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Minecraft Server richtig planenVom Vorhaben zum passenden Tarif

Bevor du einen Minecraft Server bestellst, lohnen sich vier Entscheidungen: Edition, Server-Software, Erweiterungen und Sichtweite. Aus ihnen ergibt sich die nötige Ausstattung fast von selbst. Dieser Ratgeber führt dich durch die Kette - und zeigt vier typische Vorhaben mit passender Auslegung.

Vier EntscheidungenTypische VorhabenWachsen statt raten

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Entscheidung 1: Java oder Bedrock

Die erste Weiche bestimmt alles Weitere. Java ist die Edition mit dem großen Plugin- und Mod-Ökosystem, Bedrock die für Konsole, Mobile und die Windows-Edition.

Wenn Konsolenspieler mitspielen sollen, heißt das nicht zwingend Bedrock: Ein Java-Server mit Geyser lässt Bedrock-Clients zu und behält gleichzeitig die Plugin-Vielfalt. Details in Java vs. Bedrock und Crossplay einrichten.

Entscheidung 2: die Server-Software

Sie legt fest, was überhaupt möglich ist - und damit den Grundbedarf:

SoftwarewofürGrundbedarf
Vanillapur, ohne Erweiterungenniedrig
PaperPlugins, gute Performanceniedrig bis mittel
FabricMods, schlankmittel
ForgeMods und große Modpackshoch
Netzwerkmehrere Server unter einer Adresseje Teilserver rechnen

Faustregel: Plugins sind günstig, Mods sind teuer. Wer nur Verwaltung, Ränge und Schutzfunktionen will, fährt mit Paper deutlich sparsamer als mit einem Modpack.

Entscheidung 3: Erweiterungen

Der größte einzelne Hebel auf den Bedarf. Der Unterschied zwischen einem Paper-Server mit zehn Plugins und einem Modpack mit 200 Mods ist größer als jeder andere Faktor.

  • Plugins laufen nur serverseitig, die Spieler installieren nichts.
  • Mods verändern das Spiel und müssen auch beim Client passen.
  • Modpacks nennen meist eine eigene RAM-Empfehlung - die hat Vorrang vor allen Faustwerten.

Die Installation beschreibt Plugins & Mods installieren, die Richtwerte stehen in Wie viel RAM braucht ein Minecraft Server?.

Entscheidung 4: Sichtweite und Spielweise

Der oft übersehene Punkt: Wie ihr spielt, verändert den Bedarf erheblich.

  • Alle bauen an einem Ort - günstig, wenige Chunks gleichzeitig aktiv.
  • Jeder erkundet allein - teuer, viele Weltbereiche parallel geladen.
  • Hohe view-distance - der Aufwand wächst quadratisch mit dem Wert.
  • Große Farmen - kosten dauerhaft, auch wenn niemand danebensteht.

Beide Sichtweiten stehen in der server.properties. Wie sie sich auf die Tickrate auswirken, zeigt Lag und TPS.

Vier typische Vorhaben

VorhabenAuslegung
Survival mit FreundenPaper oder Vanilla, wenige Plugins, moderate Sichtweite - kleiner Tarif genügt
Community-Server mit RängenPaper, 10-20 Plugins, Whitelist optional - mittlerer Tarif
Modpack-RundeForge oder Fabric, Empfehlung des Packs beachten - großer Tarif
Netzwerk mit MinispielenProxy plus mehrere Teilserver - je Teilserver einzeln rechnen

Der pragmatische Rat: Fang eher klein an. Ein Server, der gut läuft und später wächst, ist besser als einer, der von Anfang an überdimensioniert bezahlt wird - und dank Prepaid ohne Vertrag kostet ein Wechsel keine Bindung. Die Tarife stehen auf der Minecraft-Produktseite.

Häufige Fragen

In vier Schritten: Edition wählen, Server-Software festlegen, Erweiterungen einplanen und die Spielweise einschätzen. Aus diesen vier Entscheidungen ergibt sich die nötige Ausstattung fast von selbst.

Mods deutlich. Ein Paper-Server mit zehn Plugins bleibt schlank, ein Modpack mit mehreren hundert Mods braucht ein Vielfaches - schon im Leerlauf, bevor der erste Spieler verbindet.

Nicht zwingend. Ein Java-Server mit Geyser und Floodgate lässt Bedrock-Clients von Konsole, Mobile und Windows-Edition zu und behält gleichzeitig das Plugin-Ökosystem der Java-Edition.

Eher nicht. Fang klein an und wachse, wenn es nötig wird - da alles auf Prepaid ohne Vertrag läuft, kostet ein späterer Wechsel keine Bindung.

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