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Palworld Server privat machenServerpasswort, Sichtbarkeit und Bans

Ein Palworld-Server für die eigene Runde soll nicht von Fremden gefunden werden. Palworld bietet dafür ein Serverpasswort und eine Sichtbarkeitseinstellung - beides in derselben Konfigurationsdatei, beide leicht zu verwechseln. Dieser Ratgeber trennt sie sauber und zeigt, was du zusätzlich mit Bans regelst.

ServerPasswordSichtbarkeitBans per Befehl

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Serverpasswort setzen

Der wirksamste Schutz. Der Wert steht in der PalWorldSettings.ini:

ServerPassword="deinServerPasswort"

Verwechsle ihn nicht mit AdminPassword - das ist ein anderer Wert für einen anderen Zweck, siehe Admin werden. Das Serverpasswort regelt, wer überhaupt auf den Server kommt; das Admin-Passwort, wer dort Befehle ausführen darf.

Wie bei allen Änderungen an dieser Datei gilt die Reihenfolge: Server stoppen, bearbeiten, speichern, starten. Läuft der Server beim Speichern noch, überschreibt er die Datei beim Beenden mit seinem eigenen Stand.

Passwort wählen, weitergeben, wechseln

Der Wert steht nicht in einer eigenen Zeile, sondern mitten in der langen, kommagetrennten OptionSettings-Klammer, und Anführungszeichen grenzen ihn dort ab. Daraus folgt die einzige echte Einschränkung bei der Wahl: keine Anführungszeichen, keine Kommas, keine Klammern, keine Leerzeichen. Buchstaben und Ziffern sind unproblematisch, und Länge kostet nichts.

Weitergegeben wird das Passwort immer zusammen mit der Adresse, sonst kommt die halbe Runde nur bis zur Serverliste. Am wenigsten Rückfragen erzeugt eine fertige Zeile zum Kopieren: die feste Server-Adresse aus IP und Port, wie sie im Webinterface steht, darunter das Passwort. Der Standardport 8211 ist dabei nur die Voreinstellung des Spiels - maßgeblich ist der Port, der bei dir im Panel angezeigt wird. Die Wege je Plattform stehen in Server beitreten.

Ein Wechsel greift erst nach dem Neustart und sperrt danach jeden aus, der die neue Zeichenfolge nicht hat. Kündige ihn deshalb an, statt ihn zwischendurch einzuschieben - und teste selbst per Direktverbindung, bevor du das neue Passwort verteilst.

Sichtbarkeit in der Community-Liste

Getrennt vom Passwort steuerst du, ob dein Server überhaupt öffentlich gelistet wird. Beides zusammen ergibt vier sinnvolle Kombinationen:

GelistetPasswortErgebnis
janeinoffener öffentlicher Server
jajasichtbar, aber nur mit Passwort betretbar
neinjaprivat - der übliche Weg für Freundesrunden
neinneinunsichtbar, aber offen für jeden, der die Adresse hat

Die letzte Zeile ist eine trügerische Kombination: Ein nicht gelisteter Server ohne Passwort ist nicht privat, sondern nur schwerer zu finden. Für eine geschlossene Runde gehört das Passwort dazu.

Nebenbei: Die Community-Liste ist ohnehin unzuverlässig - verlass dich beim Testen nicht darauf, siehe Verbindungsprobleme.

Wenn das Passwort nicht greift

Der typische Fall: Der Server lässt sich ohne Abfrage betreten, obwohl der Wert eingetragen ist. Drei Ursachen decken praktisch alles ab:

  1. Der Server lief beim Speichern. Beim Beenden schreibt er seinen eigenen Stand zurück und überschreibt deine Änderung. Reihenfolge also: stoppen, bearbeiten, speichern, starten.
  2. Die Klammerzeile ist zerrissen. Fehlt ein Komma oder ein Anführungszeichen, verwirft Palworld die gesamte Zeile kommentarlos und startet mit den Standardwerten.
  3. Es war die falsche Datei. Maßgeblich ist die PalWorldSettings.ini im Konfigurationsverzeichnis des Servers, nicht die mitgelieferte Vorlagendatei.

Den zweiten Fall erkennst du an einem verräterischen Nebeneffekt: Es fehlt nicht nur das Passwort, auch Servername und angepasste Raten stehen wieder auf Standard. Wenn also mehrere Einstellungen gleichzeitig verschwunden sind, suchst du nicht drei Fehler, sondern einen einzigen Tippfehler in einer Zeile - mehr dazu in PalWorldSettings.ini erklärt.

Prüfen lässt sich das Ergebnis ohnehin nur von außen: einmal selbst per Direktverbindung beitreten. Kommt keine Passwortabfrage, ist der Server offen - unabhängig davon, was in der Datei steht.

Bans: einzelne aussperren

Für einen offenen Server, auf dem einzelne stören, reichen die Admin-Befehle. Nach der Anmeldung als Admin:

/BanPlayer <SteamID>
/KickPlayer <SteamID>
/ShowPlayers

/ShowPlayers ist dabei der praktische Einstieg: Es listet die verbundenen Spieler samt ihrer IDs, die du für die anderen Befehle brauchst. Die vollständige Übersicht steht in Admin-Befehle & RCON.

Über RCON lassen sich dieselben Befehle von außerhalb absetzen - praktisch, wenn du gerade nicht im Spiel bist.

Was zu welcher Runde passt

  • Feste Freundesrunde: nicht listen und Passwort setzen. Adresse aus IP und Port plus Passwort an die Runde geben, fertig.
  • Community mit Bewerbung: listen und Passwort setzen - der Server ist sichtbar, das Passwort bekommt man nach der Aufnahme.
  • Offener Server: listen, kein Passwort, dafür konsequent mit Bans arbeiten.

Bedenke bei offenen Servern den Ressourcenbedarf: Palworld ist speicherhungrig, und eine volle Runde verhält sich deutlich anders als vier Freunde - Richtwerte in Wie viel RAM braucht ein Palworld Server?.

Häufige Fragen

Setze ServerPassword in der PalWorldSettings.ini und nimm den Server aus der öffentlichen Liste. Beides zusammen ergibt eine geschlossene Runde - die Adresse aus IP und Port plus Passwort gibst du an deine Mitspieler.

ServerPassword regelt, wer überhaupt auf den Server kommt. AdminPassword regelt, wer dort Admin-Befehle ausführen darf. Das sind zwei getrennte Werte für zwei getrennte Zwecke.

Nein. Ein nicht gelisteter Server ohne Passwort ist nicht privat, sondern nur schwerer zu finden - wer die Adresse hat, kommt rein. Für eine geschlossene Runde gehört das Passwort dazu.

Keine Namensliste wie Minecraft. Der Zugang wird über das Serverpasswort geregelt; einzelne Störer sperrst du nachträglich mit /BanPlayer über ihre ID aus.

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