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Der Unterschied in einem Satz
Ein Gameserver ist ein fertig eingerichteter Spieleserver mit Webinterface: Du wählst das Spiel, der Rest ist vorbereitet. Ein vServer ist ein virtueller Server mit Root-Zugriff, auf dem du alles selbst installierst und betreibst.
| Gameserver | vServer | |
|---|---|---|
| Einrichtung | sofort spielbereit | Betriebssystem, Spielserver, Absicherung selbst |
| Verwaltung | Webinterface, Konsole, WebFTP | SSH und Kommandozeile |
| Spielauswahl | unsere acht Spiele | alles, was auf Linux läuft |
| Mehrere Dienste | ein Spiel je Server | mehrere Server und Tools parallel |
| Updates | über das Panel | selbst einspielen, auch fürs System |
| Vorkenntnisse | keine nötig | Linux-Grundlagen erforderlich |
Wann der Gameserver die richtige Wahl ist
Für die allermeisten Fälle - und das ist keine Bescheidenheitsfloskel:
- Du willst eines unserer acht Spiele hosten und sonst nichts.
- Du willst heute spielen, nicht am Wochenende einrichten.
- Du willst Configs im Browser bearbeiten statt per SSH.
- Du willst dich nicht um Systemupdates und Absicherung kümmern.
- Mehrere Leute sollen mitverwalten, ohne Root-Zugriff zu bekommen.
Der wichtigste Punkt ist der Aufwand nach dem ersten Tag: Ein vServer will dauerhaft gepflegt werden. Wer das nicht möchte, ist mit dem Gameserver besser bedient - das ist der ehrliche Normalfall.
Wann sich der vServer lohnt
Es gibt klare Fälle, in denen der Gameserver nicht reicht:
- Ein Spiel, das wir nicht anbieten. Auf einem vServer läuft alles, was du selbst installieren kannst.
- Mehrere Dienste auf einer Maschine - etwa Spielserver, TeamSpeak und eine Clan-Website nebeneinander.
- Eigene Automatisierung - Skripte, Cronjobs, Docker-Container. Unsere vServer sind LXC-Container mit Nesting, Docker läuft also.
- Volle Kontrolle über Versionen - eigene Java-Builds, Patches, exotische Konfigurationen.
- Du willst es lernen. Ein völlig legitimer Grund - ein vServer ist eine gute Übungsumgebung.
Wie ein Minecraft-Server auf einem vServer aufgesetzt wird, zeigt Minecraft auf dem vServer hosten.
Was du beim vServer zusätzlich übernimmst
Root-Zugriff bedeutet auch Verantwortung. Diese Aufgaben liegen dann bei dir:
- Systemupdates regelmäßig einspielen.
- Absicherung - SSH härten, Firewall setzen. Siehe vServer absichern.
- Portfreigaben selbst konfigurieren - siehe Ports & Firewall.
- Spielserver-Updates nachziehen, gerade bei Rust und DayZ regelmäßig nötig.
- Backups - wie beim Gameserver Self-Service, aber ohne vorbereitetes WebFTP.
Rechne das ehrlich gegen: Wer den Aufwand nicht einplant, hat nach drei Monaten einen ungepatchten Server im Netz.
Die schnelle Entscheidung
Drei Fragen, die die Sache meist klären:
- Ist dein Spiel bei den acht dabei? Wenn nein → vServer.
- Brauchst du mehrere Dienste parallel? Wenn ja → vServer.
- Willst du dich um Systempflege kümmern? Wenn nein → Gameserver.
Was ein Gameserver kostet, steht in Was kostet ein Gameserver?; die vServer-Tarife stehen auf der vServer-Seite.
Häufige Fragen
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