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Warum Subuser statt geteiltem Passwort
Der naheliegende Weg - die eigenen Zugangsdaten an den Mitadmin weitergeben - ist zugleich der riskanteste. Wer dein Passwort hat, kann alles, was du kannst: Dateien löschen, den Server neu installieren, Einstellungen ändern. Und wenn sich das Team später trennt, bleibt dir nur, das Passwort zu ändern und es allen anderen neu mitzuteilen.
Ein Subuser löst beide Probleme. Jede Person meldet sich mit eigenen Zugangsdaten an und sieht nur den Server, für den du sie eingeladen hast. Was sie dort darf, legst du pro Bereich fest - und nimmst es mit einem Klick wieder zurück, ohne dass irgendjemand sonst etwas davon merkt.
Ein dritter Vorteil fällt erst im Ernstfall auf: Weil jeder mit eigenem Zugang arbeitet, lässt sich nachvollziehen, wer was getan hat. Das spart nach einem versehentlich gelöschten Ordner viel Rätselraten in der Gruppe.
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Tarife & Preise ansehenPanel-Zugang ist nicht gleich Admin im Spiel
Zwei Arten von Rechten werden oft verwechselt. Ein Subuser bekommt Zugriff auf das Webinterface des Servers: Konsole, Dateien, Neustarts, Einstellungen. Ein Admin im Spiel dagegen darf auf dem laufenden Server Spieler kicken, bannen oder Befehle im Chat ausführen. Das eine hat mit dem anderen technisch nichts zu tun.
Für einen Moderator, der nur im Spiel für Ordnung sorgt, reichen deshalb oft die Rechte im Spiel - ganz ohne Panel-Zugang. Wie du die vergibst, ist je Spiel verschieden, etwa über den OP-Befehl in Minecraft, die ownerid in Rust, ACE-Rechte in FiveM oder ULX in Garry's Mod. Einen Subuser brauchst du erst, wenn jemand außerhalb des Spiels am Server arbeiten soll.
So legst du einen Subuser an
- Öffne deinen Gameserver im Panel und wechsle in den Bereich für die Benutzerverwaltung.
- Lade die Person über ihre E-Mail-Adresse ein.
- Setze die Häkchen bei den Rechten, die diese Person bekommen soll. Alles, was nicht angehakt ist, bleibt gesperrt.
- Speichern - ab jetzt sieht der Subuser deinen Server nach dem Anmelden in seiner eigenen Übersicht.
Die Rechte lassen sich jederzeit anpassen. Gibst du jemandem später mehr Verantwortung, setzt du einfach weitere Häkchen; entfernst du den Subuser, ist der Zugang sofort weg. Dein eigener Zugang als Inhaber bleibt davon unberührt.
Welche Rechte es gibt
Die Rechte sind nach Bereichen des Panels geordnet und innerhalb jedes Bereichs weiter aufgeteilt - etwa „Dateien lesen" getrennt von „Dateien löschen". So kannst du jemandem Einblick geben, ohne ihm das Werkzeug für versehentliche Schäden in die Hand zu drücken.
| Bereich | Was er erlaubt |
|---|---|
| Steuerung | Konsole lesen und Befehle senden, Server starten, stoppen und neu starten |
| Dateien | Dateien ansehen, bearbeiten, hochladen, löschen und archivieren, Zugriff per SFTP |
| Zeitplaner | geplante Neustarts und Aufgaben ansehen, anlegen und ändern |
| Startparameter | Startvariablen wie Version oder Spieleranzahl ansehen und ändern |
| Einstellungen | Server umbenennen, Server neu installieren |
| Servertyp | Software-Variante wechseln - bei Minecraft, Valheim und Terraria |
| Benutzer | selbst weitere Subuser einladen und deren Rechte verwalten |
| Aktivität | Protokoll einsehen, wer wann was am Server getan hat |
Nicht über Subuser vergeben lässt sich alles, was den Vertrag betrifft: Guthaben, Laufzeit, Tarif-Upgrade und Kündigung bleiben beim Inhaber im Kundeninterface. Ein Mitadmin kann also nie versehentlich Geld ausgeben oder den Server auslaufen lassen.
