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Minecraft server.properties erklärtDie wichtigsten Einstellungen deines Servers

Die server.properties ist die zentrale Konfigurationsdatei deines Minecraft Servers. Hier stellst du Spielmodus, Schwierigkeit, Weltname, MOTD, Whitelist und vieles mehr ein. Wir erklären die wichtigsten Schlüssel - bearbeitbar direkt im Online-Config-Editor.

gamemode & difficultyMOTDlevel-seed & level-name

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Wo finde ich die Datei?

Die server.properties liegt im Hauptverzeichnis deines Servers und wird beim ersten Start automatisch erzeugt. Du bearbeitest sie bequem im Online-Config-Editor im Panel oder per SFTP. Nach Änderungen ist ein Neustart nötig, damit sie greifen.

Die wichtigsten Einstellungen

  • gamemode - Standard-Spielmodus (survival, creative, adventure, spectator)
  • difficulty - Schwierigkeit (peaceful, easy, normal, hard)
  • level-name - Name des Welt-Ordners (Standard: world)
  • level-seed - Seed für die Weltgenerierung (siehe Seed ändern)
  • max-players - eigenes Spielerlimit (bei uns sind die Slots unbegrenzt, du kannst aber bewusst begrenzen)
  • motd - der Text, der in der Serverliste angezeigt wird
  • white-list - Whitelist an/aus (siehe Whitelist einrichten)
  • pvp - Spieler-gegen-Spieler-Kampf erlauben (true/false)
  • online-mode - Mojang-Authentifizierung (auf Einzelservern true; in Netzwerken hinter einem Proxy false)
  • view-distance und simulation-distance - Sichtweite; kleinere Werte entlasten die CPU
  • spawn-protection - geschützter Bereich um den Spawn

MOTD gestalten

Die MOTD (Message of the Day) ist die Zeile unter deinem Servernamen in der Liste. Über Formatierungscodes (z. B. mit dem Paragraphenzeichen) färbst du sie ein oder machst Text fett. Im Panel hilft dir dabei ein MOTD-Formatter, sodass du dir die Codes nicht merken musst. Ein sauberer Servername plus aussagekräftige MOTD wirkt einladend und professionell.

Für Performance-Tuning bei vielen Spielern lohnt sich das Feintuning von view-distance und simulation-distance - oft bringt eine Reduktion von 12 auf 8 spürbar bessere TPS, ohne dass es im Spiel großartig auffällt.

Werte, die nur bei einer neuen Welt greifen

Ein Teil der Einstellungen wirkt jederzeit nach einem Neustart, ein anderer legt bei der Weltgenerierung etwas fest und ist danach wirkungslos. Diese Unterscheidung erspart die häufigste vergebliche Fehlersuche:

Wirkt sofort nach NeustartNur bei neuer Welt
max-players, motd, white-list, online-modelevel-seed - siehe Seed ändern
difficulty, gamemode, pvp, spawn-protectionlevel-type - flach, amplifiziert oder normal
view-distance, simulation-distancegenerate-structures - Dörfer, Festungen und Co.

Eine Sonderrolle spielt level-name: Der Wert bestimmt, welcher Ordner geladen wird. Ein neuer Name erzeugt eine neue Welt, der alte Ordner bleibt daneben erhalten. Das ist der einfachste Weg, zwischen zwei Welten zu wechseln - und zugleich die häufigste Ursache dafür, dass eine hochgeladene Welt nicht erscheint, siehe Welt hochladen.

online-mode: nicht anfassen

Ein Wert verdient eine deutliche Warnung. online-mode=true sorgt dafür, dass der Server bei Mojang prüft, ob ein Spieler das Konto tatsächlich besitzt, unter dem er beitritt. Steht der Wert auf false, entfällt diese Prüfung - und damit kann sich jeder unter jedem beliebigen Namen verbinden.

Die praktische Folge: Jemand tritt unter deinem Namen bei und hat sämtliche OP-Rechte. Auf einem öffentlich erreichbaren Server ist das keine theoretische Gefahr, sondern passiert innerhalb von Tagen. Lass den Wert auf true.

Für Bedrock-Spieler auf einem Crossplay-Server braucht es diese Abkürzung nicht - das löst Floodgate sauber, siehe Crossplay einrichten.

Bearbeiten, ohne Arbeit zu verlieren

Die Datei besteht aus schlüssel=wert-Zeilen, ohne Leerzeichen um das Gleichheitszeichen. max-players = 20 wird nicht zuverlässig gelesen, max-players=20 schon. Kommentare beginnen mit # am Zeilenanfang.

Wichtiger noch ist der Zeitpunkt: Minecraft schreibt die Datei beim Beenden mit seinem eigenen Stand neu. Wer sie per WebFTP oder SFTP bearbeitet, während der Server läuft, verliert die Änderungen beim nächsten Stopp. Die saubere Reihenfolge lautet: Server stoppen, bearbeiten, starten.

Vor größeren Umbauten lohnt eine Sicherung des Serverordners - Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen. Und wenn eine Einstellung partout nicht greift, ist die Reihenfolge der Prüfung: Neustart erfolgt? Wert gehört zur Weltgenerierung? Überschreibt ein Plugin ihn? Der dritte Fall ist auf einem Paper-Server häufiger, als man denkt.

Häufige Fragen

Ja. Die Datei wird nur beim Serverstart eingelesen. Speichere deine Änderungen im Config-Editor und starte den Server neu, damit sie wirksam werden.

Setze den Wert motd in der server.properties oder nutze den MOTD-Formatter im Panel. Farbige und formatierte Texte sind über Formatierungscodes möglich.

Bei MainHoster.de sind die Slots unbegrenzt - begrenzend ist der RAM. Über max-players kannst du aber bewusst ein eigenes Limit setzen, etwa um deinen Server klein zu halten.

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