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Mehrere Welten auf einem Minecraft ServerSurvival, Kreativ und Minispiele nebeneinander

Vanilla-Minecraft kennt genau eine Welt samt Nether und End. Wer daneben eine Kreativ-Welt, eine Minispiel-Arena oder eine zweite Season betreiben will, braucht ein Plugin - oder gleich ein Netzwerk. Dieser Ratgeber zeigt beide Wege und sagt, ab wann sich welcher lohnt.

MultiverseGetrennte InventareNetzwerk als Alternative

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Warum Vanilla nur eine Welt kann

Der Wert level-name in der server.properties benennt genau einen Weltordner. Nether und End gehören dazu, gelten aber als Dimensionen derselben Welt, nicht als eigenständige Welten.

Du kannst zwar den level-name ändern und damit eine andere Welt starten - aber immer nur eine zur Zeit, und ein Wechsel erfordert einen Neustart. Für mehrere gleichzeitig erreichbare Welten führt kein Weg an einer Erweiterung vorbei.

Der übliche Weg: Multiverse

Auf einem Paper- oder Spigot-Server ist Multiverse-Core die verbreitete Lösung. Es lädt mehrere Welten parallel und erlaubt das Wechseln per Befehl.

  1. Plugin installieren - der Ablauf steht in Plugins & Mods installieren.
  2. Server neu starten, damit das Plugin geladen wird.
  3. Neue Welt erzeugen oder eine vorhandene importieren.
  4. Zwischen den Welten per Befehl wechseln.

Eine bestehende Welt bringst du per SFTP auf den Server und importierst sie anschließend - das Hochladen beschreibt Eigene Welt hochladen.

Der wichtigste Punkt: getrennte Inventare

Hier liegt die häufigste Enttäuschung. Multiverse-Core allein trennt keine Inventare. Ohne Zusatz nehmen Spieler ihre Ausrüstung aus der Kreativ-Welt mit in die Survival-Welt - was dort jeden Fortschritt entwertet.

Damit Inventar, Erfahrung, Leben und Spielmodus je Welt getrennt bleiben, braucht es ein zusätzliches Plugin zur Inventarverwaltung. Das gehört vor dem ersten Öffnen der Kreativ-Welt eingerichtet - hinterher lässt sich schwer zurückrudern.

  • Weltgruppen festlegen: Was teilt sich ein Inventar, was nicht?
  • Spielmodus je Welt erzwingen, statt ihn den Spielern zu überlassen.
  • Vorher mit einem Testkonto prüfen, ob die Trennung wirklich greift.

Was mehrere Welten kosten

Jede geladene Welt hält ihre Spawn-Chunks dauerhaft aktiv - auch wenn niemand darin ist. Der Bedarf addiert sich also:

  • Rechne für jede zusätzliche Welt spürbar Arbeitsspeicher ein - Richtwerte in Wie viel RAM braucht ein Server?.
  • Alte, nicht mehr genutzte Welten entladen statt geladen zu lassen.
  • Sichtweite in Nebenwelten niedriger setzen als in der Hauptwelt.

Wenn die Tickrate leidet, hilft Lag und TPS verbessern bei der Ursachensuche.

Wann ein Netzwerk die bessere Wahl ist

Ab einer gewissen Größe ist ein Netzwerk mit Proxy sauberer als ein Server mit vielen Welten:

Mehrere WeltenNetzwerk
Aufwandein PluginProxy plus mehrere Server
Trennungüber Plugin-Regelnvollständig, eigene Prozesse
Versionenalle Welten gleichje Teilserver unterschiedlich möglich
Ausfalltrifft alle Weltentrifft nur den betroffenen Teilserver
Kostenein Serverje Teilserver rechnen

Faustregel: Zwei bis drei Welten für eine überschaubare Community sind ein Fall für Multiverse. Ein Minispiel-Netzwerk mit eigenem Lobby-Konzept ist ein Fall für den Proxy.

Häufige Fragen

In Vanilla nicht - der level-name benennt genau eine Welt. Auf einem Paper- oder Spigot-Server erlaubt ein Plugin wie Multiverse-Core mehrere parallel geladene Welten mit Wechsel per Befehl.

Standardmäßig ja - Multiverse-Core allein trennt keine Inventare. Dafür brauchst du ein zusätzliches Plugin zur Inventarverwaltung, und zwar eingerichtet bevor die erste Kreativ-Welt geöffnet wird.

Jede geladene Welt hält ihre Spawn-Chunks dauerhaft aktiv, auch ohne Spieler. Der Bedarf addiert sich - plane je zusätzlicher Welt spürbar Speicher ein und entlade nicht genutzte Welten.

Zwei bis drei Welten für eine überschaubare Community sind ein Fall für Multiverse. Sobald du unterschiedliche Versionen, echte Trennung oder ein Minispiel-Konzept willst, ist ein Netzwerk mit Proxy die sauberere Lösung.

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