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Minecraft Netzwerk mietenBungeeCord & Velocity - mehrere Server unter einer Adresse

Ein Minecraft Netzwerk verbindet mehrere Server - Lobby, Survival, Minigames, Creative - über einen Proxy zu einem großen Verbund. Spieler verbinden sich mit einer Adresse und wechseln nahtlos zwischen den Servern. Mit BungeeCord oder Velocity als Proxy baust du bei MainHoster.de dein eigenes Netzwerk auf - volle Kontrolle per SFTP und Config-Editor.

BungeeCord & VelocityMehrere ServerNahtloser ServerwechselFeste Adressen (IP:Port)Unbegrenzte Slots

Wie funktioniert ein Minecraft Netzwerk?

Im Zentrum steht ein Proxy - BungeeCord oder das modernere Velocity. Der Proxy nimmt alle Spielerverbindungen entgegen und leitet sie an die dahinterliegenden Backend-Server weiter: typischerweise eine Lobby als Einstieg, dazu Survival-, Minigame- oder Creative-Server. Spieler verbinden sich mit einer einzigen Adresse und wechseln per Portal oder Befehl zwischen den Welten, ohne den Client neu zu verbinden.

Technisch brauchst du dafür mehrere Gameserver (ein Proxy plus mindestens ein Backend) sowie ein Plugin wie einen Server-Selector. Backend-Server laufen meist auf Paper, weil das die beste Plugin-Kompatibilität bietet. Für Velocity wird auf den Backends das Paper-Setting velocity-support bzw. der moderne Forwarding-Modus gesetzt.

Ehrlich gesagt: Netzwerke sind Handarbeit

Anders als ein einzelner Paper- oder Forge-Server wird ein Proxy-Netzwerk nicht per 1-Klick eingerichtet - das geführte Setup im Panel deckt einzelne Server ab, nicht den Proxy-Verbund. Du lädst BungeeCord oder Velocity per SFTP hoch, verbindest die Backend-Server in der Proxy-Config (config.yml bzw. velocity.toml) und stellst auf jedem Backend online-mode und die Forwarding-Einstellungen korrekt ein. Das ist gut dokumentiert und schnell erledigt, erfordert aber ein paar bewusste Schritte.

Wir helfen dir dabei: Alle nötigen Dateien bearbeitest du im Online-Config-Editor oder per SFTP, jeder Server bekommt eine feste Adresse aus IP und Port, und bei Fragen unterstützt dich unser Support. Für ein Netzwerk empfehlen sich mehrere Pakete - der Proxy selbst kommt mit wenig RAM aus, die Backends brauchen je nach Spielerzahl entsprechend mehr.

Brauchst du wirklich ein Netzwerk?

Ein Proxy-Verbund kostet Einrichtungszeit und mindestens zwei Server. Er lohnt sich, wenn deine Spielmodi technisch nicht zusammenpassen: eine Lobby ohne aufwendige Weltgenerierung, ein Survival-Server mit eigener Plugin-Liste, dazu Minigames, die regelmäßig zurückgesetzt werden. Auch wer einen Modpack-Server und einen Plugin-Server parallel betreiben will, kommt an getrennten Servern nicht vorbei - Forge und Bukkit-Plugins lassen sich nicht auf derselben Instanz mischen.

Willst du dagegen nur mehrere Welten unter einem Dach - Survival, Creative, Farmwelt -, ist ein einzelner Paper-Server mit einem Mehrwelten-Plugin die deutlich einfachere Lösung. Er teilt sich Arbeitsspeicher und Spielerliste, du brauchst weder Proxy noch Forwarding-Konfiguration und verwaltest nur eine Plugin-Liste. Wie das aussieht, beschreibt mehrere Welten einrichten.

Als Faustregel: Getrennte Server erst dann, wenn getrennte Plugin-Listen, getrennte Neustartzeiten oder unterschiedliche Server-Software nötig werden. Beim Zuschnitt hilft, dass der Proxy klein bleiben darf - er verwaltet ausschließlich Verbindungen und lädt selbst keine Welt, der Arbeitsspeicher gehört also in die Backends. Wie du die Paketgrößen planst, zeigt Server-Größe planen und für den Einzelserver der RAM-Bedarf.

