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Pixelmon Server mietenFangen, kämpfen, tauschen - und warum Plugins hier anders laufen

Pixelmon ist streng genommen kein Modpack, sondern eine einzelne, sehr große Mod: Sie bringt hunderte Kreaturen mit eigenen Modellen, ein komplettes Kampfsystem, Arenen, Brutmechanik und Tausch nach Minecraft. Genau diese Bauweise entscheidet darüber, wie ein Pixelmon-Server eingerichtet und erweitert wird.

Minecraft 1.21.1NeoForgeJava 21Sidemods statt PluginsUnbegrenzte Slots

Steckbrief Pixelmon

Art einzelne große Mod, nicht mehrere hundert Einzel-Mods
Minecraft-Version 1.21.1 in den aktuellen Fassungen der 9er-Reihe
Mod-Loader NeoForge - ab Fassung 9.3.0 wird Forge nicht mehr verwendet
Java Java 21 - ab Fassung 9.3.0 vorausgesetzt
Ältere Runden Fassungen für Minecraft 1.12.2 sind weiter im Umlauf - für sie gilt Forge und Java 8
Bezug Server-Jar über pixelmonmod.com unterhalb des NeoForge-Links, dazu CurseForge
Erweiterungen Sidemods, keine Bukkit-Plugins
Besonderheit sehr große Modelle und Texturen - Last liegt stark beim Client
Empfohlener Tarif Paket M für private Runden, Paket L bis XL für öffentliche Server

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Pixelmon Server mieten

Prepaid ab 2,95€ / Monat, unbegrenzte Slots, keine Laufzeit. Der passende Tarif steht unten in der RAM-Matrix.

Tarife & Preise

Sidemods statt Plugins - der Unterschied, der überrascht

Wer Pixelmon-Server aus der Spielerperspektive kennt, erwartet oft dasselbe Baukastensystem wie auf einem Paper-Server: Plugin herunterladen, in den Ordner legen, fertig. So funktioniert Pixelmon nicht. Es ist eine Forge- beziehungsweise NeoForge-Mod, und ein Modloader-Server nimmt keine Bukkit-Plugins an.

Erweitert wird Pixelmon stattdessen über Sidemods - eigenständige Mods, die speziell für Pixelmon geschrieben wurden und Dinge wie zusätzliche Befehle, Turniere, Shops oder Verwaltungsfunktionen mitbringen. Sie kommen wie jede andere Mod in den mods/-Ordner, den du per SFTP oder über den Web-Dateimanager erreichst. Wichtig ist, dass die Sidemod zur eingesetzten Pixelmon-Fassung passt - hier ist die Kompatibilität enger als bei gewöhnlichen Plugins.

Für die Verwaltung heißt das auch: Rechte, Ränge und Wirtschaftssysteme laufen nicht über die bekannten Plugin-Namen aus der Paper-Welt, sondern über die Sidemods oder die Konfiguration von Pixelmon selbst. Wer einen öffentlichen Server plant, sollte das früh einplanen, nicht erst nach der Eröffnung.

Spawns und Konfiguration: das eigentliche Handwerk

Der größte Teil dessen, was einen Pixelmon-Server ausmacht, steckt nicht in server.properties, sondern in den eigenen Konfigurationsdateien der Mod. Pixelmon steuert über sie, welche Kreaturen wo, wann und wie häufig erscheinen - abhängig von Biom, Tageszeit und Umgebung.

Diese Dateien liegen im Server-Verzeichnis der Mod und lassen sich im Online-Editor oder per SFTP bearbeiten. Zwei Punkte, die regelmäßig übersehen werden: Änderungen greifen erst nach einem Neustart, und ein Syntaxfehler in einer dieser Dateien verhindert den Serverstart komplett. Vor größeren Anpassungen lohnt deshalb eine Sicherung der Konfiguration - nicht nur der Welt.

Für öffentliche Server kommen die üblichen Themen dazu: Wer darf bauen, wie werden Grundstücke geschützt, wie hältst du Griefing draußen. Die Grundlagen dafür stehen in Griefing-Schutz und Whitelist einrichten.

Server- und Client-Last sauber trennen

Pixelmon bringt hunderte animierte Modelle und hochauflösende Texturen mit. Das macht es zu einer der schwersten Mods überhaupt - auf dem Client. Spieler mit älteren Rechnern brauchen hier spürbar mehr Zuweisung als bei einem Vanilla+-Pack, und die Ladezeit beim ersten Start ist entsprechend lang.

Auf dem Server sieht die Rechnung anders aus. Dort zählen die Kreaturen als Entities in geladenen Chunks, dazu kommt die Kampf- und Spawn-Logik. Der Speicherbedarf bleibt dadurch moderater, als der Ruf der Mod vermuten lässt: Eine private Runde läuft komfortabel auf Paket M, für einen öffentlichen Server mit vielen gleichzeitig aktiven Spielern sind Paket L oder XL angemessen.

