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RLCraft Server mietenDas härteste Survival-Pack - und der Java-8-Sonderfall

RLCraft macht aus Minecraft ein gnadenloses Survival-Spiel: Durst, Temperatur, gebrochene Knochen, Drachen und Lycanites-Monster, die dich in der ersten Nacht zuverlässig erledigen. Technisch ist es ein Sonderfall - das Pack steht auf Minecraft 1.12.2 und braucht deshalb Java 8, nicht Java 17 oder 21.

Minecraft 1.12.2ForgeJava 8 zwingendHardcore-SurvivalUnbegrenzte Slots

Steckbrief RLCraft

Minecraft-Version 1.12.2
Mod-Loader Forge (die klassische 1.12.2-Reihe, kein NeoForge)
Java Java 8 - unter Java 17 oder 21 startet der Server nicht
Spielprinzip Hardcore-Survival mit Durst, Temperatur, Verletzungssystem und Drachen
Quelle CurseForge - im Panel per Klick installierbar
Prägende Mods Ice and Fire, Lycanites Mobs, SpartanWeaponry, First Aid, Toughness
Weltgenerator level-type=BIOMESOP - Großschreibung, vor der ersten Weltgenerierung setzen
Besonderheit CPU-lastig statt mod-lastig - viele aktive Mobs pro Chunk
Empfohlener Tarif Paket L - als Mindestzuweisung werden verbreitet 6 GB genannt

Veröffentlicht am

RLCraft Server mieten

Prepaid ab 2,95€ / Monat, unbegrenzte Slots, keine Laufzeit. Der passende Tarif steht unten in der RAM-Matrix.

Tarife & Preise

Warum RLCraft technisch aus der Reihe fällt

Fast alle aktuellen Modpacks laufen auf Minecraft 1.20 oder 1.21 und verlangen Java 17 oder 21. RLCraft nicht: Das Pack ist auf 1.12.2 gebaut und dort geblieben, weil die prägenden Mods - allen voran Ice and Fire und Lycanites Mobs - in dieser Fassung ihren bekannten Umfang haben. Ein Port auf neuere Stände würde das Spielgefühl verändern.

Für den Server heißt das: Du musst die Java-Version aktiv nach unten stellen. Forge für 1.12.2 reagiert empfindlich auf zu neue Java-Laufzeiten und startet unter Java 17 oder 21 in aller Regel gar nicht. Im Webinterface findest du die Einstellung unter Startup im Feld Docker Image - dort Java 8 wählen, Server stoppen, neu starten. Die Hintergründe stehen in Java-Version ändern.

Ein zweiter Punkt fällt Umsteigern auf: Bei 1.12.2-Packs bringt das Panel keinen automatischen Versionswechsel auf einen neueren Minecraft-Stand mit, der RLCraft überleben würde. Wer RLCraft spielt, bleibt bei 1.12.2 - das ist kein Mangel, sondern Teil des Pakets.

Was RLCraft auf dem Server auslastet

RLCraft ist kein Automatisierungs-Pack. Es gibt keine ME-Netzwerke und keine Fabrikketten, die im Hintergrund Ticks verbrennen. Die Last kommt von woanders: Mobs. Lycanites setzt eigene Spawn-Regeln, Ice and Fire streut Drachen und deren Höhlen über die Welt, und in Ereignissen wie einer Lycanites-Invasion stehen plötzlich dutzende Entities gleichzeitig um die Spieler herum.

Damit verschiebt sich das Bild gegenüber Kitchen-Sink-Packs wie ATM9: RLCraft braucht weniger Arbeitsspeicher, aber mehr durchgehende Rechenleistung pro Kern. Genau darauf ist unsere Hardware ausgelegt - modded Minecraft wickelt die Welt im Kern über einen Thread ab, die Single-Core-Leistung entscheidet über die TPS.

Praktische Folge: Mehr RAM löst hier selten ein Ruckeln. Wenn die TPS einbrechen, lohnt der Blick auf die Zahl aktiver Entities in geladenen Chunks statt auf die Speicheranzeige. Wie du das misst, steht in Lag und TPS.

Weltgenerierung und server.properties

RLCraft erwartet einen eigenen Weltgenerator - wird die Welt mit den Standardwerten erzeugt, fehlen die typischen Biome und Strukturen, und das Pack fühlt sich schlicht falsch an. Verantwortlich dafür ist Biomes O' Plenty, und auf Minecraft 1.12.2 heißt der zugehörige Wert BIOMESOP. In die server.properties gehören beide Zeilen:

level-type=BIOMESOP
generator-settings=BIOMESOP

Die Schreibweise ist exakt einzuhalten - der Wert wird als Großschreibung erwartet und wirkt sonst nicht. Wer aus einer neueren Minecraft-Version kommt, stolpert hier: Ab 1.15 heißt derselbe Generator biomesoplenty in Kleinschreibung, für RLCraft auf 1.12.2 ist das falsch. Ergänzend erwartet die Mod in config/biomesoplenty/terraingen.cfg die Option, ihre Biome der Standardwelt hinzuzufügen.

Wichtig ist die Reihenfolge: Der Eintrag muss stehen, bevor die Welt zum ersten Mal erzeugt wird. Ist die Welt einmal mit dem falschen Generator angelegt, hilft nur Löschen und neu erzeugen - ein nachträglicher Wechsel wirkt sich nur auf neu generierte Chunks aus und hinterlässt sichtbare Kanten im Gelände. Welche Zeilen der Datei was bewirken, erklärt server.properties.

