der in der Serverliste auch gefunden wird, erklärt der Ratgeber Server in die Serverliste eintragen.
Was tun, wenn die Verbindung nicht klappt?
In den allermeisten Fällen liegt es an einer von drei Ursachen. Arbeite sie in dieser Reihenfolge ab - von der wahrscheinlichsten zur seltensten:
- Läuft der Server? Ein gestoppter Server nimmt keine Verbindungen an - prüfe zuerst den Status im Panel.
- Stimmen IP und Port exakt? Immer den Port aus dem Panel verwenden, nicht den Standardport annehmen. Tippfehler sind die häufigste Ursache überhaupt.
- Passt die Version? Direkt nach einem Force Wipe kurz warten, bis Server und Client auf demselben Build sind.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen nicht erreichbar und nicht sichtbar: Wenn client.connect funktioniert, der Server aber im Browser fehlt, ist das kein Verbindungsproblem, sondern eine Frage der Listung.
Kommt nur ein Teil deiner Gruppe nicht rein, prüfe zuerst, ob alle dieselbe Adresse verwenden - eine einmal weitergegebene, inzwischen veraltete IP:Port-Kombination sieht für den Spieler genauso aus wie ein Server, der gar nicht läuft.
Kommt dagegen niemand herein, obwohl das Panel den Server als laufend anzeigt, lohnt der Blick in die Serverkonsole: Ein Server, der beim Start abbricht oder in einer Schleife neu startet, meldet sich dort deutlich. Die typischen Ursachen samt Vorgehen stehen in Server startet nicht.
Was beim Beitritt passiert - und warum es dauern kann
Zwischen dem Absetzen von client.connect und dem Spawn liegen mehrere Schritte. Zu wissen, welcher davon gerade hakt, spart die halbe Fehlersuche:
- Verbindungsaufbau. Scheitert er sofort, stimmt die Adresse nicht oder der Server läuft nicht. Das ist der einzige Schritt, bei dem ein schneller Abbruch ein schlechtes Zeichen ist.
- Laden der Karte. Bei einer prozeduralen Karte erzeugt dein Client die Welt lokal aus worldsize und seed - je größer die Karte, desto länger dauert das. Bei einer Custom Map lädt er die Kartendatei stattdessen einmalig herunter.
- Laden der Objekte. Gegen Ende eines Wipe-Zyklus steht deutlich mehr auf der Karte als direkt danach; der letzte Ladeschritt wird über die Wochen spürbar länger.
Direkt nach dem monatlichen Force Wipe kommt beides zusammen: frisch erzeugte Karte und alle gleichzeitig. Ein langer Ladebalken ist dann normal und kein Grund, den Client abzubrechen - ein Abbruch mitten im Kartenaufbau kostet nur noch einmal dieselbe Zeit.
Hängt der Beitritt dagegen dauerhaft, während andere problemlos hereinkommen, liegt es fast immer am Client und nicht am Server: Rust über Steam neu starten statt über eine Verknüpfung zur Programmdatei, damit der Anti-Cheat sauber mitläuft, und im Zweifel die Spieldateien über Steam prüfen lassen. Nach einem Patch-Donnerstag hilft außerdem, das Update wirklich abzuwarten - Client und Server müssen auf demselben Build stehen.
Häufige Fragen
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