Warum Rust CPU-lastig ist
Rust berechnet einen Großteil der Serverlogik auf wenigen Threads - die Single-Thread-Leistung der CPU ist daher entscheidend. Dazu kommt der Speicherbedarf für Karte und Entities. Deshalb setzen wir auf schnelle CPUs und NVMe-SSDs; den Rest bestimmt deine Konfiguration.
Server-FPS im Blick behalten
Die Server-FPS zeigen, wie flüssig der Server tickt. Prüfen und begrenzen:
server.fps # aktuelle Server-FPS anzeigen
fps.limit 256 # Obergrenze setzen (0 = unbegrenzt)
Fallen die Server-FPS unter die Tickrate, wird das Spiel spürbar zäh. Bricht der Wert bei voller Spielerzahl ein, sind meist Kartengröße, Entity-Zahl oder Plugins die Ursache.
Die größten Stellschrauben
- worldsize - eine kleinere Karte (z. B. 3500 statt 4500) entlastet CPU und RAM deutlich.
- Plugin-Last - jedes Plugin kostet Leistung. Entferne ungenutzte Plugins und meide sehr rechenintensive (z. B. aufwendige Live-Karten oder Raid-Tools).
- Entities - viele Basen, Deployables und Gebäude erhöhen die Last; ein rechtzeitiger Wipe hilft.
- Passendes Paket - mehr Spieler und größere Maps brauchen mehr RAM. Im Zweifel eine Stufe größer wählen.
Wipe-Day & Framework
Am Force-Wipe-Tag stürmen alle gleichzeitig auf frische Server - die Last ist am höchsten. Sorge dafür, dass dein Framework aktuell ist (Oxide neu installiert bzw. Carbon aktiv), starte den Server sauber neu und beobachte server.fps in den ersten Stunden. Wer maximale Performance und schnelle Wipe-Day-Verfügbarkeit will, ist mit Carbon oft im Vorteil.
Häufige Fragen
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