Welcher Tarif für RLCraft?

Die Schwellen unten gelten für dieses Pack - ein leichtes Vanilla+-Pack und ein Kitchen-Sink-Pack mit hundert laufenden Maschinen verhalten sich völlig unterschiedlich. Ein Upgrade ist jederzeit ohne Datenverlust möglich, du zahlst nur die Differenz.

Runde Tarif RAM Preis Warum
Solo oder zu zweit Paket M 4 GB 5,95€ / Monat Läuft, liegt mit 4 GB aber unter den 6 GB, die für RLCraft verbreitet als Minimum genannt werden.
3-10 Spieler Paket L 8 GB 11,95€ / Monat Der Regelfall. 8 GB fangen Mob-Ereignisse und mehrere gleichzeitig erkundete Gebiete ab.
Öffentlicher Server Paket XL 16 GB 21,95€ / Monat Wenn Spieler dauerhaft über die ganze Karte verteilt sind, sind viele Chunks gleichzeitig aktiv.
Bei Ruckeln Paket L 8 GB 11,95€ / Monat Mehr RAM hilft hier selten - die Last liegt bei den Entities auf der CPU.

Der Arbeitsspeicher wird über -XX:MaxRAMPercentage anteilig aus dem Tarif bezogen - ein festes -Xmx musst du nicht pflegen. Grundsätzliches dazu steht in der RAM-Empfehlung.

RLCraft auf dem Server einrichten

  1. Server im Webinterface stoppen.
  2. Im geführten Setup Forge wählen und RLCraft über den CurseForge-Installer suchen.
  3. Unter Startup das Docker Image auf Java 8 stellen. Das ist der entscheidende Schritt - mit Java 17 oder 21 startet RLCraft nicht.
  4. In der server.properties level-type=BIOMESOP und generator-settings=BIOMESOP eintragen - in genau dieser Schreibweise und bevor die Welt zum ersten Mal erzeugt wird.
  5. Server starten und in der Konsole auf Done warten.
  6. Mitspieler installieren dieselbe RLCraft-Version über CurseForge und verbinden sich über IP und Port.

Typische Stolperfallen bei RLCraft

Server startet nicht, Log endet abrupt

Ursache: Der Server läuft auf einer zu neuen Java-Version. Forge für 1.12.2 kommt mit Java 17 oder 21 nicht zurecht.

Lösung: Unter Startup das Docker Image auf Java 8 umstellen und neu starten. Weitere Startfehler in Server startet nicht.

Welt sieht aus wie Vanilla, keine RLCraft-Biome

Ursache: Die Welt wurde mit dem Standard-Weltgenerator erzeugt, weil level-type beim ersten Start noch nicht auf BIOMESOP stand - oder in falscher Schreibweise, etwa als biomesoplenty aus einer neueren Minecraft-Version.

Lösung: Beide Werte in Großschreibung eintragen, Weltordner löschen und neu erzeugen lassen. Ein nachträglicher Wechsel repariert bereits generierte Chunks nicht.

Massive Ruckler bei Mob-Ereignissen

Ursache: Lycanites-Invasionen und Drachenhöhlen setzen viele Entities gleichzeitig in geladene Chunks.

Lösung: Spawn-Raten in den Lycanites-Configs senken und die view-distance moderat halten. Mehr RAM hilft hier meist nicht - die Last liegt auf der CPU.

Spieler kommen nicht auf den Server

Ursache: Client und Server laufen auf unterschiedlichen RLCraft-Ständen; das Pack prüft die Mod-Liste beim Verbinden.

Lösung: Alle Mitspieler auf dieselbe Pack-Version bringen. Beim Update immer zuerst den Server, dann die Clients.

Häufige Fragen zu RLCraft

Java 8. RLCraft läuft auf Minecraft 1.12.2 mit der klassischen Forge-Reihe, und die startet unter Java 17 oder 21 in der Regel gar nicht. Im Webinterface stellst du das unter Startup im Feld Docker Image um.

Verbreitet werden 6 GB als Mindestzuweisung für RLCraft genannt - damit ist Paket L mit 8 GB die passende Größe für den Regelfall. Paket M mit 4 GB trägt eine Runde zu zweit, liegt aber unter dieser Empfehlung. Gegenüber modernen Kitchen-Sink-Packs wie ATM10 bleibt RLCraft trotzdem genügsam.

Weil RLCraft die CPU auslastet, nicht den Speicher. Lycanites-Invasionen und Drachenhöhlen bringen viele Entities gleichzeitig in geladene Chunks. Hier helfen niedrigere Spawn-Raten und eine moderate view-distance mehr als ein größerer Tarif.

Nein. Das Pack ist bewusst auf 1.12.2 gebaut, weil die prägenden Mods dort ihren vollen Umfang haben. Eine Portierung durch dich selbst ist nicht vorgesehen.

Ja, und in derselben Version. RLCraft gleicht die Mod-Liste beim Verbinden ab; ein abweichender Stand führt zur Ablehnung. Aktualisiere immer erst den Server, dann die Clients.

Nein, Sicherungen sind Self-Service. Du legst sie im Backup-Bereich des Webinterface an oder lädst die Welt per SFTP herunter. Bei einem Hardcore-Pack lohnt sich das besonders vor jedem Update.