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Aktuellen Seed anzeigen
Den Seed deiner laufenden Welt zeigst du mit dem Befehl /seed im Spiel oder in der Server-Konsole an. Notiere ihn, falls du die Welt später exakt nachbauen möchtest.
Neuen Seed setzen
Minecraft generiert eine Welt nur einmal - beim ersten Start. Um eine neue Welt mit deinem Wunsch-Seed zu erzeugen, gehst du so vor:
- Server stoppen.
- Alte Welt sichern: Lade den bestehenden Welt-Ordner per SFTP herunter oder verschiebe ihn - siehe Backups erstellen.
- Öffne die
server.propertiesund trage beilevel-seed=deinen Seed ein, z. B.level-seed=12345oder einen Text-Seed. - Lösche den bestehenden Welt-Ordner (Standard:
world) bzw. benenne ihn um. - Starte den Server - er generiert die Welt neu mit deinem Seed.
Wichtig zu wissen
Ein Seed wirkt nur bei der Neugenerierung - eine bestehende Welt ändert ihren Seed nicht rückwirkend. Deshalb ist das Löschen bzw. Umbenennen des alten Welt-Ordners nötig. Sichere die alte Welt vorher unbedingt, falls du sie behalten willst. Möchtest du nur einen bestimmten Bereich neu generieren, gibt es dafür spezielle Plugins auf Paper.
Die alte Welt behalten statt löschen
Den Welt-Ordner zu löschen ist der schnellste Weg zu einer neuen Karte - und der einzige, der sich nicht rückgängig machen lässt. Der bessere Ablauf kostet eine Minute mehr und lässt dir jede Tür offen:
- Server stoppen.
- Den Welt-Ordner per WebFTP oder SFTP herunterladen. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service, siehe Backups erstellen.
- Den Ordner auf dem Server umbenennen statt zu löschen - etwa in
world_alt. - Neuen Seed in der server.properties eintragen und starten.
Gefällt die neue Karte nicht, benennst du zurück und bist wieder am Ausgangspunkt. Beachte dabei, dass zu einer Welt drei Ordner gehören: die Überwelt, der Nether und das End. Bei Vanilla heißen sie world, world_nether und world_the_end; unter Paper liegen sie ebenfalls getrennt. Wer nur den ersten anfasst, bekommt eine neue Überwelt mit altem Nether.
Was mit dem Fortschritt passiert
Ein neuer Seed bedeutet eine neue Welt - und damit sind alle Bauwerke weg. Was dagegen nicht verloren geht, sind die Spielerdaten: Inventare, Erfahrungspunkte und Fortschritte liegen getrennt und wandern mit, wenn du die entsprechenden Dateien behältst.
Für eine Community ist das ein wichtiger Unterschied. Wer den Seed wechselt, kündigt das am besten mit Vorlauf an und stellt klar, ob die Spieler ihre Sachen behalten. Nichts ärgert eine Runde mehr als ein überraschender Neuanfang - und nichts hält sie besser bei Laune als ein angekündigter Wechsel mit erhaltenem Inventar.
Ein Mittelweg, den viele übersehen: die alte Welt als zweite Welt weiterlaufen zu lassen. Mit einem Multiworld-Plugin auf Paper bleiben beide erreichbar - mehr dazu unter mehrere Welten.
Seeds gezielt aussuchen
Statt es dem Zufall zu überlassen, kannst du einen Seed vorher prüfen. Kartenwerkzeuge im Netz zeigen zu einer Kombination aus Seed und Minecraft-Version, wo Biome, Dörfer, Festungen und Bastionen liegen. Gerade für einen Server lohnt sich das: Ein Startbereich mit mehreren Biomen in Laufweite ist deutlich angenehmer als ein Spawn mitten im Ozean.
Zwei Punkte solltest du dabei beachten. Erstens: Ein Seed liefert nur bei derselben Minecraft-Version dieselbe Welt - zwischen den Versionen ändert sich die Weltgenerierung. Zweitens: Forge- und Fabric-Modpacks bringen oft eigene Weltgeneratoren mit; dort erzeugt derselbe Seed etwas völlig anderes als in Vanilla.
Übrigens funktionieren auch Wörter als Seed - Minecraft rechnet sie in eine Zahl um. Ein einprägsamer Seed hat für eine Community durchaus Charme, weil sich alle daran erinnern.
Häufige Fragen
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