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Woher bekomme ich eine Custom Map?
Custom Maps gibt es als fertige .map-Dateien - zum Beispiel von Map-Erstellern oder generiert über RustMaps.com. Auf RustMaps kannst du Karten filtern, in der Vorschau ansehen und dir einen Download-Link bzw. eine direkte URL besorgen. Achte darauf, dass die Map zur aktuellen Rust-Version passt - nach einem Force Wipe brauchst du ggf. eine aktualisierte Version.
Variante 1: Einbindung per URL (levelurl)
Der einfachste Weg ist eine direkte Download-URL zur .map-Datei. Setze in der Startkonfiguration bzw. server.cfg:
levelurl "https://example.com/deine-map.map"
Beim nächsten Start lädt der Server die Karte von dieser URL. Wichtig: Die URL muss auf die Datei direkt zeigen (Direktlink), nicht auf eine Vorschauseite. Ändert sich die Map, muss beim nächsten Wipe die URL bzw. Datei aktualisiert werden.
Variante 2: .map-Datei per FTP/SFTP
Alternativ lädst du die Karte direkt auf den Server:
- Verbinde dich per WebFTP im Browser oder mit einem SFTP-Client (z. B. FileZilla).
- Lege die
.map-Datei im Server-Identity-Ordner ab (dort, wo auch die Karten-Daten liegen). - Verweise in der server.cfg per
levelurlauf die lokale Datei bzw. hinterlege sie gemäß Panel-Vorgabe. - Starte den Server neu, damit die Custom Map geladen wird.
Zurück zur prozeduralen Karte kommst du, indem du levelurl entfernst und wieder server.seed und server.worldsize setzt.
Was Custom Maps im Betrieb bedeuten
Eine eigene Karte ist der stärkste Weg, einen Server unverwechselbar zu machen - und der aufwendigste. Vier Punkte solltest du vorher kennen:
- Spieler laden die Karte herunter. Beim ersten Beitritt überträgt der Server die Kartendatei. Bei großen Karten dauert das spürbar, und manche brechen dabei ab. Eine kompakte Karte ist deshalb auch eine Frage der Erreichbarkeit.
- Die Adresse muss dauerhaft erreichbar sein. Bei der URL-Variante lädt der Server die Datei bei jedem Start neu. Verschwindet die Quelle, startet der Server nicht mehr. Eine eigene, stabile Ablage ist einer fremden Freigabe vorzuziehen.
- Updates der Karte erzwingen einen Wipe. Ändert der Autor etwas an der Karte, passt der bestehende Spielstand nicht mehr dazu. Plane Kartenwechsel deshalb immer zum Wipe.
- Nicht jedes Plugin passt. Alles, was mit festen Koordinaten arbeitet - Zonen, Teleportpunkte, Ereignis-Positionen -, muss für die neue Karte neu eingerichtet werden.
Sichere vor dem Wechsel den Identity-Ordner per WebFTP oder SFTP. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen.
Prozedural oder Custom?
Für die meisten Server ist eine prozedurale Karte die bessere Wahl, und das aus einem einfachen Grund: Sie kostet nichts an Pflege. Ein neuer Seed zum Wipe liefert eine frische Welt, ohne dass du etwas herunterladen, hochladen oder prüfen musst.
Eine Custom Map lohnt sich, wenn dein Server ein eigenes Konzept hat, das sich mit prozeduralem Gelände nicht abbilden lässt - Rollenspiel-Server mit Städten, Rennstrecken, Arena-Bereiche oder ein wiedererkennbares Layout, zu dem Stammspieler zurückkehren. In dem Fall ist die Karte selbst das, was deinen Server ausmacht.
Ein Mittelweg, den viele übersehen: einen besonders gelungenen prozeduralen Seed über mehrere Wipes beizubehalten. Damit bekommst du Wiedererkennbarkeit ohne den Aufwand einer Custom Map - und Spieler, die die Monument-Positionen kennen, kommen eher wieder.
Wenn die Karte nicht lädt
Der Server bleibt beim Start hängen oder fällt auf eine prozedurale Karte zurück - dann prüfe in dieser Reihenfolge: Ist die URL direkt erreichbar, also ein unmittelbarer Download ohne Zwischenseite? Viele Dateidienste liefern eine HTML-Seite statt der Datei, und damit kann Rust nichts anfangen. Passt die Kartenversion zur aktuellen Rust-Fassung? Nach großen Updates brauchen Custom Maps mitunter eine Neuveröffentlichung. Und sind server.seed und server.worldsize noch gesetzt? Sie müssen bei einer Custom Map raus, sonst widersprechen sich die Angaben.
Der Startvorgang dauert bei Custom Maps grundsätzlich länger als gewohnt. Warte einige Minuten ab, bevor du eingreifst - ein Abbruch mittendrin hinterlässt einen unvollständigen Stand. Über WebRCON siehst du am Log, ob der Server noch arbeitet.
Häufige Fragen
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