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Warum das Update drängt
Steam aktualisiert Terraria beim Start automatisch. Dein Server tut das nicht - er bleibt auf dem Stand, mit dem er zuletzt gestartet wurde.
Sobald die Versionen auseinanderlaufen, lehnt Terraria die Verbindung ab und nennt die Version im Klartext. Für die Spieler sieht das nach einem Serverfehler aus, ist aber keiner - siehe Verbindungsprobleme.
Anders als bei Spielen mit toleranterem Protokoll gibt es hier keinen Spielraum: Schon eine kleine Abweichung reicht. Nach einem Terraria-Update solltest du deshalb als Erster selbst testen, ob du noch auf deinen Server kommst.
Die richtige Reihenfolge
- Spieler informieren und den Server in einer ruhigen Phase stoppen.
- Sichern. Weltdatei und
serverconfig.txtherunterladen - siehe Backups erstellen. - Serverversion umstellen und das Update durchlaufen lassen.
- Prüfen, dass die
serverconfig.txtnoch steht. Je nach Vorgehen kann eine Neuinstallation Konfigurationsdateien überschreiben. - Server starten und die Konsole beobachten.
- Selbst verbinden und prüfen, ob die Welt vollständig geladen ist.
Schritt 4 ist der, den man übersieht. Wenn nach dem Update plötzlich eine leere Welt läuft oder der Port nicht mehr stimmt, ist meist die Konfiguration zurückgesetzt worden - dann trägst du world=, port= und password= erneut ein. Die Werte erklärt serverconfig.txt erklärt.
Was mit der Welt passiert
Bei einem normalen Versionswechsel bleibt die Welt erhalten und wird beim ersten Start auf das neue Format gehoben. Zwei Punkte solltest du trotzdem kennen:
- Die Konvertierung geht nur vorwärts. Eine Welt, die einmal unter der neuen Version gestartet wurde, lässt sich nicht mehr zuverlässig unter der alten spielen. Der Weg zurück ist das Backup von vorher.
- Neue Inhalte erscheinen oft nur in unerkundeten Gebieten. Neue Erze, Strukturen oder Biome tauchen in bereits generierten Bereichen nicht nachträglich auf.
Wer die neuen Inhalte vollständig sehen will, startet eine neue Welt - und behält die alte als gesicherte Datei. Wie du zwischen Welten wechselst, steht in Welt hochladen.
Besonderheit bei tModLoader
Auf einem modded Server hängt eine Kette zusammen, die vollständig passen muss:
- Die Terraria-Version, auf der tModLoader aufsetzt.
- Die tModLoader-Version selbst - sie muss auf Server und Client übereinstimmen.
- Die Mods, die zur tModLoader-Version passen müssen.
Das hat eine unbequeme Folge: tModLoader-Server sollte man nicht reflexartig aktualisieren. Erscheint ein neues Terraria, brauchen tModLoader und anschließend die Mods Zeit zum Nachziehen. Wer sofort aktualisiert, steht unter Umständen wochenlang ohne funktionierendes Modpack da.
Die bewährte Reihenfolge: warten, bis die eingesetzten Mods für die neue Fassung verfügbar sind - dann erst Server und Spieler gemeinsam umstellen. Details in tModLoader & Calamity.
Und bei TShock?
Auch TShock ist an eine bestimmte Terraria-Version gebunden. Nach einem Terraria-Update braucht es eine passende TShock-Fassung, bevor der Server wieder läuft.
Der Unterschied zu tModLoader: Für deine Spieler ändert sich nichts - sie nutzen den normalen Terraria-Client. Nur du als Betreiber musst die passende Fassung abwarten. Sichere vor dem Update zusätzlich die TShock-Konfiguration samt Benutzerkonten und Regionen, siehe TShock einrichten.
Häufige Fragen
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