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So funktioniert es
Anders als bei Spielen mit Mod-Ordner trägst du bei ARK nur Kennnummern ein. Der Server lädt die Mods dann selbst herunter und aktiviert sie beim Start.
- ID heraussuchen. Sie steht in der Adresszeile der Workshop-Seite am Ende - eine reine Zahlenfolge.
- In die Konfiguration eintragen. Die Liste der aktiven Mods gehört in die GameUserSettings.ini, mehrere IDs durch Komma getrennt und ohne Leerzeichen.
- Server neu starten. Beim Start lädt er die Mods herunter - beim ersten Mal kann das je nach Umfang einige Minuten dauern.
Deine Mitspieler müssen nichts von Hand tun: Beim Verbinden lädt der Client die passenden Mods automatisch über Steam nach.
Die Reihenfolge entscheidet
Die Reihenfolge in der Liste ist die Ladeordnung, und sie ist kein Detail: Wenn zwei Mods dieselbe Spielmechanik anfassen, gewinnt eine von beiden - und zwar abhängig davon, wer zuerst kommt.
- Karten-Mods gehören immer nach vorn.
- Kern- und Framework-Mods, auf die andere aufbauen, folgen direkt danach.
- Struktur-, Kreatur- und Komfort-Mods kommen zuletzt.
Bei Overhauls, die sehr tief eingreifen, hilft ein Blick auf die Beschreibungsseite: Viele Autoren nennen dort ausdrücklich, an welcher Stelle ihre Mod stehen sollte und mit welchen anderen sie sich verträgt.
Karten-Mods sind ein Sonderfall
Eine Mod-Karte ist mehr als eine Mod: Sie ersetzt die gesamte Welt. Neben dem Eintrag in der Mod-Liste muss deshalb auch die Karte selbst umgestellt werden - wie das geht, steht in Karte wechseln.
Und wie bei jedem Kartenwechsel gilt: Die neue Karte startet mit einer neuen Welt. Der bisherige Spielstand bleibt erhalten und wird wieder aktiv, sobald du zurückwechselst. Einen Überblick, welche Karten ohnehin ohne Mod verfügbar sind, gibt Karten im Vergleich.
Mods aktualisieren
Der unangenehmste Teil des Mod-Betriebs: Autoren aktualisieren ihre Mods, wann sie wollen - und ein Update kann eine laufende Welt beeinträchtigen, etwa wenn Gegenstände umbenannt oder entfernt werden.
Zwei Gewohnheiten helfen:
- Vor jedem Update sichern. Ein Spielstand-Backup per SFTP kostet Minuten, ein verlorener Serverfortschritt Wochen - siehe Spielstand sichern.
- Nach dem Neustart kontrollieren. Kurz einloggen und prüfen, ob Basen, Dinos und Gegenstände noch da sind, bevor die Gruppe abends aufläuft.
Weil Mods beim Serverstart aktualisiert werden, hängt der Zeitpunkt an deinen geplanten Neustarts - ein weiterer Grund, sie in die Nachtstunden zu legen.
Eine Mod wieder entfernen
Das ist der riskanteste Eingriff überhaupt. Alles, was aus der Mod stammt - Bauwerke, Kreaturen, Gegenstände -, verschwindet aus der Welt. Bei einer Struktur-Mod kann das bedeuten, dass halbe Basen in sich zusammenfallen.
Wenn es sein muss: Sicherung ziehen, Gruppe vorwarnen, Mod entfernen, Server starten, Schaden begutachten. Und die grundsätzliche Lehre: Auf die Mod-Liste sollte man sich zu Beginn einer Runde einigen und sie danach möglichst nicht mehr verkleinern.
Wenn Mods nicht laden
- Server startet, Mod fehlt. Meist ein Tippfehler in der ID oder ein Leerzeichen in der Liste.
- Spieler kommen nicht rein. Client und Server müssen dieselben Mods in derselben Version haben - nach einem Update muss auch der Client aktualisieren.
- Server startet gar nicht. Häufig zwei Mods, die sich gegenseitig ausschließen, oder eine Karten-Mod ohne passende Karteneinstellung.
- Download bricht ab. Bei sehr großen Mods hilft ein erneuter Serverstart, weil der Download fortgesetzt wird.
Bleibt der Server danach unerreichbar, liegt es meist nicht an den Mods - dann hilft Verbindungsprobleme lösen weiter.
Häufige Fragen
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