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Die server.cfg erklärtDie zentrale Konfigurationsdatei deines FiveM Servers

Die server.cfg ist der Bauplan deines FiveM Servers: Sie bestimmt, wie er in der Serverliste erscheint, wie viele Spieler er zulässt, welche Ressourcen starten und wer Adminrechte hat. Dieser Ratgeber geht die Datei von oben nach unten durch und erklärt, worauf es bei der Reihenfolge ankommt.

ensureACE-Rechtesv_hostnameLadeordnung

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Aufbau in vier Blöcken

Eine gepflegte server.cfg liest sich von oben nach unten wie eine Startreihenfolge. Bewährt hat sich diese Gliederung:

  1. Netzwerk und Identität - Endpunkte, Servername, Spielerzahl, Tags.
  2. Datenbank - die Verbindungszeichenfolge, noch vor jeder Ressource.
  3. Ressourcen - alle ensure-Zeilen in Abhängigkeitsreihenfolge.
  4. Rechte und Lizenz - ACE-Gruppen, Admins und der Lizenzschlüssel.

Wer diese Ordnung einhält, findet Fehler in Minuten statt in Stunden - denn die Live-Konsole arbeitet die Datei exakt in dieser Reihenfolge ab.

Identität: So erscheint dein Server

Diese Werte entscheiden, wie dein Server in der Serverliste wirkt:

  • sv_hostname - der Name in der Liste. Kurz, eindeutig, ohne Zeichensalat.
  • sv_maxclients - deine Spielerzahl. Bei uns keine Preisschranke; die Tarifangaben sind Empfehlungen.
  • sets tags - Schlagworte wie roleplay oder drift, nach denen Spieler filtern.
  • sets locale und eine Beschreibung - hilfreich, wenn du gezielt deutschsprachige Spieler suchst.
  • load_server_icon - dein Serverbild, 96x96 Pixel als PNG.

Die Endpunkt-Zeilen endpoint_add_tcp und endpoint_add_udp müssen zum Port deines Servers passen. Beim Umzug von einem anderen Anbieter ist das eine der Stellen, die man leicht übersieht.

ensure: die Ladeordnung

Jede aktive Ressource braucht eine Zeile, und die Reihenfolge dieser Zeilen ist die Startreihenfolge:

ensure oxmysql
ensure [esx]
ensure [jobs]
ensure mein_hud

Ein Sammelordner in eckigen Klammern startet alle Ressourcen darin - das hält die Datei auch bei hundert Scripts lesbar. Die Regel dahinter ist simpel: Was gebraucht wird, startet zuerst. Also Datenbank-Connector, dann Framework, dann alles, was darauf aufbaut. Steht ein Job vor dem Kern, meldet die Konsole beim Start eine fehlende Abhängigkeit.

Neben ensure gibt es start. Der Unterschied: ensure startet die Ressource neu, falls sie schon läuft, und ist deshalb die robustere Wahl. Mehr zum Umgang mit Ressourcen steht in Ressourcen installieren.

Rechte über das ACE-System

FiveM regelt Berechtigungen über ACE. Das Prinzip: Gruppen bekommen Rechte, Spieler werden Gruppen zugeordnet.

add_ace group.admin command allow
add_principal identifier.discord:123456789012345678 group.admin

Als Kennung dienen Steam-, Discord-, Lizenz- oder FiveM-Identifier des Spielers. Wie du sie ausliest und welche Gruppen sinnvoll sind, steht ausführlich in Admin-Rechte vergeben.

Lizenz und Sicherheit

Zwei Zeilen gehören unbedingt in jede server.cfg:

  • sv_licenseKey - dein Schlüssel aus dem Cfx.re-Keymaster. Ohne ihn startet der Server nicht, siehe Lizenzschlüssel erstellen.
  • sv_scriptHookAllowed auf 0 - verhindert, dass Spieler mit Script-Hooks Cheats einschleusen. Für Rollenspiel-Server praktisch Pflicht.

Deinen Lizenzschlüssel und die Datenbank-Zugangsdaten behandelst du wie ein Passwort: Wer die server.cfg in einem Screenshot im Discord teilt, teilt beides mit.

Bearbeiten und Änderungen übernehmen

Bei uns bearbeitest du die Datei direkt im Config-Editor des Webinterfaces, alternativ per WebFTP oder SFTP. Änderungen greifen nach einem Neustart - für einzelne Ressourcen genügt auch ein gezieltes Neustarten über die Konsole.

Nutzt du txAdmin, bleibt dieselbe Datei maßgeblich, sie wird nur von txAdmin ausgeführt statt direkt vom Server. Bearbeiten kannst du sie dann in beiden Oberflächen - es ist dieselbe Datei.

Ein Tipp aus der Praxis: Lege vor größeren Umbauten eine Kopie an. Eine server.cfg wächst mit dem Projekt, und ein Server, der nach dreißig neuen Zeilen nicht mehr startet, ist mit einer funktionierenden Kopie in einer Minute wieder online.

Häufige Fragen

Sie liegt im Serververzeichnis neben dem resources-Ordner. Bearbeiten kannst du sie im Config-Editor unseres Webinterfaces oder per WebFTP und SFTP.

ensure startet eine Ressource und startet sie neu, falls sie bereits läuft. start startet sie nur. In der Praxis ist ensure die robustere Wahl.

Für Änderungen an Servername, Spielerzahl oder Ladeordnung ja. Einzelne Ressourcen lassen sich auch gezielt über die Konsole neu starten.

So viele, wie dein Konzept braucht - die Zahl ist bei uns keine Preisschranke. Begrenzend wirkt in der Praxis die Script-Last, nicht der Eintrag in der Datei.

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