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Was ein DDoS-Angriff ist
Bei einem Distributed-Denial-of-Service-Angriff schicken viele Rechner gleichzeitig sinnlose Anfragen an ein Ziel. Es geht nicht darum, einzubrechen oder Daten zu stehlen - das Ziel soll schlicht überlastet und damit unerreichbar werden.
Für einen Gameserver bedeutet das: Der Server selbst läuft weiter, aber die Anbindung ist so verstopft, dass legitime Spieler nicht mehr durchkommen oder massive Verzögerungen erleben.
Gameserver trifft das überproportional oft. Der Grund ist banal: In kompetitiven Spielen gibt es Verlierer, und die Hemmschwelle ist niedrig - entsprechende Dienste sind leider leicht verfügbar.
Wie der Schutz funktioniert
Der Schutz sitzt vor dem Server, im Netz. Angriffsverkehr wird dort erkannt und herausgefiltert, bevor er die Anbindung des Servers erreicht - legitimer Spielverkehr läuft weiter durch.
Die entscheidende Kennzahl ist die Kapazität, die dabei aufgefangen werden kann. Bei uns sind das 250 GBit/s. Das ist die Größenordnung, in der übliche Angriffe gegen Gameserver liegen - der Filter greift also, bevor die Leitung dichtmacht.
- Der Schutz ist bei allen Gameservern enthalten und muss nicht zugebucht werden.
- Du musst nichts konfigurieren - es gibt keinen Schalter, den man vergessen kann.
- An deiner Adresse ändert sich nichts: Du verbindest weiter über dieselbe Adresse aus IP und Port.
Was Schutz nicht leisten kann
Ehrlichkeit gehört dazu - ein Netzwerkfilter löst nicht jedes Problem:
- Er schützt deinen eigenen Anschluss nicht. Wird die Heimleitung eines Spielers angegriffen, hilft der Schutz des Servers nicht. Genau deshalb ist ein gemieteter Server hier im Vorteil gegenüber dem Hosten zu Hause.
- Er ist keine Firewall im Sinne von Zugriffsregeln. Wer auf deinen Server darf, entscheidest du über Whitelist, Passwort und Bans im Spiel.
- Er ersetzt keine Backups. Ein Angriff kostet Erreichbarkeit, keine Daten - aber Sicherungen bleiben trotzdem deine Aufgabe, sie sind durchgehend Self-Service.
- Er verhindert kein Cheating und keine Griefer. Das sind Spielprobleme, keine Netzprobleme.
Warum das beim Selbsthosten fehlt
Wer den Server auf dem eigenen Rechner betreibt, gibt seine private IP-Adresse an alle Mitspieler weiter. Damit ist der eigene Anschluss angreifbar - und ein Angriff trifft dann nicht nur das Spiel, sondern die gesamte Internetverbindung des Haushalts.
Einen wirksamen Schutz dagegen gibt es an einem gewöhnlichen Privatanschluss nicht. Das ist neben Verfügbarkeit und Stromkosten das stärkste Argument gegen das Hosten zu Hause - der vollständige Vergleich steht in Mieten oder selbst hosten?.
Auf einem gemieteten Gameserver bekommen deine Mitspieler dagegen nur die Serveradresse zu sehen, nie deine private IP.
Was du selbst tun kannst
Ein paar Gewohnheiten senken das Risiko spürbar:
- RCON-Passwort sichern und nicht weitergeben - Fernsteuerung gehört nicht in Spielerhände.
- Adminrechte sparsam vergeben. Jeder zusätzliche Admin ist ein zusätzliches Risiko.
- Whitelist nutzen, wenn der Kreis ohnehin fest ist - siehe Whitelist einrichten.
- Regelmäßig sichern, damit ein Zwischenfall keine Wochen kostet.
Mehr zur Anbindung und zum Standort steht auf der Seite Rechenzentrum - die Gameserver stehen in Frankfurt am Main.
Häufige Fragen
Gameserver mit DDoS-Schutz
Acht Spiele mit inklusivem DDoS-Schutz von 250 GBit/s, unbegrenzten Slots und Prepaid ohne Kündigungsfrist - Standort Frankfurt am Main.
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