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Terraria tModLoader & Calamity installierenModded Terraria richtig aufsetzen

tModLoader ist der Weg zu modded Terraria - von Quality-of-Life bis zu riesigen Content-Mods wie Calamity. Dieser Ratgeber zeigt, wie du die tModLoader-Variante wählst, Mods installierst und Server sowie Client auf dieselbe Version bringst.

tModLoaderMod-BrowserCalamityVersion-Match

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

tModLoader-Variante wählen

Damit Mods laufen, muss dein Server auf tModLoader statt Vanilla oder TShock laufen. Die Variante wählst du bei uns pro Server - und du bist nicht daran gebunden: Sobald dein Server bereitsteht, findest du im Gameserver-Panel den Punkt Servertyp und schaltest dort per Klick zwischen Vanilla, tModLoader und TShock um, ohne Ticket und ohne Wartezeit. tModLoader nutzt dasselbe Config-Format wie Vanilla (siehe serverconfig.txt), lädt aber zusätzlich Mods aus dem Mod-Ordner.

Ein Punkt ist bei Terraria wichtig genug, um ihn vorwegzunehmen: Der neue Servertyp startet auf einem leeren Verzeichnis. Deine Welt geht dabei verloren. Das steht so auch im Bestätigungsdialog, und du musst es ausdrücklich bestätigen - trotzdem gilt: erst die .wld herunterladen, dann wechseln. Wie das geht, steht unter Backups erstellen; nach dem Wechsel spielst du sie über Welt hochladen wieder ein. Das ist keine Eigenart unseres Panels, sondern liegt an den Varianten selbst - Vanilla, tModLoader und TShock bringen jeweils einen eigenen Satz Serverdateien mit.

Mods installieren

Es gibt zwei Wege, Mods auf den Server zu bekommen:

  • Mod-Browser / Workshop: Auf dem Client im tModLoader-Mod-Browser die gewünschten Mods (z. B. Calamity, Thorium) abonnieren und aktivieren.
  • Per FTP: Die .tmod-Dateien und die enabled.json per WebFTP/SFTP in den Mod-Ordner des Servers laden, damit der Server dieselben Mods aktiviert.

Nach dem Hochladen ist ein Server-Neustart nötig, damit die Mods geladen werden.

Von Vanilla oder TShock auf tModLoader umsteigen

Der Umstieg selbst ist bei uns ein Klick - die Vorbereitung ist der Teil, den du nicht überspringen solltest. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:

  1. Server stoppen und die Welt herunterladen. Die .wld (und, wenn vorhanden, die .bak) per WebFTP oder SFTP auf deinen Rechner holen. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service.
  2. Servertyp wechseln. Im Gameserver-Panel unter Servertyp tModLoader wählen und den Hinweis bestätigen, dass das Verzeichnis dabei geleert wird. Die Neuinstallation läuft automatisch, den Fortschritt siehst du live, das Install-Log lässt sich öffnen.
  3. Welt zurückspielen. Die .wld wieder in das Welt-Verzeichnis laden und den Weltnamen in der serverconfig.txt eintragen.
  4. Mods nachziehen. .tmod-Dateien und enabled.json hochladen, Server starten, in der Konsole prüfen, was geladen wurde.

Zwei Erwartungen sollte man dabei ehrlich halten: Eine Welt, die in Vanilla oder unter TShock gewachsen ist, lässt sich unter tModLoader weiterspielen - die Mods legen ihre Inhalte aber nur dort an, wo noch niemand war. Und der Weg zurück von einer modded Welt zu Vanilla funktioniert nicht sauber: Alles, was aus einem Mod stammt, fehlt dann. Für eine andere Zusammenstellung ist eine neue Welt der ehrlichere Weg.

Version-Match ist Pflicht

Der häufigste Fehler bei modded Terraria: unterschiedliche Versionen. Server und alle Spieler brauchen dieselbe tModLoader-Version und exakt dieselben Mods in derselben Version. Schon eine abweichende Mod-Version verhindert den Beitritt. Aktualisiere Mods deshalb koordiniert und starte den Server danach neu.

enabled.json: die Datei, die entscheidet

Der Mod-Ordner enthält alle .tmod-Dateien, die auf dem Server liegen. Geladen wird davon aber nur, was in der enabled.json steht - einer schlichten Liste der internen Mod-Namen:

[
  "CalamityMod",
  "ThoriumMod",
  "MagicStorage"
]

Wichtig ist der interne Name, nicht der Anzeigename aus dem Mod-Browser. „Calamity Mod" heißt intern CalamityMod, ohne Leerzeichen. Am sichersten überträgst du die Datei deshalb direkt vom Client: Dort liegt eine bereits korrekt gefüllte enabled.json, sobald du dieselben Mods lokal aktiviert hast. Kopiere sie zusammen mit den .tmod-Dateien auf den Server, dann kann nichts danebengehen.

