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Rust worldsize & seed ändernKartengröße und prozedurale Karte steuern

Jede prozedurale Rust-Karte entsteht aus zwei Werten: server.worldsize legt die Kartengröße fest, server.seed die konkrete Karte. Dieser Ratgeber erklärt sinnvolle Werte, wie du beides setzt und wie du Kombinationen vorab auf RustMaps.com als Vorschau ansiehst.

server.worldsizeserver.seedRustMaps.com

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

worldsize: die Kartengröße

server.worldsize bestimmt die Kantenlänge der Karte. Technisch sind Werte von etwa 1000 bis 6000 möglich, praxistauglich sind meist 3000 bis 4500:

  • 3000 - kompakt, schnelle Begegnungen, gut für kleine Runden und weniger RAM-Bedarf.
  • 3500 - 4000 - ausgewogener Standard für die meisten Community-Server.
  • 4500 - groß, mehr Monumente und Platz, höherer RAM- und Performance-Bedarf.

Größere Karten brauchen mehr RAM und CPU. Passe die worldsize an dein Paket und die erwartete Spielerzahl an.

seed: die konkrete Karte

server.seed ist eine Ganzzahl, aus der Rust die Karte prozedural erzeugt. Dieselbe Kombination aus seed + worldsize ergibt immer exakt dieselbe Karte. Ohne festen Seed würfelt der Server bei jedem Map-Wipe eine neue Karte aus. Setzt du einen festen Seed, behältst du deine Lieblingskarte über mehrere Wipes.

Werte setzen

Trage beide Werte in die server.cfg oder in die Startparameter ein:

server.worldsize 4000
server.seed 1337

Als Startparameter entsprechend mit vorangestelltem Plus: +server.worldsize 4000 +server.seed 1337. Damit die neue Karte geladen wird, ist ein Map-Wipe/Neustart nötig - am besten passend zum Wipe-Zyklus.

Vorschau auf RustMaps.com

Bevor du eine Karte live schaltest, lohnt der Blick auf RustMaps.com: Dort gibst du seed und worldsize ein und siehst die generierte Karte inklusive Monumenten, Inseln, Rivers und Ressourcen. So findest du gezielt einen Seed mit guter Monument-Verteilung und ausgewogenem Terrain - und übernimmst genau diese Werte in deine server.cfg.

Worauf du bei der Kartenauswahl achtest

Nicht jeder Seed ergibt eine gute Karte. In der Vorschau lohnt der Blick auf vier Dinge, bevor du dich festlegst:

  • Monument-Verteilung. Liegen die großen Monumente über die Karte verteilt oder drängen sie sich in einer Ecke? Ein Ballungsraum führt dazu, dass sich das ganze Spielgeschehen dort abspielt und der Rest der Karte leer bleibt.
  • Baubarer Platz. Zu viel Gebirge sieht gut aus, lässt aber wenig Fläche für Basen. Spieler, die keinen Bauplatz finden, verlassen den Server schnell wieder.
  • Straßenanbindung. Ein durchgehendes Straßennetz macht Fahrzeuge nutzbar und verbindet die Monumente. Karten mit unterbrochenen Straßen wirken zerstückelt.
  • Inseln und Wasseranteil. Viel Wasser reduziert die nutzbare Fläche erheblich - eine Karte mit 4500 kann sich dann anfühlen wie eine mit 3500.

Die Kombination aus Seed und worldsize ergibt dabei genau eine Karte: Ändert sich einer der beiden Werte, entsteht eine völlig andere Welt. Notiere dir deshalb beide, wenn dir eine Karte gefällt.

Größe und Spielerzahl zusammendenken

Die häufigste Fehlentscheidung bei einem neuen Server ist eine zu große Karte. Sie klingt großzügig, führt aber dazu, dass sich zehn Spieler an einem Abend nie begegnen - und ein Rust-Server ohne Begegnungen ist kein Rust-Server.

Als Orientierung: rund 3000 bis 3500 Kartengröße pro 50 erwarteten Spielern. Für eine Runde mit 20 bis 30 Leuten sind 3000 bis 3500 in der Regel besser als 4500. Lieber eine dichte, belebte Karte als eine leere - und beim nächsten Wipe lässt sich jederzeit nachjustieren.

Der zweite Effekt ist die Serverlast: Eine größere Karte kostet spürbar mehr Leistung, unabhängig davon, wie viele Spieler online sind. Wer mit der Performance kämpft, sollte die Kartengröße prüfen, bevor er an Plugins schraubt - siehe Performance verbessern.

Wann die Werte greifen

Beide Werte wirken ausschließlich beim Erzeugen einer neuen Welt. Auf einem laufenden Server kannst du sie eintragen, so oft du willst - es passiert nichts, solange der bestehende Kartenstand vorhanden ist. Das ist kein Fehler, sondern verhindert, dass ein versehentlicher Tippfehler die Welt aller Spieler vernichtet.

Der richtige Zeitpunkt ist deshalb der Map-Wipe, üblicherweise passend zum monatlichen Force Wipe. Trage die neuen Werte in die server.cfg ein, entferne den alten Kartenstand und starte neu.

Rechne dabei mit Wartezeit: Rust erzeugt die Karte beim ersten Start und ist währenddessen in keiner Serverliste zu sehen. Bei großen Karten dauert das etliche Minuten - brich den Vorgang nicht ab. Sichere vorher den Identity-Ordner per WebFTP oder SFTP; Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen.

Häufige Fragen

Es gibt kein universelles Optimum. 3500-4000 ist ein guter Standard für die meisten Server. Kleinere Karten (3000) sparen Ressourcen und sorgen für dichtere Action, größere (4500) bieten mehr Platz und Monumente bei höherem RAM-/CPU-Bedarf.

Setze einen festen server.seed zusammen mit einer festen server.worldsize. Dieselbe Kombination erzeugt bei jedem Wipe exakt dieselbe Karte. Ohne festen Seed wird bei jedem Map-Wipe eine neue Karte generiert.

Auf RustMaps.com. Dort gibst du seed und worldsize ein und bekommst eine vollständige Kartenvorschau mit Monumenten und Terrain, bevor du die Werte auf dem Server setzt.

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