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Was ist eine Domain?Aufbau, TLD, DNS und Registry einfach erklärt

Eine Domain ist die Adresse, unter der deine Webseite, dein Server oder deine E-Mail erreichbar ist. Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Domain aufgebaut ist, was hinter den Kulissen passiert und welche Begriffe du bei der Registrierung wirklich brauchst.

DNSTop-Level-DomainRegistry & Registrar

Die kurze Antwort

Eine Domain ist ein menschenlesbarer Name für eine technische Adresse im Internet. Statt 185.119.117.42 tippst du mainhoster.de. Übersetzt wird das vom Domain Name System (DNS) - dem Telefonbuch des Internets.

Eine Domain ist damit kein Speicherplatz und keine Webseite. Sie ist ausschließlich der Name. Wo die Inhalte liegen, entscheidet erst der DNS-Eintrag, den du für die Domain setzt - er kann auf einen Webspace, einen vServer oder einen Gameserver zeigen.

Wie eine Domain aufgebaut ist

Domains werden von rechts nach links gelesen. Am Beispiel shop.deinefirma.de:

TeilBezeichnungWer vergibt sie?
.deTop-Level-Domain (TLD)Die Registry - bei .de die DENIC
deinefirmaSecond-Level-DomainDu, bei der Registrierung
shopThird-Level-Domain / SubdomainDu, jederzeit selbst

Registrieren kannst du immer die Kombination aus Second-Level-Domain und TLD - also deinefirma.de. Alles davor sind Subdomains, die du kostenlos und beliebig oft selbst anlegst.

Welche Arten von Top-Level-Domains es gibt

  • ccTLD (country code TLD): Länderendungen wie .de, .at, .ch, .eu. Sie signalisieren Zielmarkt und Herkunft - für ein deutsches Publikum die naheliegende Wahl.
  • gTLD (generic TLD): die klassischen generischen Endungen .com, .net, .org, .info, .biz. International verständlich, keine geografische Aussage.
  • new gTLD: seit 2013 hunderte neue Endungen wie .shop, .dev oder .berlin. Sie sind beschreibend, aber weniger verbreitet - Nutzer tippen im Zweifel .de dahinter.

Welche Endung zu dir passt, klärt der Ratgeber .de oder .com.

Was beim Aufruf technisch passiert

Gibst du eine Domain in den Browser ein, laufen in Sekundenbruchteilen mehrere Schritte ab:

  1. Der Resolver deines Providers prüft, ob er die Antwort schon zwischengespeichert hat.
  2. Wenn nicht, fragt er einen Root-Nameserver, welcher Server für .de zuständig ist.
  3. Der TLD-Nameserver nennt die für deine Domain hinterlegten autoritativen Nameserver.
  4. Diese liefern den eigentlichen Eintrag - zum Beispiel den A-Record mit der IPv4-Adresse des Servers.

Jede Antwort trägt eine TTL (Time to live) in Sekunden. Bis sie abgelaufen ist, liefern Resolver die zwischengespeicherte Antwort aus. Genau deshalb wirken DNS-Änderungen nicht sofort. Bei MainHoster.de sind pro Domain 4 redundante Nameserver kostenfrei dabei.

Registry, Registrar und Registrant

Drei Rollen, die in jeder Domain-Diskussion vorkommen:

  • Registry: betreibt eine Top-Level-Domain und führt die zentrale Datenbank. Für .de ist das die DENIC eG in Frankfurt, für .com Verisign.
  • Registrar: der Anbieter, über den du registrierst - technisch angebunden an die Registry, meist über das Protokoll EPP. MainHoster.de tritt für dich in dieser Rolle auf.
  • Registrant: der Domain-Inhaber. Das bist du - rechtlich und wirtschaftlich Eigentümer der Domain, unabhängig davon, über welchen Registrar sie läuft.

Deshalb ist ein Anbieterwechsel jederzeit möglich: Beim Domainumzug wechselt nur der Registrar, nicht der Inhaber.

Miete oder Kauf?

Eine Domain wird nicht gekauft, sondern für eine Laufzeit konnektiert - üblich ist ein Jahr. Solange du verlängerst, behältst du das Nutzungsrecht dauerhaft; niemand kann sie dir wegnehmen. Läufst du aus, wird sie nach einer Karenzzeit wieder frei.

Bei MainHoster.de läuft das über Prepaid: Du zahlst aus deinem Guthaben, es gibt keine Vertragsbindung, keine automatische Verlängerung und keine Mahnungen. Die Kehrseite ist, dass du die Verlängerung selbst im Webinterface anstößt - lege dir dafür rechtzeitig eine Erinnerung an.

Domain, URL, Hosting - der Unterschied

  • Domain: der Name, zum Beispiel deinefirma.de.
  • URL: die vollständige Adresse inklusive Protokoll und Pfad, zum Beispiel https://deinefirma.de/kontakt.
  • Hosting: der Speicherplatz, auf dem die Dateien liegen - bei uns Webspace oder vServer.
  • DNS: die Verbindung zwischen beidem. Ohne passenden Eintrag zeigt die Domain ins Leere.

Du kannst eine Domain auch ohne Hosting registrieren - etwa um einen Namen zu sichern, eine Weiterleitung einzurichten oder nur E-Mail darüber laufen zu lassen.

Häufige Fragen

Eine Domain ist ein merkbarer Name, den das Domain Name System (DNS) in die technische Adresse eines Servers übersetzt - zum Beispiel mainhoster.de statt 185.119.117.42.

Nein. Eine Domain lässt sich auch allein registrieren, etwa um einen Namen zu sichern, eine Weiterleitung einzurichten oder nur E-Mail darüber zu betreiben. Sobald eine Webseite dahinter liegen soll, brauchst du zusätzlich Speicherplatz - Webspace oder einen vServer.

Nein. Domains werden für eine Laufzeit konnektiert, üblich ist ein Jahr. Solange du rechtzeitig verlängerst, kannst du sie unbegrenzt behalten. Endet die Laufzeit ohne Verlängerung, wird die Domain nach einer Karenzzeit wieder frei.

Bei .de sind 1 bis 63 Zeichen erlaubt, gerechnet ohne die Endung. Zulässig sind Buchstaben, Ziffern, Bindestriche sowie Umlaute und weitere Sonderzeichen als IDN. Ein Bindestrich darf nicht am Anfang oder Ende stehen.

Die Domain registrierst du beim Registrar und zahlst dafür einen Jahrespreis. Subdomains wie shop.deinefirma.de legst du danach selbst an - beliebig viele und ohne zusätzliche Kosten.

Die DENIC eG mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist die Registry für .de, führt die zentrale Datenbank und betreibt die Nameserver der Endung. Registriert wird nicht direkt bei der DENIC, sondern über einen Registrar.

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Domains gibt es bei MainHoster.de ab 6,49 € im Jahr - prepaid, ohne Vertragsbindung und mit 4 redundanten Nameservern.

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