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ARK Admin-BefehleFreischalten, moderieren, Fehler geradebiegen

Adminrechte in ARK bekommst du nicht über eine Liste, sondern über ein Passwort: Du schaltest dich im Spiel selbst frei. Danach stehen dir Befehle für Moderation, Teleport und das Erzeugen von Gegenständen zur Verfügung. Dieser Ratgeber zeigt, wie das funktioniert und welche Befehle im Alltag zählen.

Admin-PasswortModerationTeleportVerantwortung

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Sich freischalten

Der Zugang läuft über das Admin-Passwort aus der GameUserSettings.ini. Im Spiel öffnest du die Konsole und schaltest dich mit dem passenden Befehl und dem Passwort frei. Ab diesem Moment gilt deine Sitzung als Admin - bis du den Server verlässt.

Zwei praktische Hinweise: Die Konsole muss in den Spieloptionen aktiviert sein, sonst öffnet sie sich nicht. Und das Freischalten musst du nach jedem Beitreten wiederholen - das ist kein Fehler, sondern Absicht.

Moderation im Alltag

Die Befehle, die man tatsächlich regelmäßig braucht, sind überschaubar:

  • Spieler auflisten - zeigt, wer online ist, samt Kennung. Grundlage für alles Weitere.
  • Kick und Ban - Kick für Missverständnisse, Ban für alles Weitere. Bans lassen sich später wieder aufheben.
  • Nachricht an alle - für Ankündigungen, etwa vor geplanten Neustarts.
  • Zu einem Spieler teleportieren - der schnellste Weg, einen Streit vor Ort zu klären.
  • Welt speichern - erzwingt ein sofortiges Speichern, sinnvoll vor jedem manuellen Eingriff.

Für Ankündigungen und Kicks brauchst du nicht einmal im Spiel zu sein: Über RCON setzt du dieselben Befehle von außen ab.

Werkzeuge für Notfälle

Daneben gibt es die mächtigen Befehle - die, mit denen man Dinge geraderückt, die schiefgegangen sind:

  • Geistmodus - durch Wände fliegen. Unverzichtbar, um jemanden aus dem Gelände zu befreien.
  • Gegenstände erzeugen - um Verlorenes zu ersetzen, etwa nach einem Serverproblem.
  • Kreaturen zähmen oder erzeugen - hilfreich für Events, heikel im Alltag.
  • Unsterblichkeit - praktisch beim Aufräumen an gefährlichen Orten.

Diese Befehle sind der Grund, warum das Admin-Passwort nicht in Umlauf geraten sollte. Wer es hat, kann jedem alles geben - und damit jede Wirtschaft eines RP- oder PvE-Servers in Minuten entwerten.

Ein Wort zur Zurückhaltung

Der häufigste Fehler frischgebackener Serverbetreiber ist nicht technischer Natur: Es ist der zu großzügige Einsatz der Admin-Befehle. Ein Server, auf dem der Betreiber sich Ausrüstung erzeugt, verliert schnell an Reiz für alle anderen.

Bewährt hat sich eine klare Linie: Admin-Werkzeuge dienen der Moderation und der Wiederherstellung nach Fehlern - nicht dem eigenen Fortschritt. Wer schneller vorankommen will, dreht stattdessen an den Raten, und zwar für alle.

Rechte im Team verteilen

ARK kennt kein abgestuftes Rollensystem: Wer das Admin-Passwort hat, hat alle Rechte. Für ein Team bedeutet das, sorgfältig auszuwählen - und das Passwort zu ändern, wenn jemand ausscheidet.

Für Aufgaben, die keine Ingame-Rechte brauchen - Neustarts auslösen, Konfiguration anpassen, Dateien hochladen -, gibt es den besseren Weg: Subuser in unserem Webinterface. So kann jemand den Server betreuen, ohne im Spiel alles zu dürfen.

Wenn Befehle nicht funktionieren

  • Konsole öffnet nicht. In den Spieloptionen muss die Konsole aktiviert sein.
  • Freischalten schlägt fehl. Das Passwort stimmt nicht - oder die Änderung in der Konfiguration wurde ohne Neustart vorgenommen.
  • Befehl wird angenommen, passiert aber nichts. Manche Befehle brauchen ein vorangestelltes Schlüsselwort, andere nicht - ein häufiger Stolperstein bei kopierten Anleitungen.
  • Rechte weg nach dem Neuverbinden. Normal: Die Freischaltung gilt pro Sitzung.

Kommst du gar nicht erst auf den Server, liegt es nicht an den Rechten - dann hilft Verbindungsprobleme lösen.

Häufige Fragen

Über das Admin-Passwort aus der GameUserSettings.ini: Konsole im Spiel öffnen und sich damit freischalten. Die Freischaltung gilt für die laufende Sitzung.

Das ist so vorgesehen. Nach jedem Beitreten schaltest du dich erneut frei.

Im Spiel nicht - wer das Passwort hat, darf alles. Für Serveraufgaben ohne Ingame-Rechte nutzt du besser Subuser im Webinterface.

Ja, über RCON. Damit lassen sich Ankündigungen, Kicks und das Speichern der Welt von außen auslösen.

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