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Valheim Mods über BepInEx installierenFramework, plugins-Ordner und Versionsgleichstand

Praktisch jede Valheim-Mod setzt auf BepInEx auf - ein Framework, das die Mods lädt. Bei uns brauchst du es nicht selbst hochzuladen: Du schaltest den Servertyp im Panel per Klick auf BepInEx um und legst die Mods anschließend in den plugins-Ordner. Diese Anleitung zeigt den Ablauf und erklärt die eine Regel, an der die meisten scheitern.

BepInEx per Klickplugins-OrdnerVersionsgleichstand

Veröffentlicht am · zuletzt aktualisiert am

Warum überhaupt ein Framework?

Valheim kennt von Haus aus keine Mod-Unterstützung. BepInEx schiebt sich zwischen Spiel und Mods: Es klinkt sich beim Start ein und lädt alles, was im plugins-Ordner liegt. Deshalb ist es keine Mod, sondern die Voraussetzung für alle anderen.

Auf dem Server läuft dieselbe Logik wie beim Client - mit einem wichtigen Unterschied: Der Server braucht nur die Mods, die tatsächlich in die Spielwelt eingreifen. Reine Anzeige- oder Komfort-Mods, die nur beim Spieler wirken, gehören nicht auf den Server.

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Server- oder Client-Mod?

Diese Unterscheidung erspart viel Ärger. Grob gilt:

  • Beidseitig - alles, was die Welt verändert: neue Bauteile, geänderte Werte, zusätzliche Inhalte. Server und alle Spieler brauchen die Mod.
  • Nur beim Spieler - Karten-Erweiterungen, Anzeigen, Kameraeinstellungen. Der Server bleibt außen vor.
  • Nur auf dem Server - selten, etwa Verwaltungswerkzeuge.

Auf der Seite jeder Mod steht in der Regel dabei, was gilt. Im Zweifel gehört sie auf beide Seiten - das ist der sichere Weg.

Installation Schritt für Schritt

  1. Servertyp auf BepInEx umstellen. Im Gameserver-Panel wählst du unter Servertyp BepInEx und bestätigst - das Framework wird eingerichtet, ohne dass du eine Datei anfasst. Den Fortschritt siehst du live, das Install-Log kannst du dabei öffnen.
  2. Einmal starten und wieder stoppen. Dabei entsteht die Ordnerstruktur, unter anderem der plugins-Ordner.
  3. Mods einsortieren. Die Mod-Dateien in den plugins-Ordner legen - per WebFTP oder, bei vielen Dateien schneller, per SFTP.
  4. Starten und prüfen. Beim Start meldet BepInEx in der Konsole, welche Mods es geladen hat - die verlässlichste Kontrolle.

Bringt eine Mod eine eigene Konfigurationsdatei mit, entsteht sie meist erst beim ersten Start. Erst danach lässt sie sich anpassen. Und für alle Dateiarbeiten gilt weiterhin: Server vorher stoppen.

Servertyp umschalten: Vanilla, BepInEx, Valheim Plus

Anderswo ist das Aufsetzen des Frameworks der mühsame Teil: richtige Fassung suchen, entpacken, ins Serververzeichnis schieben, Startbefehl anpassen. Bei uns ist es ein Punkt im Panel. Dort stehen für Valheim drei Servertypen zur Wahl - Vanilla, BepInEx und Valheim Plus -, und du wechselst zwischen ihnen selbst, ohne Ticket und ohne Wartezeit. Vor dem Wechsel beschreibt ein Dialog, was dabei mit Welt, Mods und Konfiguration geschieht.

Erhalten bleibt das, was deine Runde ausmacht: deine Welt und deine Einstellungen - Weltname, Servername, Passwort, Crossplay-Schalter und Backup-Intervalle stehen nach dem Wechsel unverändert da. Du richtest den Server also nicht neu ein, du tauschst nur den Unterbau.

