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SkyFactory Server mietenSkyblock mit Automatisierung - winzige Welt, großes Tick-Budget

SkyFactory startet dich mit einem Baum und einem Eimer Wasser auf einer Insel im Nichts. Alles Weitere entsteht aus Sieben, Generatoren und Automatisierung. Für den Server ergibt das ein ungewöhnliches Profil: Die Welt bleibt winzig, aber die Zahl gleichzeitig existierender Gegenstände kann jedes Tick-Budget sprengen.

Skyblock im VoidSkyFactory 4 & 5ForgeItem-Entities als EngpassUnbegrenzte Slots

Steckbrief SkyFactory

Aktuelle Ausgabe SkyFactory 5 - Minecraft 1.19.2 mit Forge, Java 17
Vorgänger SkyFactory 4 - Minecraft 1.12.2 mit Forge, Java 8; weiterhin stark gespielt
Spielprinzip Skyblock: Start auf einer Insel im Void, Fortschritt über Sieben und Automatisierung
Weltgenerator über die Mod Topography und den Eintrag generator-settings - nicht über level-type
Welttypen SkyFactory 4 bringt über 30 Presets mit (Classic, Skygrid, Compactsky, Sea World und weitere)
Quelle CurseForge - im Panel per Klick installierbar
Weltgröße sehr klein - es wird kaum Gelände generiert
Engpass Item-Entities und Tickzeit, nicht Speicherplatz
Empfohlener Tarif Paket L - das Pack nennt 6 GB als Mindestzuweisung

Veröffentlicht am

SkyFactory Server mieten

Prepaid ab 2,95€ / Monat, unbegrenzte Slots, keine Laufzeit. Der passende Tarif steht unten in der RAM-Matrix.

Tarife & Preise

Der Weltgenerator - hier entscheidet sich alles

Bei keinem anderen Pack ist der erste Serverstart so folgenreich wie bei SkyFactory. Ein Skyblock-Pack braucht eine Void-Welt: keinen Boden, keine Biome, nur eine Startinsel. Wird der Server mit den Standardwerten gestartet, entsteht stattdessen eine ganz normale Minecraft-Welt - und das gesamte Spielprinzip ist dahin, weil jeder Rohstoff einfach abgebaut werden kann.

Hier liegt die verbreitetste Fehlannahme: Gesteuert wird das nicht über level-type, sondern über die Mod Topography, die SkyFactory mitbringt. Sie liest ihr Preset aus dem Eintrag generator-settings in der server.properties. Für die klassischen Inselwelten bleibt level-type dabei auf DEFAULT stehen:

level-type=DEFAULT
generator-settings={"Topography-Preset":"Sky Factory 4"}

Der Preset-Name in Anführungszeichen entscheidet über die Startwelt. SkyFactory 4 bringt über 30 davon mit - von der klassischen Insel über Sea World und Stone Factory bis Lava Factory. Einzelne Sondertypen weichen ab und setzen zusätzlich ein eigenes level-type, etwa skygrid oder compactsky; letzteres nimmt im Preset noch eine Größe entgegen. Die gültigen Namen deiner Ausgabe stehen in der Pack-Beschreibung auf CurseForge - übernimm sie von dort, sie unterscheiden sich zwischen SkyFactory 4 und 5.

Entscheidend ist die Reihenfolge: Der Eintrag muss stehen, bevor die Welt zum ersten Mal erzeugt wird. Wurde bereits eine normale Welt angelegt, hilft kein nachträglicher Wechsel - bereits generierte Chunks bleiben, wie sie sind. Dann bleibt nur, den Weltordner zu löschen und neu zu starten. Solange noch niemand gebaut hat, ist das in zwei Minuten erledigt; nach zwei Wochen Spielzeit ist es ärgerlich. Welche Zeilen der Datei was tun, erklärt server.properties.

Warum eine winzige Welt trotzdem den Server auslastet

SkyFactory-Welten belegen kaum Speicherplatz - es wird schlicht fast kein Gelände generiert. Ausgerechnet dieses Pack bringt Server aber regelmäßig ins Straucheln, und zwar über einen Weg, den man bei einer leeren Welt nicht erwartet: Item-Entities.

Das Spielprinzip besteht darin, Material zu vervielfachen. Cobblestone-Generatoren produzieren ununterbrochen, Siebe zerlegen Kies in Erze, Bäume werden automatisch gefällt und verarbeitet. Läuft dabei irgendwo eine Kette voll oder fehlt ein Abnehmer, fallen die Gegenstände auf den Boden - und jeder einzelne davon ist ein Entity, das der Server in jedem Tick berechnet. Ein paar tausend liegengebliebene Items reichen, um die TPS spürbar zu drücken.

Der Effekt tritt typischerweise auf, wenn niemand hinschaut: über Nacht, während die Chunks geladen bleiben. Die Gegenmaßnahmen sind aber einfach - Überläufe konsequent in Lava oder eine Void-Entsorgung leiten, Automatisierungen nur so schnell laufen lassen wie ihre Abnehmer, und bei Verdacht in der Konsole die Entity-Zahl prüfen. Wie das geht, steht in Lag und TPS.

SkyFactory 4 oder 5?

SkyFactory 5 ist die aktuelle Ausgabe, gebaut auf Minecraft 1.19.2 mit Forge und Java 17. Sie ist die naheliegende Wahl für eine neue Runde.

