Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am
Sich selbst zum OP machen
Der schnellste Weg führt über die Server-Konsole in unserem Panel. Gib dort einfach ein:
op DeinMinecraftName
Danach bist du Operator und kannst alle Admin-Befehle direkt im Spiel per Chat mit vorangestelltem / nutzen. Möchtest du jemandem die Rechte wieder entziehen, nutzt du deop DeinMinecraftName.
OP über die ops.json setzen
Alternativ trägst du OPs direkt in die Datei ops.json im Server-Hauptverzeichnis ein - per WebFTP oder SFTP. Ein Eintrag sieht so aus:
[
{
"uuid": "<deine-uuid>",
"name": "DeinMinecraftName",
"level": 4,
"bypassesPlayerLimit": false
}
]
Das level reicht von 1 bis 4 und bestimmt den Rechteumfang (4 = voller Zugriff auf alle Befehle). Nach dem Speichern lädst du die Datei mit reload oder einem Neustart neu.
Wichtige Admin-Befehle
/gamemode creative DeinName- Spielmodus wechseln/gamerule- Spielregeln wie keepInventory oder doDaylightCycle setzen/kick,/ban,/pardon- Spieler verwalten/whitelist add NAME- Whitelist pflegen (siehe eigene Anleitung)/tp,/give,/time set day,/weather clear/opund/deop- Operator-Rechte vergeben oder entziehen
Für serverweite Rechteverwaltung mit Gruppen und Rängen empfiehlt sich auf einem Paper-Server ein Plugin wie LuckPerms - flexibler als reine OP-Levels.
Die vier OP-Stufen
Minecraft kennt vier Berechtigungsstufen, die in der ops.json als level stehen. Fast alle vergeben pauschal Stufe 4 - dabei reicht für Moderation oft deutlich weniger:
| Stufe | Was damit möglich ist |
|---|---|
| 1 | Spawn-Schutz umgehen. Kaum praktische Bedeutung. |
| 2 | Befehlsblöcke und die meisten Spielbefehle - /gamemode, /give, /tp, /time. Die richtige Stufe für Spielleitung. |
| 3 | Zusätzlich Spielerverwaltung: /kick, /ban, /whitelist. Die passende Stufe für Moderatoren. |
| 4 | Alles, inklusive /stop und /op. Sollte bei dir bleiben. |
Der Unterschied ist nicht theoretisch: Wer Stufe 4 hat, kann anderen OP geben und den Server herunterfahren. Vergib im Zweifel Stufe 3 - damit kann dein Team moderieren, ohne dass ein Missverständnis den Server kostet.
Warum LuckPerms die bessere Lösung ist
OP-Stufen sind grob: Sie schalten ganze Blöcke von Befehlen frei, ohne dass du einzelne davon ausnehmen könntest. Sobald mehr als eine Person moderiert, stößt das an Grenzen - jemand soll bannen dürfen, aber keine Gegenstände erzeugen, und genau das lässt sich mit OP-Stufen nicht abbilden.
Ein Berechtigungs-Plugin auf einem Paper-Server löst das über Gruppen: Du legst Ränge an, vergibst einzelne Rechte und ordnest Spieler zu. Wer das Team verlässt, wird aus der Gruppe entfernt, fertig. Zusätzlich lassen sich Plugin-Befehle einbeziehen, die OP-Stufen gar nicht kennen.
Für einen Server mit fester Runde reicht OP völlig. Ab dem Moment, in dem du Fremde aufnimmst und Aufgaben verteilst, lohnt der Umstieg - siehe Plugins installieren.
Wenn OP nicht greift
Drei Ursachen decken fast alle Fälle ab. Falsche Schreibweise: Der Name muss exakt stimmen; bei direkter Bearbeitung der ops.json zählt zudem die UUID, nicht der Name. Datei zur Laufzeit bearbeitet: Der Server überschreibt die ops.json beim Beenden mit seinem eigenen Stand - bearbeite sie nur bei gestopptem Server. Nicht neu verbunden: Die Rechte greifen erst, wenn der betreffende Spieler den Server einmal verlässt und neu beitritt.
Hast du dich selbst ausgesperrt, hilft die Serverkonsole im Webinterface: Dort setzt du op DeinName ohne führenden Schrägstrich ab, ganz ohne im Spiel zu sein. Achte danach darauf, dich auch in die Whitelist einzutragen - OP allein hebt sie nicht auf.
Häufige Fragen
Eigenen Minecraft Server mieten
Unbegrenzte Slots, 1-Klick-Modpacks, Konsole, Config-Editor und WebFTP - ab 2,95 € pro Monat, made in Germany.
Tarife & Preise ansehen