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Richtwerte
Erfahrungswerte für einen stabil laufenden Server. Sie sind kein Minimum zum Starten, sondern das, womit es dauerhaft angenehm läuft:
| Szenario | Richtwert |
|---|---|
| Kleine Runde auf The Island, Vanilla | 8 GB |
| Feste Gruppe, eigene Raten, wenige Mods | 12 GB |
| Große Karte mit Workshop-Mods | 16 GB |
| Gewachsene Community, viele Dinos und Basen | 24 GB |
Unsere Pakete bilden genau diese Staffelung ab:
| Paket | RAM | Speicher | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| ARK S | 8 GB | 40 GB NVMe | ~10 Slots, The Island |
| ARK M | 12 GB | 60 GB NVMe | ~25 Slots, Workshop-Mods |
| ARK L | 16 GB | 90 GB NVMe | ~50 Slots, DLC-Karten |
| ARK XL | 24 GB | 140 GB NVMe | 70+ Slots, Genesis 2 |
Was den Bedarf wirklich treibt
Bei ARK ist der Zusammenhang zwischen Spielerzahl und Speicherbedarf schwächer als bei fast jedem anderen Spiel. Wichtiger sind vier andere Größen:
- Gezähmte Kreaturen. Jeder Dino ist ein dauerhaft berechnetes Objekt mit Werten, Hunger und Position - auch wenn niemand in der Nähe ist. Ein Stamm mit hunderten Tieren belastet den Server rund um die Uhr.
- Bauwerke. Jedes Fundament, jede Wand, jede Kiste zählt. Große Basen sind der zweite große Posten.
- Die Karte. Weitläufige Karten wie Ragnarok oder Fjordur bringen mehr Fläche und mehr wilde Kreaturen mit als The Island - siehe Karten im Vergleich.
- Mods. Struktur- und Kreaturen-Mods vervielfachen den Bedarf schnell, siehe Mods installieren.
Das erklärt auch, warum ein Server nach drei Monaten mehr braucht als am ersten Tag - ohne dass ein einziger Spieler dazugekommen wäre.
Woran du einen Engpass erkennst
Ein ARK-Server, dem der Speicher ausgeht, verhält sich charakteristisch:
- Der Server wird über Stunden langsamer und ist nach einem Neustart wieder flüssig.
- Es hakt kurz und regelmäßig, statt gleichmäßig langsam zu sein.
- Abstürze häufen sich zu den Zeiten mit den meisten aktiven Spielern.
- Das Speichern der Welt dauert spürbar länger als früher.
Gerade den ersten Punkt lindert man gut mit geplanten Neustarts - das ersetzt aber kein Paket, das zur Welt passt.
Was nicht am Speicher liegt
Nicht jedes Problem ist ein RAM-Problem. Eine gleichmäßig niedrige Serverleistung ohne Aussetzer deutet eher auf die CPU hin - und ARK berechnet die Welt im Wesentlichen in einem Strang, weshalb die Leistung pro Kern zählt und nicht deren Zahl. Genau darauf sind unsere Gameserver ausgelegt.
Ruckelt es nur bei einzelnen Spielern, liegt es meist an deren Client oder Verbindung. Und wenn niemand mehr auf den Server kommt, ist es selten die Hardware, sondern die Adresse - siehe Verbindungsprobleme lösen.
Aufräumen hilft mehr als aufrüsten
Bevor du das nächstgrößere Paket buchst, lohnt ein Blick auf die Welt selbst. Drei Maßnahmen wirken sofort:
- Verwaiste Bauten entfernen. ARK kann Strukturen inaktiver Stämme automatisch verfallen lassen - eine der wirksamsten Stellschrauben überhaupt, einstellbar über die GameUserSettings.ini.
- Dino-Zahl begrenzen. Ein Limit pro Stamm hält die Zahl gezähmter Kreaturen in vernünftigen Bahnen, ohne jemandem den Spaß zu nehmen.
- Mods durchsehen. Jede Mod, die niemand mehr nutzt, kostet trotzdem Speicher.
Bleibt der Server danach am Limit, ist ein Upgrade die richtige Antwort - es ist jederzeit möglich, der Spielstand bleibt erhalten. Wie sich ARK gegenüber anderen Spielen einordnet, zeigt Wie viel RAM brauche ich?.
Häufige Fragen
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