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Die Tarife im Überblick
Fünf Tarife, alle prepaid und ohne Vertragsbindung. Die Preise kommen direkt aus unserem System, jeder Button führt mit vorausgewähltem Tarif in die Bestellung:
| Tarif | RAM | CPU | NVMe | Preis | Passt zu | Bestellen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| vServer XS | 1 GB | 1 vCore | 5 GB | 2,95€ / Monat | Discord-Bot, TeamSpeak-Server, eigenes VPN | XS bestellen |
| vServer S | 2 GB | 1 vCore | 10 GB | 4,95€ / Monat | kleiner Container, mehrere Bots, Kalender und Kontakte in der eigenen Cloud | S bestellen |
| vServer M | 4 GB | 2 vCore | 20 GB | 6,45€ / Monat | Stack aus Reverse Proxy, Anwendung und Datenbank; Nextcloud für den Alltag | M bestellen |
| vServer L | 8 GB | 4 vCore | 40 GB | 9,45€ / Monat | mehrere Stacks parallel, Entwicklungsumgebungen | L bestellen |
| vServer XL | 16 GB | 4 vCore | 80 GB | 15,95€ / Monat | speicherhungrige Anwendungen und viele Dienste auf einer Maschine | XL bestellen |
Die Spalte „Passt zu" nennt typische Einsätze, keine Grenzen. Was du auf dem Server betreibst, entscheidest du - du hast vollen Root-Zugriff.
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Prepaid ohne Vertragsbindung, voller Root-Zugriff.
Tarife & Preise ansehenWas „ohne Vertrag" konkret heißt
Der vServer wird über Guthaben bezahlt und läuft genau so lange, wie du ihn verlängerst. Daraus folgt:
- Keine Mindestlaufzeit. Du buchst 30, 90 oder 360 Tage. Ein längerer Zeitraum ist keine Bindung, sondern im Voraus eingesetztes Guthaben.
- Keine Kündigung. Verlängerst du nicht, läuft der Dienst am Stichtag aus.
- Keine automatische Abbuchung. Bezahlt wird nur aus dem Guthaben, das du selbst aufgeladen hast.
- Keine Mahnungen und keine Bonitätsprüfung. Ohne Rechnung auf Ziel gibt es beides nicht.
Die Kehrseite gehört dazu: Niemand erinnert dich mit einer Rechnung. Läuft der Zeitraum ab, ohne dass du verlängerst, läuft der Server aus - sichere deine Daten also vorher. Welche Wege es zum Aufladen gibt und wie schnell das Guthaben da ist, steht unter Zahlungsarten.
Welcher Tarif wofür?
Die ehrliche Antwort hängt an der Anwendung, nicht an einer Faustregel. Für die häufigsten Vorhaben gibt es eigene Anleitungen mit einer Tarifempfehlung:
- XS für einen einzelnen Dienst mit wenig Speicherbedarf: einen Discord-Bot, einen TeamSpeak-Server oder ein eigenes VPN für dich und deine Familie.
- S für ein bis zwei kleine Container oder mehrere Bots nebeneinander.
- M für einen typischen Stack aus Reverse Proxy, Anwendung und Datenbank - und die sinnvolle Einstiegsgröße für Nextcloud mit Dokumenten und Fotos.
- L und XL für mehrere Stacks parallel, Entwicklungsumgebungen oder mehrere Minecraft-Instanzen auf einer Maschine.
Wer unsicher ist, beginnt klein. Ein Upgrade stößt du im Webinterface über ein Ticket an; das System wird samt Betriebssystem und Daten auf den größeren Tarif umgezogen. Für viele Projekte ist der Tarif M für 6,45€ / Monat der Punkt, an dem nichts mehr eng wird.
Was im Tarif enthalten ist
- Voller Root-Zugriff per SSH auf ein eigenständiges Linux-System.
- Debian, Ubuntu oder CentOS - das Betriebssystem installierst du jederzeit selbst neu.
- Eine eigene öffentliche IPv4-Adresse. IPv6 gibt es auf Anfrage per Ticket.
- Unlimitierter Traffic im Rahmen der Fair Use, ohne festes Volumen-Kontingent.
- Docker und Docker Compose - Nesting ist aktiviert, siehe Docker installieren.
- VNC-Konsole im Webinterface für den Fall, dass du dich per SSH ausgesperrt hast.
- DDoS-Schutz bis 250 GBit/s, Standort Frankfurt am Main, Bereitstellung in rund 120 Sekunden.
Nicht enthalten sind automatische Backups. Auf dem vServer richtest du sie selbst ein und bestimmst damit auch Umfang und Aufbewahrung - der Weg steht in Backups einrichten.
Wo die Grenzen liegen
Ein günstiger Prepaid-vServer ist nicht für alles die richtige Wahl, und es ist besser, das vor der Bestellung zu wissen:
- Kein eigener Kernel. Unsere vServer laufen als LXC-Container. Eigene Kernel-Module, verschachtelte Virtualisierung und eine eigene ISO sind damit nicht möglich. Für Webserver, Datenbanken, Bots, Voiceserver und Container spielt das keine Rolle. Den Hintergrund erklärt LXC oder KVM?.
- Kein Windows. Es sind reine Linux-Systeme.
- Du administrierst selbst. Updates, Absicherung und Sicherungen liegen bei dir. Die ersten beiden Schritte nach der Bestellung sind deshalb immer Erste Schritte und SSH absichern.
Der letzte Punkt entscheidet häufiger als der Preis, ob ein vServer passt. Soll am Ende eine WordPress-Seite mit ein paar Postfächern stehen, ist ein Webspace der Weg mit weniger Aufwand - die Gegenüberstellung steht in Webspace oder vServer?. Und für ein einzelnes Spiel ist ein fertiger Gameserver meist schneller eingerichtet, siehe Gameserver oder vServer?.
Für wen sich Prepaid beim vServer lohnt
- Projekte mit offenem Ende. Ein Bot für einen Discord-Server, eine Testumgebung, ein Dienst für ein Semester. Wird nichts daraus, verlängerst du nicht.
- Lernen und Ausprobieren. Wer Linux-Administration üben will, braucht einen Server, den er ohne Reue neu aufsetzen und wieder aufgeben kann.
- Schüler, Studierende und alle ohne Kreditkarte. Aufgeladen wird ein fester Betrag, mehr kann der Server nicht kosten.
- Kurzzeitige Lastspitzen. Ein zweiter Server für ein Event oder eine Migration, gebucht für 30 Tage.
Läuft ein Server dagegen sicher über Jahre durch, zählt vor allem der Monatspreis. Auch dann bindest du dich bei uns nicht, du buchst nur den längeren Zeitraum.
Häufige Fragen
vServer ohne Vertrag
Voller Root-Zugriff, NVMe-SSD, unlimitierter Traffic im Rahmen der Fair Use und DDoS-Schutz bis 250 GBit/s - Guthaben aufladen, loslegen, jederzeit aufhören. Standort Frankfurt am Main.
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