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Das Prinzip in zwei Zeilen
ACE steht für Access Control Entries. Zwei Arten von Zeilen genügen für den Anfang:
add_ace group.admin command allow
add_principal identifier.discord:123456789012345678 group.admin
Die erste Zeile sagt: Die Gruppe admin darf Befehle ausführen. Die zweite: Dieser Spieler gehört zur Gruppe admin. Beide Zeilen stehen in der server.cfg und greifen nach einem Neustart.
Rechte lassen sich auch gezielt vergeben - etwa nur ein bestimmter Befehl statt aller. Das ist die saubere Art, einem Moderator Kick und Ban zu erlauben, ohne ihm gleich den Zugriff auf alles zu geben.
Identifier: Wen meinst du eigentlich?
Jeder Spieler hat mehrere Kennungen, über die FiveM ihn erkennt. Welche du verwendest, ist deine Entscheidung:
- Discord - praktisch, wenn dein Team ohnehin über Discord organisiert ist. Setzt voraus, dass der Spieler Discord mit FiveM verbunden hat.
- Steam - stabil und eindeutig, sofern der Spieler über Steam startet.
- Lizenz - die FiveM-eigene Kennung. Sie funktioniert immer, unabhängig von verknüpften Konten.
Die Identifier eines verbundenen Spielers zeigt dir die Server-Konsole - oder, deutlich bequemer, die Spielerliste in txAdmin. Für dauerhafte Adminrechte ist die Lizenz-Kennung die zuverlässigste Wahl, weil sie nicht davon abhängt, wie jemand das Spiel startet.
Ein Rollenmodell, das sich bewährt
Drei Stufen decken die meisten Projekte ab:
| Rolle | Darf | Darf nicht |
|---|---|---|
| Moderator | Kick, Warnung, temporärer Ban, Spieler beobachten | Items oder Fahrzeuge erzeugen |
| Admin | zusätzlich dauerhafte Bans, Ingame-Werkzeuge, Fahrzeuge zurückholen | Konfiguration und Ressourcen ändern |
| Eigentümer | alles, inklusive Konfiguration, Datenbank und Neustarts | - |
Der Grund für die Abstufung ist selten Misstrauen, sondern Schadensbegrenzung: Wer versehentlich hundert Fahrzeuge in eine Straße spawnt, legt damit auch die Performance lahm - siehe Server-Performance verbessern.
Framework-Rechte kommen dazu
Neben ACE bringen ESX und QBCore eigene Rechtesysteme mit - typischerweise mit Gruppen wie user, mod, admin und superadmin. Diese Gruppen stehen in der Datenbank, nicht in der Konfiguration.
Beide Ebenen greifen ineinander: ACE regelt, wer serverseitige Befehle ausführen darf, das Framework regelt, wer im Spiel welches Menü öffnet. Für einen vollwertigen Admin trägst du ihn deshalb an beiden Stellen ein - in der server.cfg und in der Datenbank, siehe Datenbank einrichten.
Zugriff auf den Server selbst
Adminrechte im Spiel sind das eine, Zugriff auf den Server das andere. Für Teammitglieder, die Scripts einspielen oder Neustarts auslösen sollen, brauchst du keinen zweiten Account und musst auch nicht deine Zugangsdaten teilen: In unserem Webinterface legst du Subuser an und gibst ihnen gezielt Rechte - etwa auf Dateien und Konsole, aber nicht auf die Verwaltung des Vertrags.
Wer mit txAdmin arbeitet, hat dort zusätzlich eigene Admin-Konten mit abgestuften Rechten und optionalem Discord-Login. Drei Ebenen also - Server-Zugriff, txAdmin, Ingame-Rechte -, die man bewusst getrennt vergibt.
Häufige Fehler
- Identifier falsch geschrieben. Die Kennung muss exakt stimmen, inklusive Präfix. Kopieren statt abtippen.
- Neustart vergessen. Änderungen an den ACE-Zeilen greifen erst nach einem Neustart des Servers.
- Nur eine Ebene gesetzt. Der Admin darf Befehle ausführen, sieht aber kein Ingame-Menü - dann fehlt der Eintrag im Framework.
- Alle bekommen alles. Bequem am Anfang, unangenehm beim ersten Missgeschick.
Häufige Fragen
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