Bewährte Rollen für dein Team
Statt jedes Mal neu zu überlegen, hilft ein kleines Rollenmodell. Diese drei Zuschnitte decken die meisten Teams ab:
Moderator: Konsole lesen und Befehle senden, Server neu starten. Damit kann jemand nachts einen hängenden Server wieder hochholen oder per Konsolenbefehl einen Störenfried entfernen - aber nichts an Dateien oder Einstellungen kaputt machen.
Techniker: zusätzlich Dateien und SFTP, Zeitplaner und Startparameter. Das ist die Rolle für die Person, die Mods, Plugins und Konfigurationen pflegt. Wer ein eigenes Modpack zusammenstellt oder Scripts einspielt, braucht genau diese Rechte.
Mitinhaber: nahezu alles, inklusive Servertyp, Neuinstallation und Benutzerverwaltung. Diese Rolle gehört nur an Menschen, denen du den Server im Zweifel auch komplett anvertrauen würdest.
Zurückhaltend solltest du mit drei Rechten sein: Neuinstallation und Servertyp-Wechsel, weil beide je nach Spiel Dateien überschreiben oder löschen - bei Terraria geht dabei etwa die Welt verloren, wenn sie vorher nicht gesichert wurde -, und Benutzerverwaltung, weil damit jemand weitere Personen hereinholen kann.
SFTP für Subuser
Hat ein Subuser das Recht auf SFTP-Zugriff, verbindet er sich mit seinen eigenen Zugangsdaten - nicht mit deinen. Servername und Port für die Verbindung stehen im Panel bei den SFTP-Angaben des Servers. Entziehst du das Recht oder entfernst den Subuser, funktioniert auch sein SFTP-Login nicht mehr.
Was der Subuser per SFTP tun darf, richtet sich nach seinen Dateirechten: Wer nur lesen darf, kann Dateien herunterladen, aber nichts überschreiben oder löschen. Gerade für Teammitglieder, die nur Logdateien auswerten oder eine Welt herunterladen sollen, ist das eine bequeme Kombination.
Backups bleiben deine Sache
Je mehr Leute an einem Server arbeiten, desto wichtiger wird eine Sicherung. Automatische Backups durch MainHoster.de gibt es nicht - Sicherungen erstellst du selbst per WebFTP oder SFTP. Gerade bevor ein Techniker größere Änderungen einspielt oder jemand den Servertyp wechselt, lohnt sich ein Abzug von Welt und Konfiguration. Wie das bei Minecraft konkret aussieht, zeigt Backups erstellen; die übrigen Spiele haben eigene Anleitungen im jeweiligen Ratgeber.
Ein bewährtes Muster: Die Person, die Änderungen einspielt, sichert vorher selbst. Mit dem Dateirecht hat sie dafür alles, was sie braucht - und du musst nicht für jede Kleinigkeit verfügbar sein.
Wenn jemand das Team verlässt
Trennt ihr euch, entfernst du den Subuser im Panel. Der Zugang ist damit sofort beendet, inklusive SFTP. Weil er nie dein Passwort kannte, musst du sonst nichts ändern. Denk aber an die Rechte im Spiel: Admin-Einträge wie OP-Listen, ownerid oder ACE-Gruppen liegen in den Dateien des Servers und bleiben bestehen, bis du sie dort löschst.
Eine kurze Prüfung des Aktivitätsprotokolls zeigt dir anschließend, ob in den letzten Tagen noch etwas geändert wurde, das du dir ansehen solltest. Und falls jemand eigene Zeitplaner-Aufgaben angelegt hat, schau einmal in den Zeitplaner, ob die noch gebraucht werden.
Häufige Fragen
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