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Welche Datei musst du hochladen?
Der komplette Spielstand einer Terraria-Welt steckt in einer einzigen Datei mit der Endung .wld. Alles, was du in deiner Singleplayer-Welt gebaut, abgebaut und ausgelöst hast, steht darin - Charaktere sind davon nicht betroffen, die liegen getrennt beim jeweiligen Spieler. Genau deshalb ist der Umzug auf den Server im Kern ein Datei-Upload und keine Konvertierung.
Lokal findest du deine Welten unter Dokumente/My Games/Terraria/Worlds. Neben der .wld-Datei liegt dort jeweils eine .wld.bak: die Sicherung des vorherigen Standes. Hochgeladen wird die .wld; die .wld.bak kannst du zur Sicherheit mitnehmen, brauchst sie im Normalfall aber nicht. Notiere dir den genauen Dateinamen inklusive Groß- und Kleinschreibung - den trägst du gleich in die Konfiguration ein, und ein Vertipper dort ist die häufigste Ursache dafür, dass der Server stattdessen eine neue, leere Welt erzeugt statt deiner eigenen.
Die richtige Welt herausfinden
Wer länger spielt, hat im Welten-Ordner schnell ein Dutzend Dateien liegen - oft mit Namen, die im Spiel anders aussahen als auf der Festplatte. Drei Anhaltspunkte helfen beim Zuordnen:
- Der Dateiname entspricht dem Weltnamen aus dem Spiel. Leerzeichen und Umlaute bleiben erhalten - übernimm sie später unverändert.
- Das Änderungsdatum zeigt, wann zuletzt gespeichert wurde. Die zuletzt gespielte Welt ist die mit dem jüngsten Datum.
- Die Dateigröße wächst mit der Weltgröße. Damit lassen sich zumindest kleine von großen Welten unterscheiden, wenn die Namen nichts hergeben.
Wichtig zu wissen, bevor du hochlädst: Weltgröße und Schwierigkeitsmodus stecken in der Datei selbst, nicht in der Serverkonfiguration. Eine im Meister-Modus erzeugte Welt bleibt Meister, eine Reise-Welt bleibt Reise-Welt. Der difficulty-Wert der serverconfig.txt wirkt ausschließlich beim Erzeugen einer neuen Welt und ändert an einer hochgeladenen nichts.
Für den Reise-Modus hat das eine Folge, die regelmäßig für Verwirrung sorgt: Lädst du eine Reise-Welt hoch, brauchen alle Mitspieler einen Reise-Charakter - normale Charaktere kommen dort nicht hinein. Die Regel gilt in beide Richtungen und ist unter Journey-Modus beschrieben.
Welt hochladen und in der serverconfig.txt eintragen
Der Upload selbst dauert nur wenige Schritte:
- Server im Panel stoppen, damit die Datei sauber übernommen wird.
- Per WebFTP-Dateimanager im Browser oder mit einem SFTP-Client in den Welten-Ordner des Servers wechseln.
- Die
.wld-Datei hochladen.
Damit der Server die Welt auch tatsächlich lädt, musst du sie anschließend in der serverconfig.txt benennen. Ohne diesen Eintrag liegt die Datei zwar auf dem Server, wird aber ignoriert:
world=/pfad/zu/Worlds/MeineWelt.wld
Den genauen Pfad zeigt dir der Dateimanager an - übernimm ihn von dort, statt ihn zu tippen. Danach den Server starten: Er lädt jetzt deine hochgeladene Welt statt einer neu generierten.
Startet der Server mit einer offensichtlich fremden, leeren Welt, stimmt in aller Regel der Pfad oder der Dateiname nicht. Terraria erzeugt in dem Fall stillschweigend eine neue Welt, statt mit einer Fehlermeldung abzubrechen - vergleiche den Eintrag deshalb Zeichen für Zeichen mit dem, was der Dateimanager anzeigt.
Was ist bei tModLoader-Welten anders?
Wurde deine Welt mit tModLoader erstellt, reicht der reine Datei-Upload nicht. Eine modded Welt enthält Blöcke, Gegenstände und Gegner, die es in Vanilla-Terraria nicht gibt - der Server kann sie nur laden, wenn er dieselben Mods kennt. Auf dem Server müssen deshalb dieselbe tModLoader-Version und dieselben Mods laufen wie in deinem Singleplayer-Spiel.
Auch der Ablageort ist ein anderer: tModLoader legt Welten in einem eigenen Unterordner tModLoader/Worlds ab, sowohl lokal als auch auf dem Server. Lade die Welt also in den tModLoader-Welten-Ordner, nicht in den Vanilla-Ordner daneben. Fehlen die passenden Mods oder weicht die Version ab, lässt sich die Welt nicht korrekt laden. Richte deshalb zuerst tModLoader samt Mods auf dem Server ein und lade die Welt erst danach hoch - in der umgekehrten Reihenfolge liegt die Welt zwar am richtigen Platz, der Server kann sie aber noch nicht öffnen.
Nach dem Upload kurz gegenprüfen
Ob der Umzug geklappt hat, siehst du innerhalb einer Minute:
- In der Serverkonsole steht beim Start, welche Welt geladen wird. Taucht dort ein anderer Name auf als erwartet, brauchst du gar nicht erst beizutreten.
- Selbst verbinden und am Spawn nachsehen, ob deine Bauten stehen - der Weg dorthin steht unter Server beitreten.
maxplayersprüfen. Die Spielerzahl kommt vom Server und nicht aus der Welt, sie steht nach einem Umzug also noch auf dem alten Wert.
Ein Stolperstein, der erst später auffällt: Steht in der Konfiguration zusätzlich autocreate, greift dieser Wert nur, solange unter world keine Datei liegt. Findet der Server deine Welt, wird autocreate ignoriert - findet er sie nicht, erzeugt er kommentarlos eine neue. Beide Fälle sehen im Panel gleich aus: Der Server läuft, Spieler kommen herein. Nur die Konsole verrät den Unterschied.
Behalte die lokale Datei nach dem Umzug als Sicherung. Automatische Backups gibt es nicht, alles läuft im Self-Service über WebFTP und SFTP - deine Singleplayer-Kopie ist damit vorerst der einzige zweite Stand, den du hast. Wie du daraus eine geordnete Sicherung mit Datum machst, steht unter Backups erstellen. Spätestens vor dem nächsten Versionswechsel lohnt sich das ohnehin, siehe Server updaten.
Der Weg funktioniert übrigens in beide Richtungen: Lädst du die .wld vom Server herunter und legst sie lokal wieder in Dokumente/My Games/Terraria/Worlds ab, erscheint sie im Einzelspieler-Menü. Für modded Welten gilt dabei dieselbe Ordnertrennung wie oben - sie gehören lokal nach tModLoader/Worlds und lassen sich nur mit denselben Mods öffnen.
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