Die typischen Stolpersteine beim Proxy-Setup

  • Forwarding sauber setzen. Bei Velocity gehört der Wert aus der forwarding.secret auch in die Paper-Konfiguration jedes Backends, sonst weist der Server die weitergeleiteten Verbindungen ab.
  • Backends absichern. Backends laufen mit online-mode=false, weil der Proxy die Anmeldung übernimmt. Ohne geprüfte Weiterleitung könnte sich sonst jemand direkt auf einem Backend unter fremdem Namen anmelden - das moderne Forwarding von Velocity verhindert genau das, bei BungeeCord übernimmt ein Token-Plugin diese Aufgabe.
  • Nur den Proxy bewerben. Deine Spieler bekommen ausschließlich die Adresse des Proxys. Für einen sauberen Eintrag in der Serverliste richtest du darauf einen SRV-Record deiner Domain ein.
  • Ports exakt übernehmen. Jeder Server hat seine feste Adresse aus IP und Port. In die Proxy-Config trägst du die Backends genau mit dem Port ein, den das Panel für sie ausweist.
  • Versionen gleich halten. Proxy und Backends sollten dieselbe Minecraft-Version fahren - sonst scheitert der Wechsel zwischen den Servern im laufenden Spiel.

Plugins gibt es auf beiden Ebenen: Der Proxy kennt eigene Plugins für Server-Auswahl, netzwerkweiten Chat und Wartungsmodus, die Backends bleiben bei ihren gewohnten Bukkit-Plugins. Wichtig ist, Rechte- und Chat-Systeme nur einmal zu betreiben - doppelte Zuständigkeiten sind die häufigste Fehlerquelle im laufenden Betrieb. Startet ein Backend nach dem Umbau nicht mehr, hilft Server startet nicht; bleiben Spieler beim Wechsel hängen, lohnt der Blick in Verbindungsfehler beheben.

Und weil ein Netzwerk aus mehreren Servern besteht, verdoppelt sich auch der Sicherungsaufwand: Proxy-Configs und jede Backend-Welt sicherst du selbst per SFTP oder WebFTP - Backups selbst erstellen zeigt den Ablauf. Ein einheitliches Server-Icon auf Proxy und Backends rundet den Auftritt in der Serverliste ab.

Deine Vorteile mit Netzwerk bei MainHoster.de

Proxy-Verbund

BungeeCord oder Velocity bündeln Lobby, Survival, Minigames & mehr unter einer Adresse.

Nahtloser Wechsel

Spieler springen ohne Reconnect zwischen den Servern - per Portal, NPC oder Befehl.

Feste Adressen (IP:Port)

Jeder Server (Proxy + Backends) erhält eine feste Adresse aus IP und Port.

Volle Config-Kontrolle

config.yml / velocity.toml und Backend-Settings im Editor oder per SFTP bearbeiten.

Support bei der Einrichtung

Proxy-Setup ist Handarbeit - unser Support unterstützt dich bei Forwarding & Co.

DDoS-Schutz

Gerade Netzwerke sind ein beliebtes Angriffsziel - DDoS-Schutz bis 250 GBit/s inklusive.

Netzwerk Server mieten - ab 2,99€ / Monat

Alle Minecraft-Tarife (S bis XL) teilen sich dieselbe Hardware und Ausstattung: unbegrenzte Slots, feste Server-Adresse (IP:Port), Konsole, Config-Editor, WebFTP, Neustart-Zeitplaner und DDoS-Schutz bis 250 GBit/s. Netzwerk läuft auf jedem Paket - die RAM-Größe richtet sich nach Spielerzahl und Umfang. Tarife und RAM-Empfehlung findest du auf der Übersichtsseite.

Häufige Fragen - Netzwerk

Beide sind Proxys, die mehrere Server verbinden. Velocity ist die modernere, performantere Wahl mit sicherem "modern forwarding" und aktiver Entwicklung. BungeeCord ist der langjährige Klassiker mit sehr breiter Plugin-Unterstützung. Beide lassen sich bei uns betreiben.

Nein - das geführte Setup deckt einzelne Server ab, nicht den Proxy-Verbund. Proxy und Backends verbindest du per SFTP und Config-Editor. Das ist überschaubar und gut dokumentiert; unser Support hilft bei Forwarding und Konfiguration.

Mindestens zwei: einen Proxy (BungeeCord/Velocity) und ein Backend (z. B. eine Lobby). Üblich sind ein Proxy plus mehrere Backends für Lobby, Survival und Minigames. Der Proxy braucht wenig RAM, die Backends je nach Spielerzahl mehr.