Was ist ein Paper Server?
Paper (PaperMC) ist ein hochoptimierter Fork von Spigot, der wiederum auf Bukkit aufsetzt. Diese Abstammung ist der entscheidende Vorteil: Paper ist zu praktisch allen Bukkit- und Spigot-Plugins vollständig kompatibel - du verlierst also nichts vom riesigen Plugin-Ökosystem, gewinnst aber spürbar Performance. Asynchrone Chunk-Verarbeitung, optimiertes Entity-Handling und zahlreiche konfigurierbare Anti-Lag-Einstellungen sorgen dafür, dass dein Server auch bei vielen Spielern, großen Redstone-Anlagen und weitläufigen Farmen flüssige TPS hält.
Für die meisten Survival-, Freebuild- und Minigame-Server ist Paper heute der Standard. Wer noch mehr Konfigurierbarkeit möchte, greift zu Purpur (einem Paper-Fork mit hunderten Zusatzoptionen). Für sehr große Spielerzahlen auf leistungsstarker Hardware gibt es Folia mit regionsbasiertem Multithreading - beide richtest du bei uns ebenfalls per Setup ein.
Plugins installieren - direkt im Panel
Im Kundenpanel wählst du Plugins während des Setups oder jederzeit danach direkt aus Modrinth und CurseForge aus. Passende Abhängigkeiten werden automatisch mitinstalliert, Updates prüfst du auf Knopfdruck. Beliebte Plugins wie EssentialsX, LuckPerms, WorldGuard, Vault oder Dynmap sind in Minuten eingerichtet. Alternativ lädst du jede JAR-Datei per SFTP oder WebFTP in den plugins/-Ordner - volle Freiheit für eigene oder selten genutzte Plugins.
Über Geyser und Floodgate aktivierst du optional Crossplay: Dann verbinden sich auch Bedrock-Spieler von Konsole und Handy auf deinen Paper-Server. server.properties, MOTD und Whitelist bearbeitest du bequem im Config-Editor.
Paper, Purpur oder Folia - wann sich ein Fork lohnt
Paper ist für die allermeisten Server das richtige Ziel. Zwei Forks gehen darüber hinaus, lohnen sich aber nur in klar umrissenen Fällen. Purpur setzt auf Paper auf und ergänzt eine große Zahl zusätzlicher Konfigurationsoptionen - vom Verhalten einzelner Mobs bis zu kleinen Gameplay-Anpassungen. Deine Plugins laufen dort unverändert weiter, weil die Bukkit-API dieselbe bleibt. Wer ohnehin nah an den Standardwerten bleibt, gewinnt mit Purpur allerdings nichts.
Folia ist ein anderer Fall: Der Fork verteilt Weltregionen auf mehrere Threads und zielt auf sehr große Spielerzahlen, die sich weit über die Karte verteilen. Der Preis dafür ist Kompatibilität - Plugins müssen ausdrücklich für Folia angepasst sein, gewöhnliche Bukkit-Plugins laufen dort in der Regel nicht. Für einen normalen Community-Server ist Folia deshalb der falsche Hebel; gegen Ruckler hilft fast immer die Konfiguration, nicht die Server-Software.
Willst du dagegen echte Mods statt Plugins, endet die Paper-Familie: Dann führt der Weg zu Forge oder Fabric, und Bukkit-Plugins fallen weg. Beides auf einem Server zu mischen, funktioniert nicht - wie du die zwei Welten sauber auseinanderhältst, erklärt Plugins und Mods installieren. Kommst du von reinem Spigot, findest du die Unterschiede auf unserer Spigot-Seite.
Die wirksamsten Stellschrauben für stabile TPS
Bevor du zu einem größeren Paket greifst, lohnt der Blick in zwei Werte der server.properties. view-distance legt fest, wie weit Spieler sehen; simulation-distance bestimmt, wie weit der Server tatsächlich rechnet - also Mobs bewegt, Pflanzen wachsen lässt und Redstone tickt. Die Simulationsdistanz ist der teurere Wert: Sie moderat zu senken, spart auf gut besuchten Servern spürbar Rechenzeit, ohne dass die Sichtweite leidet.
Danach kommen die Paper-eigenen Optionen: das Zusammenfassen von Entities, gedrosselte Aktivität in weit entfernten Chunks und Grenzen für ausufernde Mob-Farmen. Alle diese Werte bearbeitest du im Online-Config-Editor, ein Neustart übernimmt sie - den planst du bei Bedarf fest im Zeitplaner ein. Welche Symptome auf welche Ursache deuten, ordnet Lag und TPS verstehen ein; die einzelnen Schlüssel der Serverdatei erklärt server.properties erklärt.
