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Was gesichert gehört
Terraria ist hier deutlich übersichtlicher als die meisten anderen Spiele. Drei Dinge reichen:
- Die Weltdatei mit der Endung
.wld- darin steckt die komplette Welt samt allem, was gebaut, abgebaut und gelagert wurde. - Die serverconfig.txt mit Weltnamen, Port, Passwort, Slots und Schwierigkeit.
- Bei tModLoader zusätzlich die Mod-Liste samt der Datei, die die aktivierten Mods festhält - siehe tModLoader & Calamity.
Neben der .wld liegt oft eine .wld.bak. Das ist die automatische Vorgängerfassung, die Terraria selbst anlegt - kein Ersatz für ein eigenes Backup, weil sie beim nächsten Speichern überschrieben wird. Sie kann aber retten, wenn die Hauptdatei beschädigt ist.
Ein wichtiger Unterschied zu anderen Spielen: Die Charaktere liegen nicht auf dem Server. In Terraria bringt jeder Spieler seinen Charakter selbst mit. Du sicherst also die Welt, nicht die Spielstände deiner Mitspieler.
Sicherung anlegen
- Server stoppen. Terraria schreibt die Welt beim Beenden - eine Sicherung im laufenden Betrieb erwischt sonst einen Zwischenstand.
- Per WebFTP oder SFTP verbinden.
- Die
.wld-Datei und dieserverconfig.txtherunterladen. - Lokal mit Datum benennen, etwa
terraria-2026-08-09.zip. - Server wieder starten.
Wenn ein Stopp gerade nicht geht, hilft ein Speicherbefehl über die Serverkonsole unmittelbar vor dem Download - dann ist der Stand auf der Platte aktuell. Welche Befehle es gibt, steht in Server-Befehle.
Backups sind bei uns durchgehend Self-Service. Es gibt keine automatischen Sicherungen - dafür entscheidest du selbst, was und wann gesichert wird, und die Datei liegt bei dir.
Wann sichern?
- Vor jedem Server-Update. Der wichtigste Zeitpunkt - siehe Server updaten.
- Vor Mod-Änderungen. Eine entfernte Mod nimmt ihre Blöcke und Gegenstände aus der Welt mit; das lässt sich nicht rückgängig machen.
- Vor dem Wechsel zwischen Vanilla, TShock und tModLoader.
- Vor großen Bosskämpfen - der Wall of Flesh, der die Welt dauerhaft ins Hardmode versetzt, oder der Mondherr.
- Nach großen Bauprojekten, in denen viele Stunden stecken.
Der vierte Punkt wird oft unterschätzt: Der Übergang ins Hardmode verändert die Welt unwiderruflich - Biome breiten sich aus und fressen sich durch bestehende Bauten. Wer den Zustand davor behalten will, sichert vorher.
Backup zurückspielen
- Server stoppen.
- Die aktuelle
.wldumbenennen statt zu löschen - falls die Sicherung doch nicht die richtige war. - Die gesicherte Weltdatei hochladen.
- Prüfen, dass der Dateiname zum
world=-Eintrag in derserverconfig.txtpasst. - Server starten.
Punkt 4 ist die häufigste Stolperfalle. Stimmt der Name nicht überein, findet der Server die Welt nicht - und erzeugt bei aktivem autocreate kommentarlos eine neue, leere. Das sieht nach Datenverlust aus, ist aber nur ein Namensproblem. Wie beides zusammenhängt, erklärt Welt hochladen.
Bei tModLoader zusätzlich beachten: Eine Welt aus einem modded Server lässt sich nicht in Vanilla laden. Der Mod-Stand muss zum Zeitpunkt der Sicherung passen.
Häufige Fragen
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