Der praktische Nebeneffekt: Mods lassen sich damit an- und ausschalten. Wechselst du auf Vanilla, laufen keine Mods mehr, ohne dass du etwas löschen musst; schaltest du zurück auf BepInEx, sind sie wieder da. Genau das ist der saubere Weg nach einem Valheim-Update - Iron Gate sichert keine Mod-Unterstützung zu, und nach einem großen Patch braucht es meist ein paar Tage, bis die Mod-Autoren nachgezogen haben. Erst unverändert hochfahren, prüfen, ob alle wieder reinkommen, dann die Mods zurückholen. Auch zur Fehlersuche ist der Schalter Gold wert: Wenn unklar ist, ob eine Mod oder die Welt selbst das Problem verursacht, trennt ein kurzer Wechsel auf Vanilla die beiden Fälle in einer Minute - siehe Verbindungsprobleme lösen.

Valheim Plus ist der dritte Typ und für alle gedacht, die keine eigene Mod-Sammlung zusammenstellen, sondern eine bekannte Gesamtlösung fahren wollen. Auch hier gilt die Grundregel unverändert: Was auf dem Server läuft, muss bei allen Mitspielern in derselben Fassung laufen. Und weil du im Team arbeitest - das Recht, den Servertyp zu wechseln, lässt sich gezielt an einzelne Mitglieder vergeben, ohne dass jemand deinen Hauptzugang braucht.

Die eine Regel: gleiche Version überall

Der mit Abstand häufigste Fehler bei modded Valheim-Servern ist nicht die Installation, sondern der Versionsunterschied. Wenn Server und Spieler nicht exakt dieselbe Mod in derselben Fassung nutzen, scheitert entweder der Beitritt oder es kommt zu merkwürdigen Fehlern in der Welt.

Praktisch heißt das:

  • Vor dem Aktualisieren einer Mod in der Gruppe absprechen und gemeinsam wechseln.
  • Eine schlichte Liste führen, welche Mods in welcher Version im Einsatz sind.
  • Nach einem Valheim-Update prüfen, ob alle Mods dazu passen - manche brauchen einige Tage.

Wer neu dazustößt, bekommt die Liste und installiert genau diese Fassungen. Was zu tun ist, wenn es trotzdem klemmt, steht in Verbindungsprobleme lösen.

Was Mods den Server kosten

Mods sind der zweite große Faktor für den Ressourcenbedarf - neben der Weltgröße. Besonders Bauteile-Erweiterungen schlagen zu Buche, weil sie in der Welt landen und dauerhaft mitberechnet werden.

Für eine Vanilla-Runde reicht ein kleines Paket, für eine ambitionierte Mod-Sammlung solltest du eine Stufe höher greifen - die Staffelung steht auf der Produktseite. Auch das Anheben des Spielerlimits über zehn hinaus läuft übrigens über eine Server-Mod.

Mods entfernen

Vorsicht: Was mit einer Mod gebaut wurde, verschwindet mit ihr. Eine entfernte Bauteile-Mod hinterlässt Lücken in Basen - im schlimmsten Fall fällt ein Dach ein, weil die tragende Konstruktion fehlt.

Vor jeder Änderung an der Mod-Liste gehört deshalb eine Sicherung der Weltdateien dazu, siehe Backups erstellen. Und die Grundregel: Auf die Mod-Liste einigt man sich am Anfang einer Runde - Ergänzen ist meist unkritisch, Entfernen selten.

Häufige Fragen

Ja, sobald du Mods nutzen willst, die in die Spielwelt eingreifen. BepInEx ist das Framework, das die Mods lädt. Bei uns musst du es nicht selbst hochladen: Du stellst den Servertyp im Panel per Klick auf BepInEx um, deine Welt und alle Einstellungen bleiben dabei erhalten.

Ja - dafür wechselst du den Servertyp auf Vanilla. Dann werden keine Mods mehr geladen, ohne dass du Dateien löschst; ein Wechsel zurück auf BepInEx aktiviert sie wieder. Das ist der übliche Weg nach einem Valheim-Update, solange die Mods noch nicht nachgezogen sind, und die schnellste Methode, um herauszufinden, ob ein Problem an einer Mod liegt.

Bei allen Mods, die die Welt verändern, ja - und zwar in derselben Version. Reine Anzeige- oder Komfort-Mods beim Spieler brauchen keine Server-Installation.

Im plugins-Ordner, den BepInEx beim ersten Start anlegt. Deshalb einmal starten und stoppen, bevor du die Mods hochlädst.

Alle Objekte aus dieser Mod verschwinden aus der Welt. Bei Bauteile-Mods können ganze Konstruktionen einstürzen - vorher unbedingt sichern.

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