SkyFactory 4 läuft weiterhin auf vielen Servern, und das aus einem nachvollziehbaren Grund: Es steht auf Minecraft 1.12.2, hat sich über Jahre gesetzt und gilt vielen als das rundere Erlebnis. Der Preis dafür ist derselbe wie bei RLCraft - du musst die Java-Version auf Java 8 stellen, weil Forge für 1.12.2 mit Java 17 oder 21 nicht startet. Im Webinterface geht das unter Startup im Feld Docker Image.

Für den Server unterscheiden sich beide sonst kaum: kleine Welt, moderater Speicherbedarf, Tickzeit als Engpass. Die Entscheidung ist eine des Geschmacks, nicht der Technik.

Welcher Tarif für SkyFactory?

Die Schwellen unten gelten für dieses Pack - ein leichtes Vanilla+-Pack und ein Kitchen-Sink-Pack mit hundert laufenden Maschinen verhalten sich völlig unterschiedlich. Ein Upgrade ist jederzeit ohne Datenverlust möglich, du zahlst nur die Differenz.

Runde Tarif RAM Preis Warum
Solo oder zu zweit Paket M 4 GB 5,95€ / Monat Läuft, liegt mit 4 GB aber unter den 6 GB, die als Mindestzuweisung genannt werden.
3-8 Spieler Paket L 8 GB 11,95€ / Monat Der Regelfall - mehrere Inseln mit dauerhaft laufenden Generatoren, klar über der Mindestempfehlung.
Ab 10 Spielern Paket XL 16 GB 21,95€ / Monat Viele parallele Inseln, die alle gleichzeitig produzieren.
Speicherplatz Paket M 4 GB 5,95€ / Monat Selbst das kleinste sinnvolle Paket hat reichlich Reserve - die Welt bleibt winzig.

Der Arbeitsspeicher wird über -XX:MaxRAMPercentage anteilig aus dem Tarif bezogen - ein festes -Xmx musst du nicht pflegen. Grundsätzliches dazu steht in der RAM-Empfehlung.

SkyFactory auf dem Server einrichten

  1. Entscheiden, welche Ausgabe gespielt wird - SkyFactory 5 auf 1.19.2 oder SkyFactory 4 auf 1.12.2.
  2. Server im Webinterface stoppen.
  3. Im geführten Setup Forge wählen und die Ausgabe über den CurseForge-Installer suchen.
  4. Unter Startup die Java-Version setzen: Java 17 für SkyFactory 5, Java 8 für SkyFactory 4.
  5. Vor dem ersten Start in der server.properties das Topography-Preset setzen: generator-settings={"Topography-Preset":"..."} mit dem Preset-Namen deiner Ausgabe, level-type bleibt dabei in der Regel auf DEFAULT.
  6. Server starten, in der Konsole auf Done warten und prüfen, dass die Startinsel im Nichts steht - nicht auf einer normalen Landschaft.

Typische Stolperfallen bei SkyFactory

Normale Welt statt Skyblock-Insel

Ursache: In der server.properties fehlte beim ersten Start das Topography-Preset unter generator-settings. Ohne den Eintrag erzeugt der Server eine gewöhnliche Welt - auch dann, wenn level-type korrekt auf DEFAULT steht.

Lösung: Wert laut Pack-Beschreibung setzen, Weltordner löschen und neu erzeugen lassen. Ein nachträglicher Wechsel repariert bestehende Chunks nicht.

TPS brechen über Nacht ein

Ursache: Automatisierungen produzieren ohne Abnehmer weiter; die überzähligen Gegenstände liegen als Entities in geladenen Chunks.

Lösung: Überläufe konsequent entsorgen, Produktionsraten an die Abnehmer anpassen und die Entity-Zahl in der Konsole prüfen.

SkyFactory 4 startet nicht

Ursache: Der Server läuft auf Java 17 oder 21. Forge für Minecraft 1.12.2 kommt damit nicht zurecht.

Lösung: Unter Startup auf Java 8 umstellen und neu starten - siehe Java-Version ändern.

Spieler fallen beim Beitritt ins Void

Ursache: Der Spawnpunkt liegt neben der Startinsel, weil die Welt ohne passende Spawn-Insel erzeugt wurde.

Lösung: Spawnpunkt auf die Insel setzen oder die Welt neu erzeugen lassen. Bei frischen Runden ist das Neuerzeugen der schnellere Weg.

Häufige Fragen zu SkyFactory

Als Mindestzuweisung werden für SkyFactory 6 GB genannt - damit ist Paket L mit 8 GB die passende Größe für den Regelfall. Paket M mit 4 GB trägt eine Runde zu zweit, liegt aber unter dieser Empfehlung. Der Engpass ist bei SkyFactory ohnehin die Tickzeit durch Item-Entities, nicht der Arbeitsspeicher.

Weil das Topography-Preset gefehlt hat. SkyFactory steuert die Startwelt über den Eintrag generator-settings in der server.properties, nicht über level-type - dieses bleibt bei den Inselwelten auf DEFAULT. Der Eintrag muss stehen, bevor die Welt erzeugt wird; danach hilft nur Löschen und neu erzeugen.

SkyFactory 5 läuft auf Minecraft 1.19.2 und braucht Java 17. SkyFactory 4 steht auf 1.12.2 und braucht Java 8 - unter Java 17 oder 21 startet es nicht.

Weil liegengebliebene Gegenstände als Entities in jedem Tick berechnet werden. Cobblestone-Generatoren und Siebe produzieren ohne Abnehmer weiter, und die überzähligen Items sammeln sich am Boden. Überläufe zu entsorgen löst das Problem meist sofort.

Nein. Da kaum Gelände generiert wird, bleiben SkyFactory-Welten sehr klein. Selbst Paket M mit 30 GB NVMe bietet reichlich Reserve für eigene Sicherungen.