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Den passenden Domainnamen findenKriterien, Ideen und was tun, wenn der Wunschname vergeben ist

Der Name ist die eine Entscheidung bei einer Domain, die sich später kaum korrigieren lässt: Er steht auf Visitenkarten, in Mailadressen, in Links und im Kopf deiner Besucher. Diese Anleitung zeigt, woran du einen guten Domainnamen erkennst, wie du auf Ideen kommst und was du tust, wenn der Wunschname schon weg ist.

Kurz & diktierbarMarkenrecht prüfenAlternativen findenVerfügbarkeit testen

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Woran du einen guten Domainnamen erkennst

Ein guter Name funktioniert in drei Situationen: geschrieben, gesprochen und erinnert. Daraus ergeben sich ein paar Faustregeln:

  • Kurz. Je kürzer, desto weniger Tippfehler. Zwei Wörter sind gut, vier sind zu viel.
  • Diktierbar. Sag den Namen am Telefon. Musst du ihn buchstabieren oder Bindestriche erklären, ist er nicht ideal.
  • Eindeutig geschrieben. Wörter mit mehreren Schreibweisen (Foto oder Photo, Café oder Cafe) kosten Besucher. Sicher dir im Zweifel beide Varianten.
  • Ohne Zahlen und Bindestriche, außer sie gehören fest zum Namen. Beide gehen beim Weitersagen gern verloren.
  • Zukunftsfest. Ein Name wie minecraft-survival-server passt nicht mehr, wenn dein Clan später ein anderes Spiel spielt. Ein Markenname wächst mit.

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Umlaute, Groß- und Kleinschreibung

Domains unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung - DeinClan.de und deinclan.de sind dieselbe Adresse. Für die Werbung darfst du die Großbuchstaben trotzdem nutzen, das macht zusammengesetzte Namen lesbarer.

Umlaute sind seit 2004 bei .de möglich, machen aber bei E-Mail-Adressen bis heute Probleme. Bewährt hat sich: die ausgeschriebene Variante (mueller.de) als Hauptdomain, die Umlautvariante höchstens als Weiterleitung. Hintergründe stehen unter Umlautdomains & IDN.

Wie du auf Ideen kommst

Wenn der naheliegende Name vergeben ist, helfen diese Muster weiter:

  • Name plus Tätigkeit: schmidt-elektro, laura-fotografie.
  • Name plus Ort: pizzeria-bonn, clanname-nord.
  • Ein Verb davor: play, join, get oder hallo - etwa playdeinclan.
  • Ein Kunstwort: Zwei Silben, gut auszusprechen, ohne feste Bedeutung. Solche Namen sind fast immer frei und lassen sich als Marke schützen.
  • Abkürzungen nur dann, wenn deine Zielgruppe sie schon kennt.

Schreib zehn Kandidaten auf und prüfe sie alle auf einmal. Häufig ist der dritte Vorschlag am Ende der beste.

Die passende Endung

Die Endung entscheidet mit darüber, wie dein Name wirkt. Für Projekte mit deutschem Publikum ist .de das erwartete Signal, für internationale Projekte .com. .eu, .at und .ch eignen sich, wenn dein Publikum klar in der jeweiligen Region sitzt.

Ist der Name nur bei einer Endung frei, lohnt der Blick, wer die andere nutzt: Steht dort ein aktives Projekt mit ähnlichem Thema, wirst du dauerhaft verwechselt. Eine ausführliche Entscheidungshilfe gibt .de oder .com.

Markenrecht prüfen, bevor du registrierst

Eine freie Domain heißt nicht, dass du den Namen auch nutzen darfst. Verletzt er eine eingetragene Marke oder einen geschützten Firmennamen, drohen Abmahnung und die Herausgabe der Domain - und die bereits gedruckten Flyer sind dann wertlos.

Eine erste Prüfung ist kostenlos: Das DPMAregister des Deutschen Patent- und Markenamts und die Datenbank des EU-Markenamts EUIPO zeigen eingetragene Marken. Suche dort nach deinem Namen und nach ähnlich klingenden Varianten. Bei einem geschäftlichen Projekt ist zusätzlich ein Blick ins Handelsregister sinnvoll.

Wenn der Wunschname vergeben ist

  • Andere Endung - aber nur, wenn unter der vergebenen nichts Verwechselbares läuft.
  • Abwandlung mit einem der Muster oben.
  • Auf den Ablauf hoffen lohnt selten. Aktiv genutzte Domains werden fast immer verlängert.
  • Den Inhaber fragen. Seit der DSGVO zeigt das öffentliche WHOIS kaum noch Kontaktdaten. Liegt unter der Domain eine Website, steht der Kontakt dort im Impressum. Was die DENIC bei .de herausgibt, erklärt Domain-Inhaber & Admin-C.

Hast du deinen Namen, sicher ihn zügig. Eine Domain gehört dem, der sie zuerst registriert - bei uns prepaid und ohne Vertrag.

Häufige Fragen

Ein guter Name ist kurz, lässt sich am Telefon ohne Buchstabieren durchgeben, hat nur eine naheliegende Schreibweise und kommt ohne Zahlen und Bindestrich-Ketten aus. Schreib mehrere Kandidaten auf und prüfe sie gemeinsam.

Technisch nicht, praktisch oft: Beim Weitersagen gehen sie verloren. Ein Bindestrich ist in Ordnung, wenn er zwei Wörter lesbarer trennt. Mehrere Bindestriche solltest du vermeiden.

Ja, zumindest grob. Eine freie Domain heißt nicht, dass der Name frei von Marken ist. Das DPMAregister und die Datenbank der EUIPO zeigen eingetragene Marken kostenlos.

Prüfe eine andere Endung, sofern dort nichts Verwechselbares läuft, oder wandle den Namen ab - mit Ort, Tätigkeit oder einem vorangestellten Verb. Steht unter der vergebenen Domain eine Website, kannst du den Inhaber über das Impressum fragen.

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