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Variante 1: 1-Klick im Panel
- Stoppe den Server und öffne im Panel das Minecraft-Setup.
- Wähle als Quelle CurseForge oder Modrinth und suche dein Wunsch-Pack bzw. die gewünschten Mods.
- Bestätige die Installation - die passende Minecraft- und Loader-Version (Forge, Fabric oder NeoForge) sowie alle Abhängigkeiten werden automatisch eingerichtet.
- Starte den Server. Beim ersten Start richtet sich der Loader vollständig ein - das kann bei großen Packs einige Minuten dauern.
Updates für installierte Pakete prüfst du im Panel auf Knopfdruck. So bleibst du ohne manuelles Nachladen aktuell.
Variante 2: Manuell per SFTP
Nutzt du ein Pack aus der FTB App, von Technic oder eine eigene Zusammenstellung, lädst du es manuell hoch:
- Lade den passenden Server-Pack des Modpacks herunter (nicht den Client-Pack).
- Stoppe den Server und lade die Dateien per SFTP oder WebFTP ins Hauptverzeichnis - inklusive
mods/-Ordner und Konfigurationen. - Stelle sicher, dass die Startdatei/der Loader zur Pack-Version passt, und starte den Server.
Passenden Tarif wählen
Modded Minecraft ist speicher- und CPU-intensiv. Kleine Packs laufen ab Paket M (4 GB), mittlere wie ATM9 gut mit Paket L (8 GB), sehr große wie ATM10 mit Paket XL (16 GB). Eine Übersicht beliebter Packs mit RAM-Empfehlung findest du auf unserer Modpack-Seite.
Spieler brauchen dasselbe Pack
Ein Modpack ist kein reines Serverthema: Jeder Mitspieler installiert dasselbe Pack in derselben Version bei sich. Anders als bei Plugins geht das nicht ohne Zutun der Spieler.
In der Praxis läuft das über einen Launcher - CurseForge, Prism oder ähnliche. Dort suchen deine Mitspieler das Pack, installieren es mit einem Klick und starten Minecraft daraus. Wichtig ist, dass alle dieselbe Pack-Version nutzen: Ein Pack, das sich von 1.4 auf 1.5 aktualisiert hat, passt nicht mehr zu einem Server, der noch auf 1.4 läuft.
Gib deiner Runde deshalb Pack-Name und Versionsnummer weiter, nicht nur den Namen. Das erspart die häufigste Rückfrage überhaupt - und den Fall, dass jemand nach einem automatischen Launcher-Update plötzlich nicht mehr beitreten kann.
Updates: der heikle Teil
Ein Modpack-Update ist der riskanteste Eingriff auf einem Minecraft-Server, weil Mods Blöcke und Gegenstände in die Welt schreiben. Fällt ein Mod beim Update weg, verschwinden dessen Blöcke - im schlimmsten Fall mitsamt den Gebäuden, die darauf standen.
- Server stoppen und die Welt sichern. Backups sind bei uns durchgehend Self-Service über WebFTP oder SFTP, siehe Backups erstellen.
- Die Änderungsliste des Packs lesen. Steht dort, dass Mods entfernt wurden, plane einen Neuanfang statt eines Updates.
- Server aktualisieren, dann die Runde informieren - alle müssen gleichzeitig umstellen.
- Vor der Freigabe kurz prüfen, ob die Basen vollständig sind.
Innerhalb einer laufenden Runde ist es meist die klügere Entscheidung, gar nicht zu aktualisieren. Ein Pack, das läuft, muss nicht auf dem neuesten Stand sein - und der nächste Wipe ist der natürliche Zeitpunkt für einen Versionssprung.
Wenn der Server nicht startet
Bei Modpacks gibt es drei typische Ursachen. Zu wenig Arbeitsspeicher ist die häufigste: Der Server startet an, bricht aber während des Ladens ab. Große Packs brauchen deutlich mehr, als man vermutet - eine Stufe größer löst das meist sofort.
Falscher Loader. Das Pack erwartet eine bestimmte Forge- oder Fabric-Version. Weicht sie ab, bricht der Start mit einer Meldung zur Mod-Liste ab.
Client-Mods auf dem Server. Manche Mods sind rein für die Darstellung gedacht und laufen serverseitig nicht. Fertige Server-Pakete der Packs enthalten sie gar nicht erst - wer die Client-Fassung hochlädt, holt sie sich mit.
Die Server-Logdatei nennt in allen drei Fällen den Grund samt Mod-Namen. Ein Blick dorthin spart deutlich mehr Zeit als das Ausprobieren verschiedener Startparameter.
Häufige Fragen
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