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Zuerst: die alte Welt sichern
Ein Reset ist endgültig. Bevor du irgendetwas löschst, lade den kompletten Weltordner per WebFTP oder SFTP herunter - siehe Backups erstellen.
Das ist mehr als Vorsicht: Alte Seasons sind für Communitys wertvoll. Man kann sie später als Museums-Welt wieder aufspielen, Bauwerke exportieren oder einfach nachsehen, wie es damals aussah. Eine gelöschte Welt ist dagegen weg - es gibt keine automatischen Sicherungen, alles liegt in deiner Hand.
Variante 1: neue Welt über level-name
Der sauberste Weg, weil die alte Welt erhalten bleibt. Du änderst in der server.properties einfach den Namen der Welt:
level-name=season4
- Server stoppen.
level-nameauf einen neuen Namen setzen.- Optional einen
level-seedvorgeben - siehe Seed ändern. - Server starten - er erzeugt die neue Welt automatisch.
Der alte Weltordner bleibt dabei unangetastet auf dem Server liegen. Ein Zurück ist damit jederzeit möglich: level-name wieder umstellen, fertig. Beachte nur den Speicherplatz - alte Welten summieren sich.
Variante 2: nur einzelne Dimensionen zurücksetzen
Oft ist gar nicht die ganze Welt erschöpft, sondern nur der Nether: Alle Portale stehen, die Festungen sind geplündert, aber die Oberwelt-Basen sollen bleiben.
Dimensionen liegen als eigene Unterordner im Weltverzeichnis - der Nether als DIM-1, das End als DIM1. Löschst du einen davon bei gestopptem Server, wird er beim nächsten Betreten neu generiert.
- Vorher warnen. Alles, was Spieler im Nether gebaut oder gelagert haben, ist danach weg.
- Portale verschieben sich. Bestehende Oberwelt-Portale führen nach dem Reset an neue Orte.
- Ordner vorher sichern, falls die Entscheidung doch zu voreilig war.
Das End zurückzusetzen bringt den Drachen zurück - ein beliebter Weg, einer Community ein gemeinsames Ziel zu geben, ohne die Basen anzutasten.
Variante 3: einzelne Bereiche neu generieren
Manchmal soll nur ein Teil der Karte frisch sein - etwa weil ein neues Minecraft-Update neue Biome oder Strukturen mitbringt, die in bereits erkundeten Chunks nicht auftauchen.
Dafür löscht man gezielt die Regionsdateien der betroffenen Bereiche. Das ist der heikelste Weg von allen: Falsch gelöschte Regionen nehmen Spielerbauten mit, und die Nahtstellen zwischen alt und neu sehen an der Oberfläche oft unschön aus.
Wer das vorhat, sollte zwingend vorher sichern und sich vorher klarmachen, welche Koordinaten betroffen sind. Für die meisten Communitys ist eine neue Welt über level-name der bessere Kompromiss.
Was der Reset nicht anfasst
Ein Welt-Reset betrifft nur die Weltdaten. Diese Dinge liegen außerhalb und bleiben erhalten:
- Whitelist und Bans -
whitelist.json,banned-players.json. - Operator-Liste -
ops.json, siehe OP werden. - Plugins und ihre Konfiguration - inklusive Rängen und Rechten.
- server.properties bis auf den geänderten
level-name.
Achtung bei Plugin-Daten, die an Koordinaten hängen: Gebietsschutz-Regionen aus einem Griefing-Schutz zeigen nach dem Reset ins Leere und gehören aufgeräumt. Ebenso Spieler-Inventare, wenn ein Inventar-Plugin sie je Welt getrennt speichert - siehe Mehrere Welten.
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