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Minecraft Crossplay einrichtenJava und Bedrock zusammen - mit Geyser & Floodgate

Du willst, dass PC-Spieler (Java) und Freunde auf Konsole oder Handy (Bedrock) gemeinsam auf deinem Server spielen? Mit Geyser und Floodgate auf einem Paper-Server geht genau das. So richtest du Crossplay Schritt für Schritt ein.

GeyserFloodgatePaper-Server

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Wie funktioniert Crossplay?

Java und Bedrock sind technisch zwei verschiedene Spiele und normalerweise nicht kompatibel. Geyser ist ein Proxy-Plugin, das die Bedrock-Verbindung in Echtzeit ins Java-Protokoll übersetzt - so treten Bedrock-Spieler einem Java-Server bei. Floodgate ergänzt Geyser und erlaubt Bedrock-Spielern den Beitritt, ohne dass sie ein Java-Konto (Mojang/Microsoft) besitzen müssen.

Basis ist ein Paper- oder Purpur-Server, weil Geyser/Floodgate dort als Plugin laufen.

Einrichtung im Panel

  1. Richte im Panel einen Paper- oder Purpur-Server ein.
  2. Aktiviere im Minecraft-Setup die Option Crossplay (Geyser/Floodgate) - beide Plugins werden installiert und der Bedrock-Port gesetzt.
  3. Alternativ lädst du Geyser und Floodgate manuell in den plugins/-Ordner und startest den Server.
  4. Java-Spieler verbinden sich über die IP und den Java-Port, Bedrock-Spieler über die IP und den Bedrock-Port - beide Ports findest du im Panel (der Bedrock-Standardport 19132 dient nur zur Orientierung).

Gut zu wissen

Bedrock- und Java-Spieler haben leicht unterschiedliche Mechaniken (z. B. bei Redstone oder PvP) - für die meisten Survival- und Bauwelten fällt das kaum ins Gewicht. Damit Bedrock-Namen sauber angezeigt werden, vergibt Floodgate ihnen ein Präfix. Für ein reines Konsolen-/Handy-Erlebnis ohne Java-Spieler genügt dagegen ein reiner Bedrock-Server.

Was Geyser und Floodgate jeweils tun

Die beiden Plugins werden oft in einem Atemzug genannt, haben aber getrennte Aufgaben - und das erklärt die meisten Fragen zur Einrichtung:

  • Geyser übersetzt zwischen den beiden Netzwerkprotokollen. Es sorgt dafür, dass ein Bedrock-Client überhaupt mit einem Java-Server sprechen kann.
  • Floodgate löst das Konto-Problem: Bedrock-Spieler haben kein Java-Konto. Ohne Floodgate müsste jeder zusätzlich ein Minecraft-Java-Konto besitzen - mit Floodgate reicht das vorhandene Microsoft-Konto.

Für einen normalen Server brauchst du beide. Geyser allein funktioniert nur, wenn alle Bedrock-Spieler zusätzlich ein Java-Konto haben - in der Praxis nie der Fall.

Beide setzen einen Plugin-fähigen Server voraus, in aller Regel Paper. Auf einem reinen Vanilla-Server lassen sie sich nicht betreiben. Wie du Plugins einspielst, steht unter Plugins & Mods installieren.

Zwei Ports, zwei Zielgruppen

Ein Crossplay-Server ist über zwei getrennte Adressen erreichbar, und das verwirrt anfangs. Java-Spieler nutzen weiterhin den normalen Serverport. Bedrock-Spieler verbinden sich über den Geyser-Port, der als eigener Eintrag im Webinterface steht.

Beide gehören zur selben festen Server-Adresse aus IP und Port - es ist derselbe Server, nur ein anderer Zugang. Gib deiner Runde deshalb beide Angaben getrennt weiter, sonst versuchen Bedrock-Spieler es mit dem Java-Port und kommen nicht durch. Der Bedrock-Standardport 19132 dient dabei nur zur Orientierung; maßgeblich ist der Port, der bei dir im Panel steht.

Auf Konsolen ist der Beitritt zu Fremdservern je nach Plattform zusätzlich eingeschränkt. Auf Handy, Tablet und Windows funktioniert das direkte Hinzufügen problemlos - Details unter Server beitreten.

Womit du im Betrieb rechnen musst

Crossplay funktioniert gut, aber nicht lückenlos. Diese Punkte solltest du kennen, bevor deine Runde losspielt:

  • Redstone und PvP verhalten sich unterschiedlich. Für Bau- und Survival-Welten kaum spürbar, für aufwendige Technik und wettbewerbsorientiertes PvP schon.
  • Nicht jedes Plugin kommt mit Bedrock-Spielern zurecht. Vor allem Plugins mit eigenen Menüs zeigen dort teils nichts oder etwas anderes an.
  • Ressourcenpakete werden anders behandelt. Ein Java-Ressourcenpaket erreicht Bedrock-Spieler nicht, siehe Ressourcenpack einrichten.
  • Updates brauchen Geduld. Nach einem Minecraft-Update muss Geyser nachziehen. Bis dahin können Bedrock-Spieler unter Umständen nicht beitreten.

Sichere vor Plugin-Updates den Serverordner. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP, siehe Backups erstellen.

Häufige Fragen

Nein. Für Crossplay reicht ein einzelner Paper-Server mit Geyser und Floodgate. Bedrock-Spieler verbinden sich über einen zusätzlichen Bedrock-Port auf denselben Server.

Nein. Genau dafür ist Floodgate da: Es erlaubt Bedrock-Spielern den Beitritt ohne Java-/Mojang-Konto.

Geyser/Floodgate laufen auf Paper mit Plugins. Reine Forge-/Fabric-Modpacks sind damit nicht kompatibel - Crossplay ist für Vanilla- und Plugin-Server gedacht.

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