Ein Mod, dessen Datei vorhanden ist, der aber nicht in der Liste steht, wird stillschweigend ignoriert - kein Fehler, keine Meldung. Das ist der Grund, warum ein Server manchmal „ohne Mods" startet, obwohl alle Dateien am richtigen Ort liegen.

Mods aktualisieren, ohne die Welt zu zerlegen

Content-Mods greifen tief in die Welt ein: Sie legen eigene Erze, Biome, NPCs und Gegenstände an. Ein Update mitten in einer laufenden Runde ist deshalb kein reines Dateithema. Halte dich an diese Reihenfolge, dann bleibt es beherrschbar:

  1. Server stoppen und eine Sicherung der Welt ziehen. Backups sind bei uns Self-Service, du holst die .wld per WebFTP oder SFTP - siehe Backups erstellen.
  2. Mods auf dem Client aktualisieren und dort einmal starten, damit tModLoader die neuen Versionen schreibt.
  3. Die neuen .tmod-Dateien und die enabled.json auf den Server übertragen.
  4. Server starten und die Welt kurz prüfen, bevor alle wieder beitreten.

Einen Mod aus einer laufenden Welt zu entfernen ist der riskanteste Schritt überhaupt: Alle Gegenstände und Blöcke dieses Mods verschwinden ersatzlos, und in Truhen entstehen Lücken. Wenn ihr euch einmal für ein Modpack entschieden habt, bleibt es besser bis zum Ende der Runde bestehen - für eine andere Zusammenstellung lieber eine neue Welt anlegen.

RAM für große Packs einplanen

Vanilla-Terraria ist genügsam, große Content-Mods sind es nicht: Calamity und ähnliche Packs brauchen spürbar mehr RAM, mehrere kombinierte Mods noch mehr. Plane dafür ein größeres Paket ein (L/XL). Ein Upgrade ist bei uns jederzeit ohne Datenverlust möglich - Welt und Mods bleiben erhalten.

Der Bedarf steigt dabei nicht linear mit der Zahl der Mods, sondern mit dem, was sie in die Welt einbringen. Ein Interface-Mod kostet praktisch nichts, ein großer Content-Mod mit neuen Biomen und hunderten Gegenständen kostet viel. Und er kostet dauerhaft mehr, je länger die Welt läuft und je mehr davon erkundet wurde.

Merkbar wird zu wenig Speicher meist beim Weltwechsel oder beim Betreten neuer Gebiete - der Server hängt kurz oder beendet sich. Tritt das reproduzierbar an denselben Stellen auf, ist die Paketgröße die Ursache, nicht ein einzelner defekter Mod.

Häufige Fragen

Wähle die tModLoader-Variante, abonniere Calamity im Mod-Browser des Clients und lade die passenden .tmod-Dateien plus enabled.json in den Mod-Ordner des Servers - oder nutze den Workshop. Danach den Server neu starten.

Ja, im Gameserver-Panel gibt es dafür den Punkt Servertyp - dort wechselst du per Klick zwischen Vanilla, tModLoader und TShock, ein Ticket brauchst du nicht. Wichtig bei Terraria: Der neue Typ startet auf einem leeren Verzeichnis, deine Welt geht dabei verloren. Der Bestätigungsdialog weist ausdrücklich darauf hin. Lade deine .wld-Datei deshalb vorher per WebFTP oder SFTP herunter und spiele sie nach dem Wechsel wieder ein.

Fast immer wegen unterschiedlicher Versionen. Server und Client brauchen dieselbe tModLoader-Version und exakt dieselben Mods in derselben Version.

Deutlich mehr als Vanilla. Große Content-Mods wie Calamity und Kombinationen aus mehreren Mods sind für die größeren Pakete (L/XL) gedacht.

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