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Was kostet ein Rust Server?Vier Tarife - und warum die Kartengröße den Preis macht

Ein Rust Server kostet bei uns zwischen 8,99€ / Monat und 35,99€ / Monat. Rust ist damit das teuerste unserer zwölf Spiele, und der Grund ist nicht die Spielerzahl: Der Server berechnet eine große, persistente Karte, die im Lauf jedes Wipe-Zyklus schwerer wird. Wer die Kartengröße kennt, kennt seinen Tarif.

Preise je Paketworldsize entscheidetPrepaid ohne Vertrag

Veröffentlicht am

Die Preise im Überblick

Vier Pakete, alle prepaid und ohne Vertragsbindung. Die Buttons führen mit vorausgewähltem Tarif in die Bestellung:

PaketRAMNVMePreisPasst zuBestellen
Rust S6 GB25 GB8,99€ / MonatFreundesrunde auf kleiner Karte, worldsize bis 2500S bestellen
Rust MUnsere Empfehlung12 GB40 GB15,99€ / Monatöffentlicher Server mit Plugins, Karte um 3000M bestellen
Rust L20 GB60 GB23,99€ / MonatCommunity-Server, Karte um 3500L bestellen
Rust XL32 GB80 GB35,99€ / Monatgroße Community, Karte ab 4000XL bestellen

Die Spalte „Passt zu" nennt die Kartengröße, für die ein Paket ausgelegt ist. Eine Slotgrenze gibt es nicht - die Obergrenze setzt du selbst über server.maxplayers.

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Welcher Tarif für welchen Server?

Die Wahl folgt der Karte, danach erst der Runde:

  • Paket S für eine Freundesrunde auf kleiner Karte. Mit einer worldsize bis etwa 2500 bleibt die Welt dicht und die Grundlast niedrig.
  • Paket M für den ersten öffentlichen Server: eine Karte um 3000, ein Framework und eine überschaubare Plugin-Liste. Das ist der Einstieg, den wir den meisten empfehlen.
  • Paket L für einen Community-Server, dessen Karte auch in der dritten Woche nach dem Wipe noch flüssig laufen soll.
  • Paket XL für Karten ab 4000 und große Communitys mit vielen Clan-Basen.

Wie sich die einzelnen Größen anfühlen und wie du den Bedarf am laufenden Server misst, steht in Server richtig dimensionieren.

Was den Preis bestimmt

Drei Größen legen fest, wie viel Arbeitsspeicher und Rechenleistung ein Rust Server braucht:

  • Die Kartengröße. Der Aufwand wächst mit der Fläche, nicht mit der Kantenlänge. Eine große Karte mit wenigen Spielern kostet mehr als eine kleine mit vielen - siehe worldsize & seed ändern.
  • Entities. Jedes Bauteil, jede Kiste und jede elektrische Anlage wird dauerhaft berechnet. Ein frisch gewipeter Server ist leicht, derselbe Server drei Wochen später nicht mehr.
  • Plugins. Nicht ihre Zahl zählt, sondern was sie tun. Events, NPCs und Zonen kosten spürbar, Chat- und Rang-Plugins kaum.

Die Spielerzahl fehlt in dieser Liste mit Absicht. Der Server simuliert Gelände, Monumente, Tiere und alle gespeicherten Objekte auch nachts, wenn niemand verbunden ist. Deshalb verkaufen wir keine Slots, sondern Ausstattung.

Der Wipe-Zyklus ist dein Kostenhebel

Kein anderes Spiel gibt dir einmal im Monat die Gelegenheit, die Grundlast neu festzulegen. Am ersten Donnerstag im Monat erzwingt das Facepunch-Update den Force Wipe, und die Karte wird ohnehin neu erzeugt. Zwei Entscheidungen fallen an diesem Tag kostenlos:

  • Die Karte verkleinern statt den Tarif vergrößern. War der Server gegen Ende des Zyklus träge, startest du den nächsten mit einer kleineren worldsize. Das löst das Problem an der Wurzel.
  • Den Zyklus verkürzen. Ein wöchentlicher oder 14-tägiger Map-Wipe hält die Zahl der Entities niedrig. Ein langer Zyklus lässt sie wachsen und verlangt mehr Reserve.

Dimensioniert wird deshalb für das Ende des Zyklus, nicht für den Wipe-Tag. Läuft der Server kurz nach dem Wipe schon zäh, ist das Paket zu klein. Wird er erst in der letzten Woche langsam, ist die Karte zu groß für das Paket - und das lässt sich ohne Mehrkosten beheben.

Was im Preis enthalten ist

  • Oxide und Carbon für modded Server - siehe Oxide installieren und Carbon installieren.
  • 1-Klick-Wipe zum Force Wipe und für eigene Zwischenwipes.
  • Custom Maps per URL oder Upload.
  • RCON und Rust+ für die Verwaltung von außen und die Companion-App.
  • Automatische Updates, Aufgabenplaner, WebFTP und SFTP sowie Zugänge für Mit-Admins.
  • DDoS-Schutz bis 250 GBit/s, Standort Frankfurt am Main, Bereitstellung in rund 120 Sekunden.

Nicht enthalten sind automatische Backups. Identity-Ordner, server.cfg und Plugin-Konfiguration sicherst du selbst, wie in Backups erstellen beschrieben.

Kosten niedrig halten

Bevor du zum größeren Paket greifst, lohnen drei Schritte:

  1. Messen. server.fps zur Stoßzeit, einmal kurz nach dem Wipe und einmal gegen Ende des Zyklus. Der Verlauf sagt mehr als jeder Einzelwert.
  2. Plugins prüfen. Ein einzelnes schlecht geschriebenes Plugin kann mehr kosten als zwanzig gute. Wie du es findest, zeigt Performance & FPS optimieren.
  3. Erst dann upgraden. Das stößt du über ein Ticket an; Welt, Plugins und Konfiguration bleiben erhalten.

Dazu kommt Prepaid: Es gibt keinen Vertrag und keine automatische Verlängerung. Wer eine Pause einlegt, lässt das Guthaben auslaufen. Bei Rust kostet das besonders wenig, weil die Karte zum nächsten Force Wipe ohnehin neu entsteht. Sollen die Blueprints deiner Spieler die Pause überstehen, lädst du vorher den Identity-Ordner herunter.

Wo Rust im Vergleich aller zwölf Spiele liegt, zeigt Was kostet ein Gameserver?.

Häufige Fragen

Bei MainHoster.de beginnt Rust bei 8,99€ / Monat für das Paket S und reicht bis 35,99€ / Monat für das Paket XL. Abgerechnet wird prepaid auf Guthabenbasis, ohne Vertrag und ohne automatische Verlängerung.

Für den Einstieg das Paket M für 15,99€ / Monat mit einer Karte um 3000. Für eine Freundesrunde auf kleiner Karte genügt das Paket S, für Karten ab 3500 und gewachsene Communitys sind L und XL gedacht.

Weil der Server eine große, persistente Karte mit sehr vielen Objekten dauerhaft berechnet - auch wenn niemand online ist. Der Bedarf wächst zudem über jeden Wipe-Zyklus, weil Spieler bauen.

Nein. Die Slots sind unbegrenzt, die Obergrenze setzt du selbst über server.maxplayers. Der Preis richtet sich nach Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Leistung.

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