Wenn sich Spieler über Ruckler beschweren, während die Server-TPS bei 20 liegen, ist es fast immer die Client-Seite. Ein größerer Tarif ändert daran nichts - mehr Speicher im Minecraft-Launcher schon. Wie du beides auseinanderhältst, steht in Lag und TPS.

Welcher Tarif für Pixelmon?

Die Schwellen unten gelten für dieses Pack - ein leichtes Vanilla+-Pack und ein Kitchen-Sink-Pack mit hundert laufenden Maschinen verhalten sich völlig unterschiedlich. Ein Upgrade ist jederzeit ohne Datenverlust möglich, du zahlst nur die Differenz.

Runde Tarif RAM Preis Warum
2-5 Spieler, privat Paket M 4 GB 5,95€ / Monat Für eine private Runde ausreichend - die schwere Last liegt beim Client.
6-20 Spieler Paket L 8 GB 11,95€ / Monat Mehr aktive Kreaturen in geladenen Chunks, dazu parallele Kämpfe.
Öffentlicher Server Paket XL 16 GB 21,95€ / Monat Viele gleichzeitig aktive Spieler über die ganze Karte verteilt.
Solo oder zu zweit Paket M 4 GB 5,95€ / Monat Komfortabel; Paket S ist für Pixelmon zu knapp bemessen.

Der Arbeitsspeicher wird über -XX:MaxRAMPercentage anteilig aus dem Tarif bezogen - ein festes -Xmx musst du nicht pflegen. Grundsätzliches dazu steht in der RAM-Empfehlung.

Pixelmon auf dem Server einrichten

  1. Die gewünschte Pixelmon-Fassung heraussuchen und deren Minecraft-Version notieren.
  2. Server im Webinterface stoppen.
  3. Im geführten Setup NeoForge in der passenden Version wählen - aktuelle Pixelmon-Fassungen laufen nicht mehr auf Forge.
  4. Die Pixelmon-Mod per SFTP oder Web-Dateimanager in den mods/-Ordner legen, sofern sie nicht über den Installer verfügbar ist.
  5. Unter Startup das Docker Image auf Java 21 stellen - ab Pixelmon 9.3.0 vorausgesetzt. Nur für alte 1.12.2-Fassungen gilt stattdessen Java 8.
  6. Server starten, auf Done warten und danach die Spawn-Konfiguration anpassen - Änderungen greifen erst nach einem Neustart.

Typische Stolperfallen bei Pixelmon

Plugin lässt sich nicht installieren

Ursache: Pixelmon läuft auf einem Modloader. Bukkit- und Spigot-Plugins funktionieren dort grundsätzlich nicht.

Lösung: Nach einer passenden Sidemod suchen, die dieselbe Funktion abdeckt, und sie in den mods/-Ordner legen.

Server startet nach einer Config-Änderung nicht mehr

Ursache: Ein Syntaxfehler in einer der Pixelmon-Konfigurationsdateien bricht den Start ab.

Lösung: Die zuletzt geänderte Datei gegen die Sicherung prüfen oder löschen - Pixelmon legt sie beim nächsten Start neu an. Siehe Server startet nicht.

Sidemod bricht den Start ab

Ursache: Die Sidemod passt nicht zur eingesetzten Pixelmon-Fassung; die Kompatibilität ist enger als bei Plugins.

Lösung: Sidemod entfernen und eine Fassung suchen, die ausdrücklich für deine Pixelmon-Version freigegeben ist.

Spieler laden ewig oder stürzen beim Beitritt ab

Ursache: Die Modelle und Texturen der Mod brauchen auf dem Client viel Speicher.

Lösung: Im Launcher mehr Speicher zuweisen und die Sichtweite senken. Der Servertarif spielt hier keine Rolle.

Häufige Fragen zu Pixelmon

Nein, keine Bukkit- oder Spigot-Plugins. Pixelmon ist eine Mod und läuft auf einem Modloader. Erweitert wird über Sidemods, die in den mods-Ordner gelegt werden und zur eingesetzten Pixelmon-Fassung passen müssen.

NeoForge. Ab Fassung 9.3.0 setzt Pixelmon auf NeoForge statt auf Forge und verlangt zusätzlich Java 21; die aktuellen Fassungen der 9er-Reihe laufen auf Minecraft 1.21.1. Ältere Fassungen für Minecraft 1.12.2 nutzen dagegen noch das klassische Forge und brauchen Java 8.

Für eine private Runde mit bis zu fünf Spielern reicht Paket M mit 4 GB. Für öffentliche Server mit vielen gleichzeitig aktiven Spielern sind Paket L oder XL angemessen. Die schwere Last der Mod liegt beim Client, nicht auf dem Server.

In den eigenen Konfigurationsdateien der Mod im Serververzeichnis, nicht in der server.properties. Änderungen greifen nach einem Neustart; ein Syntaxfehler dort verhindert den Serverstart.

Ja, und in derselben Fassung wie der Server. Ohne die Mod ist eine Verbindung nicht möglich, weil sämtliche Inhalte auf beiden Seiten registriert sein müssen.