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Was eine Ressource ist
Eine Ressource ist schlicht ein Ordner im Verzeichnis resources. Damit FXServer sie als solche erkennt, muss darin eine fxmanifest.lua liegen - die Datei beschreibt, welche Skripte auf dem Server, welche beim Client laufen und welche Dateien mitgeliefert werden.
Fehlt diese Datei oder ist sie fehlerhaft, taucht die Ressource beim Start gar nicht erst auf. Das ist der erste Punkt, den du prüfst, wenn eine frisch hochgeladene Ressource sich nicht starten lässt.
Hochladen
Ressourcen lädst du per WebFTP im Browser oder per SFTP-Client hoch. Für einzelne Scripts genügt der Browser; sobald Fahrzeuge oder MLOs mit hunderten Dateien dabei sind, ist ein SFTP-Client die deutlich schnellere Wahl.
Zwei Regeln ersparen viel Sucherei:
- Kein Ordner im Ordner. Nach dem Entpacken liegt der eigentliche Ressourcen-Ordner oft noch einmal in einem gleichnamigen Verzeichnis. Die
fxmanifest.luamuss direkt im Ressourcen-Ordner liegen, nicht eine Ebene tiefer. - Keine Leer- und Sonderzeichen. Ordnernamen aus Kleinbuchstaben und Unterstrichen ersparen dir Ärger, weil der Name genau so in der
server.cfgsteht.
Sammelordner mit eckigen Klammern
Ordner wie [esx], [jobs] oder [vehicles] sind keine Ressourcen, sondern Sammelbehälter. FXServer schaut hinein und behandelt jeden Unterordner als eigene Ressource. Der Gewinn: Statt dreißig Zeilen in der server.cfg genügt eine.
ensure [jobs]
Sammelordner lassen sich verschachteln, sollten es aber nicht zu tief. Eine Ebene für den Zweck - Framework, Jobs, Fahrzeuge, Karten - reicht in fast jedem Projekt und hält die Ladeordnung überschaubar.
Starten und Reihenfolge
Eine hochgeladene Ressource passiert erst einmal nichts. Sie braucht ihre ensure-Zeile - und die muss an der richtigen Stelle stehen. Die Reihenfolge in der Datei ist die Startreihenfolge:
- Datenbank-Connector
- Framework-Kern, etwa ESX oder QBCore
- Bibliotheken und Module, auf die andere Scripts zugreifen
- Jobs, Fahrzeuge, HUDs und alles Weitere
Im laufenden Betrieb kannst du eine Ressource auch über die Konsole starten, stoppen oder neu starten - praktisch beim Testen, weil du nicht den ganzen Server neu starten musst. Dauerhaft aktiv wird sie aber erst durch den Eintrag in der Konfiguration.
Die Konsole lesen
Die Live-Konsole im Webinterface ist beim Installieren dein wichtigstes Werkzeug. Diese Meldungen begegnen dir am häufigsten:
- Ressource nicht gefunden. Der Name in der
server.cfgstimmt nicht mit dem Ordnernamen überein, oder der Ordner liegt eine Ebene zu tief. - Fehler in der fxmanifest. Meist ein Tippfehler oder eine Datei, die im Manifest steht, aber fehlt.
- Abhängigkeit fehlt. Das Script erwartet eine andere Ressource, die noch nicht gestartet ist - Reihenfolge prüfen.
- Datenbankfehler. Die zugehörige
.sqlwurde nicht eingespielt, siehe Datenbank einrichten.
Angewöhnen lohnt sich: eine Ressource nach der anderen installieren und dazwischen neu starten. Wer zehn Scripts auf einmal einspielt und dann einen Fehler sieht, sucht deutlich länger.
Ressourcen aus fremden Quellen
Ein großer Teil der FiveM-Welt besteht aus Scripts von Dritten - kostenlos oder gekauft. Ein paar Gewohnheiten, die sich auszahlen:
- Framework-Version prüfen. Ein Script für eine ältere ESX-Fassung läuft auf einer neueren oft nicht.
- Erst lesen, dann starten. Ein kurzer Blick in die Dateien zeigt, ob eine Ressource nach Hause telefoniert oder Rechte anfordert, die sie nicht braucht.
- Vorher sichern. Ein Script, das beim Start Tabellen umbaut, ist ohne Datenbank-Export nicht zurückzunehmen.
Und nach jeder größeren Erweiterung lohnt der Blick auf die Auslastung: Die Zahl der Ressourcen ist selten das Problem, eine einzelne schlecht geschriebene dagegen schon - siehe Server-Performance verbessern.
Häufige Fragen
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