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Wofür der Token gut ist
Der Token verbindet deinen Server mit deinem Steam-Konto. Für Spiele auf der Source-Engine ist er der übliche Weg, damit ein Server öffentlich gelistet wird und Spieler ihn im Browser finden.
Für eine private Runde brauchst du ihn nicht: Wer die feste Server-Adresse aus IP und Port kennt, verbindet sich direkt - unabhängig davon, ob der Server gelistet ist. Für den Spieleabend mit Freunden reicht das völlig.
Token anlegen
- Steam-Konto verwenden. Der Token wird in der Verwaltung für Spieleserver-Konten deines eigenen Steam-Kontos erstellt.
- Spiel auswählen. Beim Anlegen gibst du an, für welches Spiel der Token gilt - dafür braucht es die Kennung von Garry's Mod.
- Notiz vergeben. Ein sprechender Name hilft, wenn du später mehrere Server betreibst.
- Token kopieren und in der server.cfg hinterlegen.
- Server neu starten. Beim Start meldet er sich mit dem Token an.
Ein Token gehört zu genau einem Server. Betreibst du zwei - etwa TTT und DarkRP getrennt -, erstellst du zwei.
Behandle ihn wie ein Passwort
Der Token weist deinen Server gegenüber Steam aus - er hängt an deinem Konto. Entsprechend gehört er nicht in Screenshots, nicht in öffentliche Repositorys und nicht in den Discord.
Werden über einen Token Regeln verletzt, kann er gesperrt werden - und im Wiederholungsfall trifft das dein Konto. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein guter Grund, ihn nicht weiterzugeben.
Falls ein Token doch einmal in falsche Hände gerät: In derselben Verwaltung, in der du ihn erstellt hast, lässt er sich zurückziehen. Danach legst du einen neuen an und trägst ihn ein.
Öffentlich oder privat - eine bewusste Entscheidung
Bevor du den Token einträgst, lohnt die Frage, ob dein Server überhaupt öffentlich sein soll. Beide Wege haben ihre Berechtigung:
- Privat. Kein Token, kein Eintrag in der Liste, Beitritt über die Server-Adresse. Ideal für den Spieleabend mit festen Leuten - und ganz ohne Moderationsaufwand.
- Öffentlich. Token eintragen, in der Liste erscheinen, Fremde können beitreten. Das ist der Weg, wenn du eine Community aufbauen willst - bringt aber Moderation mit sich, siehe Adminrechte mit ULX.
Ein Mittelweg funktioniert ebenfalls gut: öffentlich gelistet, aber mit Passwort in der server.cfg. So findet man den Server, kommt aber nur mit Zugangsdaten hinein - praktisch für Communitys, die über Discord organisiert sind.
Wenn der Server nicht gelistet wird
- Token nicht eingetragen oder beim Kopieren gekürzt.
- Token für das falsche Spiel erstellt.
- Token abgelaufen. Tokens, die längere Zeit ungenutzt bleiben, verlieren ihre Gültigkeit - dann einfach neu anlegen.
- Neustart vergessen. Der Token wird beim Start gelesen.
- Server ist erreichbar, aber unsichtbar. Prüfe, ob der direkte Beitritt über Adresse und Port funktioniert - dann ist es wirklich ein Listungsthema und kein Erreichbarkeitsproblem.
Wie sich Adresse und Ports zusammensetzen, erklärt Ports und Firewall.
Sichtbarkeit ist nicht alles
Ein gelisteter Server ist nur der erste Schritt. Ob jemand bleibt, entscheidet sich in den ersten Minuten - und da zählen andere Dinge:
- Kurze Ladezeit. Ohne FastDL springen viele ab, bevor sie den Server gesehen haben.
- Ein sprechender Servername. Er ist das Einzige, was in der Liste über dich verrät, worum es geht.
- Jemand, der da ist. Ein leerer Server bleibt leer - die ersten Spieler holt man über Freundeskreis und Discord, nicht über die Liste.
Der Token ist also Voraussetzung, aber kein Selbstläufer. Die Arbeit am Server - Gamemode, Karten, Moderation - bleibt der eigentliche Hebel.
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