Der Wechsel auf Paper selbst ist unkritisch: Paper liest dieselben Welt-Ordner wie Vanilla und Spigot, dein plugins/-Ordner und die Konfigurationsdateien wandern unverändert mit. Sichere die Welt trotzdem vorher - Backups selbst erstellen zeigt, wie das per SFTP oder WebFTP in wenigen Minuten geht; automatische Sicherungen sind bei uns bewusst kein Tarifbestandteil. Wie viel Arbeitsspeicher dein Setup am Ende braucht, klärt der RAM-Bedarf.
Servertyp wechseln - ein Klick statt Dateiarbeit
Bei vielen Anbietern heißt „auf Paper wechseln": passende JAR suchen, hochladen, Startbefehl anpassen - oder ein Ticket schreiben und warten. Bei uns steht dafür, sobald dein Server bereitsteht, im Gameserver-Panel der Punkt Servertyp bereit: Du wählst Vanilla, Paper, Spigot oder Purpur aus und bestätigst, mehr ist nicht zu tun. Die Neuinstallation läuft danach automatisch, die Seite zeigt den Fortschritt mit, und das Install-Log kannst du dabei jederzeit öffnen.
Die vier Typen sind nicht zufällig eine Gruppe: Sie lesen alle dasselbe Weltformat und dieselbe Bukkit-Konfiguration. Deshalb bleibt beim Umschalten erhalten, woran dein Server hängt - deine Welt, deine Minecraft-Version, dein plugins/-Ordner und die server.properties. Auch die Java-Umgebung bleibt passend gesetzt, ein alter 1.8- oder 1.12-Server startet nach dem Wechsel also weiterhin; welche Java-Fassung wozu gehört, ordnet Java-Version ändern ein. Ein Versionssprung ist ausdrücklich nicht Teil des Wechsels - dein 1.20.1-Server bleibt 1.20.1. Dafür gibt es den eigenen Weg über Minecraft-Version wechseln.
Vor dem Wechsel steht ein Dialog, der genau für dein Spiel beschreibt, was mit Welt, Plugins und Konfiguration passiert - du weißt also vorher, worauf du dich einlässt, statt es hinterher zu merken. Angeboten werden dabei nur Typen, die zu deinem Server passen. Praktisch heißt das: Probieren ist erlaubt. Läuft dein Vanilla-Server rund, du willst aber ein Grundstücks-Plugin testen, schaltest du auf Paper, spielst weiter und gehst notfalls zurück. Und weil dein Team ohnehin im Panel mitarbeitet, lässt sich das Recht dafür gezielt an einzelne Mitglieder vergeben - Moderatoren müssen dafür nicht deinen Hauptzugang bekommen.
Zwei Dinge bleiben trotzdem deine Aufgabe: Zieh vorher eine Sicherung, siehe Backups selbst erstellen, und prüfe nach dem Wechsel einmal die Konsole. Plugins, die zur alten Software passten, melden sich dort zuerst, wenn ihnen etwas fehlt - die typischen Fälle stehen in Plugins und Mods installieren.
Deine Vorteile mit Paper bei MainHoster.de
Hohe TPS-Stabilität
Async-Chunks und Anti-Lag-Optionen halten die Tickrate stabil - auch bei vielen Spielern und komplexen Farmen.
Riesiges Plugin-Ökosystem
Voll kompatibel mit Bukkit- und Spigot-Plugins. Installation aus Modrinth/CurseForge per Klick oder per SFTP.
Bedrock-Crossplay
Mit Geyser/Floodgate spielen Java- und Bedrock-Spieler gemeinsam auf deinem Paper-Server.
Feine Konfiguration
paper.yml, bukkit.yml und spigot.yml direkt im Online-Config-Editor - ohne Datei-Download.
Servertyp per Klick
Vanilla, Paper, Spigot und Purpur schaltest du im Panel selbst um - Welt und Plugins bleiben. Folia richtest du per Setup ein.
DDoS-Schutz
Jeder Paper-Server läuft mit DDoS-Schutz bis 250 GBit/s im Rechenzentrum nahe Frankfurt.
Paper Server mieten - ab 2,99€ / Monat
Alle Minecraft-Tarife (S bis XL) teilen sich dieselbe Hardware und Ausstattung: unbegrenzte Slots, feste Server-Adresse (IP:Port), Konsole, Config-Editor, WebFTP, Neustart-Zeitplaner und DDoS-Schutz bis 250 GBit/s. Paper läuft auf jedem Paket - die RAM-Größe richtet sich nach Spielerzahl und Umfang. Tarife und RAM-Empfehlung findest du auf der Übersichtsseite.
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